Sa., 11. Juli 2020

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  1. Epikur /

    Monarchien und Religionen vermitteln ein Sicherheitsgefühl obwohl die meisten Leute nicht mit dieser Ideologie eiverstanden sind. Die Bekämpfung ihrer Privilegien hat der Gesellschaft Freiheiten gebracht, mit welchen sie nicht so richtig umgehen kann. Die Verlierer von Digitalisierung und Globalisierung wünschen sich die alte, berechenbare Weltordnung zurück und unterstützen die Rechtspopulisten.

    • René Charles /

      “die alte, berechenbare Weltordnung ”
      Wann war das ?

  2. Mephisto /

    Ich hatte bisher noch keinen Moment im Leben wo die Monarchie mir eine moralische, seelische Stütze gewesen wäre.Genau so wenig wie die Religion. Ich bin auch kein bisschen von ihr fasziniert , egal wer ihre Repräsentanten waren oder sind.

    Was ist denn zb aktuell der positive Beitrag der Monarchie beim Brexit- Chaos in United Kingdom ? Ich seh keinen.

    Also scheint die Faszination nicht real begründet sondern eher so naiv wie Kinder bis 6 Jahre vom Kleeschen begeistert sind.

    • de Schmatt /

      Im benachbarten Deutschland hat der Bundespräsident auch nur eine repräsentative Funktion. Hier werden Religion und Monarchie miteinander vermischt. Man kann Atheist sein und trotzdem Monarchist, das eine schliesst das andere doch nicht aus. Gibt es ein einziges Beispiel in unserer Nackriegsgeschichte, wo die Grossherzogin oder der Grossherzog auch nur annähernd den Versuch unternommen hätten, die Regierungsgeschäfte zu beeinflussen oder in das politische Geschehen einzugreifen ? Der verstorbene Grossherzog Jean hat unser Land stets mit Würde und Anstand in der Welt vertreten. Er war nicht nur bei uns, auch im Ausland hoch angesehen und beliebt. Wenn man objektiv ist, muss man das zugeben. Auch der vermeintliche Gegner hat nicht nur Schattenseiten, er hat durchaus auch Verdienste. Es macht die Grösse eines Menschen aus, diese Tatsache anzuerkennen.

    • René Charles /

      “Was ist denn zb aktuell der positive Beitrag der Monarchie beim Brexit- Chaos in United Kingdom ? ”
      Sowohl die Queen als auch “onsen Haff” mischen sich in unser politisches Gewusel ein. Das war schon immer so.

  3. Le républicain /

    Weder Monarchie noch Religion sind Bewunderung wert, ein Kuriosum aus vergangenen Zeiten, das doch längstens schon überwunden sein sollte, seit der Aufklärung!

  4. Muller Guy /

    “Den Haff ass den Haff” Dem Lëtzebuerger geet et ze gut. Hien kuckt nemmen no sech an alles as him egal. Doufir desen Zoustand wéi am Mettelalter. Mir brauchen awer fir dat ze änneren richteg Politiker an keng Bauchpinseler an Schleimer.

    • de Schéifermisch /

      Dass die Luxemburger noch immer im Mittelalter leben, merkt man an den pferdestarken Karrossen auf unseren Strassen. Ausserdem leben wir in einer Demokratie und die Luxusbürger haben die Politiker , ob richtige oder falsche,, die sie verdienen, nämlich genau die, die sie gewählt haben. Und wenn es dem Luxemburger gut oder zu gut geht, ist die Politik nicht unschuldig an diesem Zustand um den uns die meisten Länder beneiden.

    • de Schéifermisch /

      Vive la république monarchique du Grand-Duché de Luxembourg!

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