Sa., 30. Mai 2020

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  1. Grober J-P. /

    H. Schneider, bitte gestatten Sie die Frage: Wieviele Stunden pro Woche arbeiten Sie denn?
    Wie heißt es im Lied: Immer wieder Sonntags kommt die Erinnerung. Kenne etliche aus dem Privatsektor, 40 Stunden wäre da schon ein Fortschritt, meistens langen die 40 Stunden nicht um das wöchentliche Pensum zu erledigen. Dann brummt man halt Überstunden welche nicht mal vergütet werden.

  2. roger wohlfart /

    Arbeit ist ein notwendiges Übel. Die Mehrzahl der Menschen muss arbeiten um zu leben oder gar überleben zu können. Der Idealfall ist es, eine Arbeit zu verrichten, die einem auch Genugtuung beschert oder Spass macht. Aber Arbeit ist nicht alles. Arbeit allein ist nicht der Sinn des Lebens. Der Mensch braucht ein Minimum an Freizeit um zu regenerieren und Zeit für seine Familie und Freunde zu haben. Ohne das macht Arbeit krank. Wir leben nicht umsonst in einer Zeit des Burnout , in der die psychischen Erkrankungen drastisch zunehmen. Allzu straff gespannt zerspringt der Bogen!

  3. Realistesch /

    @Roger Wohlfahrt
    Genau dat ass et : Arbecht jo,mée alles an der Mooß ! Wén méi schafft wéi dass en frai ass,mecht et op Dauer net méi schéin,am Dag sin vill Leit miss,well d’Familienliérwen sain Iwregt dozou baidréet.Iérgendwann packt den Kiérper dat alles net méi an mir filen eis “ausgebrannt”.Dofir spigelt ären Kommentar hei dat erem,wat ech,an och nach vill Leit denken.Ech denken do zumols un professionnell Chauffeuren,déi alt 12-14 Stonnen mussen dem Patron zur Verfügung stohen,zumols am privaten Bussektor,esou Schichten sin net méi zaitgeméiss an gehéieren ofgeschaaft.Ech sin och privaten Buschauffeur an kann éen Liddchen dovun sangen,den Transportminister misst do éen Zéechen setzen an d’Gesamtschichtdauer (Amplitude) daitlech erof setzen op wéinstens 10 Stonnen,besser wieren 9 Stonnen,schliesslech ass et jo och éng Fro vun der Secherhéet,midd Chauffeuren sin éen Secherhéetsrisiko.Mée alles an allem muss ech éech Recht gin Här Wohlfahrt,fehlt just nach dass d’Regierung endlech handelt an d’Wochenarbechtszait verkiirzt,an zwar am Senn fir all Schaffenden.

  4. KRESCHT /

    Im Privatsektor – vor allem im Finanzwesen – werden ‘Arbeitszeiten’ kurzerhand ausgehebelt. ‘Man’ hat zur Verfügung zu stehen – 24 Stunden auf 24 -7 Tage auf 7 –  per Handy, das man sehr oft noch nicht einmal gestellt bekommt, es dient als allzweck portal für späte sign offs, e mail Kommunikation u.s.w.

    wer es nicht macht fliegt bei der erstbesten Gelegenheit raus mit einem ‘underperformer rating’ 

    Und was macht die Regierung gegen diesen Missbrauch ? bis jetzt nichts, null – es gibt keine Gesetze die den Arbeitgebern Übergriffe dieser Art verbieten – auch die Luxemburger Presse scheint dies noch nicht mitbekommen zu haben denn ich habe darüber noch nichts öffentliches lesen können – Stunden die geleistet werden weit über die 40 Stunden heraus sind ‘üblich’ und natürlich ohne Bezahlung – wird auch nicht kontrolliert – da kann der Arbeitgeber ja schalten und walten wie er will…

    das ist die Realität

  5. Een den keng Tomaten op den Aen huet /

    Ech sin dofir dat den Monatslouhn ofgeschaft gött an den Stonnenlouhn amplatz angesat gött. Jidfereen soll esouvill schaffen wéi hien Loscht an Laun, an natierlech esouvill wéi hien Geld brauch! Een den mat wéineg zefridden ass oder soss Einkünfte huet soll wéineg Stonnen drummen an den den sech äppes unschafen wöllt, soll eben méi Arbechtsstonnen schaffen! Wat total ongerecht ass, ass dat een manner schaffen wöllt bei vollem Louhnausgleich. Dat ass en Gröff an den Portemonni vum Patron den nött korreckt ass. Éischtens können vill kleng Patronen sech nött erlaben méi vir manner Arbecht ze bezuelen. Zweetens ging déi zousätzlech Belaschtung op d‘Klienten ofgewälzt gin, wäll jo een se muss en fin de compte bezuelen an dann gin d‘Preiser an d‘Lucht, dat heescht, d‘Geld gött manner wäert, an zu gudder läscht huet den Arbechter mat méi Geld an der Täsch awer wéineger pouvoir d‘achat! Manner Stonnen mat vollem Louhnausgleich ass Bedruch un sech selwer!

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