Samstag29. November 2025

Demaart De Maart

71 Tote nach Flugzeugabsturz bei Moskau

71 Tote nach Flugzeugabsturz bei Moskau
Eine Maschine der Fluggesellschaft Saratow Airlines vom Typ An-148 mit der Kennung RA-61704. Das russisches Passagierflugzeug mit mehr als 70 Menschen an Bord ist im Gebiet Moskau abgestürzt.

Jetzt weiterlesen!

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben:

Oder schließen Sie ein Abo ab:

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Letztes Update um 14.45 Uhr.

Ein russisches Passagierflugzeug mit 71 Menschen – 65 Fluggästen und sechs Besatzungsmitgliedern – an Bord ist am Sonntag kurz nach dem Start in Moskau abgestürzt.

Die Antonow An-148 der Inlandsfluggesellschaft Saratow Airlines sei vom Flughafen Domodedowo aufgebrochen und im Umland der russischen Hauptstadt abgestürzt. Die Maschine sei weniger als zehn Minuten nach dem Start von den Radarschirmen verschwunden, meldete die Nachrichtenagentur Tass. Das Flugzeug war nach Orsk unterwegs, einer 300.000-Einwohnerstadt an der russisch-kasachischen Grenze, 1.500 Kilometer von Moskau entfernt.

Die Absturzstelle befindet sich im Distrikt Ramenski im Großraum Moskau. Der russische Zivilschutz bestätigte den Absturz des Passagierflugzeugs mit rund 70 Menschen an Bord. Es seien Trümmerteile der Maschine sowie mehrere Tote im Gebiet Moskau gefunden worden, teilte die Behörde der Agentur Tass zufolge am Sonntag mit. Laut der Nachrichtenagentur Interfax werden im russischen Verkehrsministerium unter anderem das Wetter und Pilotenfehler als Absturzursachen untersucht.

Nach Angaben der Nachrichtenagenturen berichteten Augenzeugen aus dem Dorf Argunowo von einem brennenden Flugzeug, das vom Himmel gefallen sei. Ein Vertreter des russischen Rettungsdienstes sagte Interfax, dass die Menschen an Bord „keine Chancen“ hatten, zu überleben. Interfax meldete zudem, dass die Wrackteile des Flugzeugs über eine Länge von einem Kilometer am Absturzort verteilt gewesen seien. Mehr als 150 Rettungskräfte und 20 Einsatzwagen sollen vor Ort sein. Durch den Schnee würden die Bergungsarbeiten jedoch erschwert werden. Mehrere Rettungswagen konnten nicht an den Unglücksort vordringen und die Einsatzkräfte mussten sich zu Fuß durch den Schnee zum Wrack kämpfen.

Die Antonow An-148 sei vom Flughafen Domodedowo aufgebrochen und im Umland von Moskau abgestürzt.