Mi., 3. Juni 2020

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  1. Wester Gust /

    Es wird wohl keiner so realitätsfremd sein um zu glauben, dass man die reichen Spekulanten, mit immer guten Beziehungen zu den politischen Entscheidungsträgern, enteignen wird. Man wird nur jene enteignen die einen Notgroschen für ihre Kinder behalten wollen. Und dann übergibt man das geraubte Areal an Spekulanten. Beispiel Bettemburg: Unter den Vorwand URILITE PUBLIQUE enteignete man Bauern. Dann nach weniger Zeit verkaufte die Politik jene Ländereien 80 Male teurer als sie diese erbeutet hatten. Das ist salonfähiger, elitärer Staatsterrorismus, und unsere FREIE PRESSE schweigt.

    • Jugel /

      “Das ist salonfähiger, elitärer Staatsterrorismus, und unsere FREIE PRESSE schweigt.”

      Man liest ihre Beiträge hier und anderswo jeden Tag, schweigen kann man das nicht nennen.

    • KM /

      Privatbesitz ist per Verfassung geschützt vor staatlicher Enteignung. Jedoch sollte diese nur im Fall des Baus von staatlicher Infrastruktur (Straßen, öffentliche Gebäude) zulässig sein! Auf keinen Fall um das enteignete
      Land später gewinnbringend zu verkaufen!

  2. Gast Suennen /

    Sehr gute und zutreffende Analyse der Situation.Aber nun heisst es HANDELN.WEM gehört Land,also auch Bauland?Der Allgemeinheit! Also soll das Bauland auch zurück in den Besitz der Allgemeinheit.Dann wird Bauen wieder erschwinglich,wenn man Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung werden kann,ohne,ohne ein eigenes Baugrundstück besitzen zu müssen.

    • Jean /

      Also wollen sie jeden im Namen der Allgemeinheit enteignet? Aber wer verwaltet das Bauland welches der Allgemeinheit gehört? Korrupte Politiker die in die eigene Tasche wirtschaften! So wird das Problem auch nicht gelöst.

  3. en ale Sozi /

    Ganz richteg, dass d’Wunnen e Grondrecht ass. Awer wéivill Grondrechter gi regelrecht mat Féiss gestouss? Wien vertrëtt haut nach d’Rechter vum Mann vun der Strooss? Mir liewen an engem Dschungel vun Ongerechtegkeet an Ongläichheet!

  4. Bender /

    Wann sou een massiven Wunnengsmangel do as, hëlleft dat alles och net méi vill. Wat net duerf sin, sin eidel Wunnengen. Et kritt een einfach baal keng Wunneng, d’Offer as winzeg. Natierlech, explodéiren d’Präisser dann. Déi eenzeg Chance as meeschtens en neie Projet, deen nach guer net gebaut as. Steet d’Gebai bis, as schon alles verkaaf.
    D’Gemengepolitiker mussen hir Phobie von Héichhaiser lassginn. Déi bedeiten net emmer direkt Ghetto, schon guer net bei deene Präissdimensiounen. Monaco as dicht bebaut an komescherweis trotzdem keen Ghetto (zwar vill aner Saachen mee dat net).

    • de Ben /

      Da besteet eist Land gläich nëmme méi aus Héichhäiser! Nët schlecht. Besser ass anescht.

    • Nomi /

      Bei engem nei ze bauenden Appart vun 450 000 € inkl Garage huet den Terrain een Undeel vun 170 000€ .
      Wann mer also ob deem Site duebel so’u vill Appartementer an der Heicht bau’en dann gett daat Appart
      80 000€ mei’ belleg fir di selwescht Qualitei’t .

      Ech sinn och net dofir datt dann lauter heich Heiser eent um aaneren stinn, mee dat kann jo proper geplangt ginn ! Dofir get et jo studei’ert Architekten !

  5. Chris /

    Beispiel Eisterreich, Wien – d’Staad hellt Spekulanten dovun of grouss anzekaafen, well eng bestemmten Unzuel vun Wunnenegen an Heiser ennert engem Miet/ ODER Preis Niveau bleiwen MUSSEN. Domat sin Spekulanten eraus. well dat ass net mei renatbel. En aneren groussen Deel vun Wunnengen an Heiser bleiwen an der Hand vom Staat fir ze verlounen, an zwar ausschliesslech fir ze verlounen. An dann kann et net sin, dass Leit dei net hei wunnen zej Wunnengen hei kaafen kennen. Fier Net-Awunner därfen Immobilien nemmen begrenzt zur Verfüjung stoen, an nemmen zu ganz restriktiven Konditiounen. Et as eijentlech einfach – stellt sech d Fro virwat Politik naischt mecht…. AN ZWAR GUER NAISCHT!

  6. Peter /

    Der Artikel übersieht leider eine sehr wichtige Grundvoraussetzung für jegliche Art von Veränderungen. Es müssen mehr Wahlberechtigte von einer Veränderung profitieren als verlieren. Der weitaus größere Teil der Wahlberechtigten besitzt eine bis mehrere Immobilien und ist somit unmittelbarer Profiteur dieser Mangelwirtschaft. Erst wenn es unter der wahlberechtigten Bevölkerung mehr Mieter als Eigentümer gibt, wird sich daran etwas ändern. So kurzsichtig kann eine Demokratie sein…, leider.

  7. luss /

    pensionsfonds aus Westeuropa kaufen in Osteuropa Ackerland auf. zb werden 5000ha fuer einen preis von 5000€ den ha und der pensionsfond kassiert ueber einen Strohmann als Besitzer landwirtschaftliche Praemien der EUAgrarpolitik. Auf diesen Feldern werden keine Nahrungsmittel produziert, die felder werden zweimal pro jahr abgemaeht. Die pensionsfonds investieren in Boden weil auf dem normalen Geldmarkt wegen Niedrig zinsen kei zuwachs erzielt wird, im Gegenteil das Geld wird durch die Inflation weniger wert. das ist eine andere Art der Bodenspekulation

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