So., 25. Juli 2021



  1. Peter Mutschke /

    Es liegt einiges im Argen.Zeitmangel der Eltern,oft müssen beide arbeiten um Wohnkosten,Energie und angemessene Kleidung bezahlen zu können. Ernährung rückt in den Hintergrund da Fastfood an jeder Ecke billig zu haben ist.Wenn man noch eine Oma hat ,hat man Glück.Der Konsumdruck tut sein übriges dazu.Die Eltern kommen nach Hause und sind ausgepowert.Und dann auch noch die Kinder…Seit das traditionelle Familienbild quasi verschwunden ist sind die Kinder desorientiert und reagieren entsprechend. Sich mit dem Kind an den Tisch setzen und mal in Ruhe über alles reden ist purer Luxus.Wir haben alles,nur keine Zeit.

    • jim beam /

      Genausou ass et!!! Leider.Eis Kanner sin am Teenager-Alter an et get emmer mei schwe’er,vir en Dialog opriicht ze halen.Oft refuse’ren se op dei „Aal“ ze lauschteren.Hiert Handeln get vun der Konsumgesellschaft geleet.Ech mierken,dass d’Familjen-Zell emmer mei auserneenbröckelt.Wei eis Kanner nach mei kleng waren,war alles nach OK.Mir hun eis zesummen un den Desch gesat,zesummen giess,geschwat an eppes zesummen ennerholl.Haut gin se vum Internet an den Asozialen Medien dirige’ert.Wou geht dat hin?Sie hun weineg Respekt,an wessen egentlech neischt ze schätzen.Et misst emol eng drastesch Aennerung kommen fir dass se erem zereck op de Buedem kommen.Elo halen eis KAnner sech nach a Grenzen wat de Konsum ubelaangt,mais wann ech verschidden vun hieren Kollegen ukucken,dann kritt ee gro Hoer.

  2. Cecile /

    Nun, das ist schon beachtlich: die ADR macht sich Sorgen um Gewalt an Schulen. Das ist ja an sich lobenswert. C. Meisch spricht Cybermobbing an. Ja, genau das ist auch heute ein wichtiger Punkt, denn Cybermobbing ist auch Gewalt bzw kann zu physischen Gewaltakten führen. Am vergangenen Mittwoch gab es auf Anfrage von F. Kartheiser eine Debatte über Meinungsfreiheit in der ,Chamber’. Er fordert weniger Kontrolle von sozialen Medien… tja-wie kann man sich im heutigen Kontext Sorgen über Gewalt unter Jugendlichen machen und zugleich Narrenfreiheit auf sozialen Medien erstreben wollen?! Widersprüchliche Aktionen machen eine Partei einfach unglaubwürdig. Schade.

    • Tom /

      @Cecile, es ist durchaus so. dass Cybermobbing zu physischer und psychischer Gewalt führen kann, was aber bei weiten nicht bedeutet, dass das Netz noch mehr überwacht werden muss. Es ist nicht die Aufgabe einer Regierung oder irgendwelchen Institution in solchen Fällen zu reagieren, sondern es liegt am eventuell angegriffenem Opfer dies zur Anzeige zu bringen. Ich bin kein Anhänger der Adr, noch der CSV oder irgendeiner sonstigen Partei hier in Luxemburg, aber diese Rede war gut und er hatte Recht.

  3. ROBERT POLFER /

    Mir sinn virun Joeren vun den Schoulmeschteren an Gottesvertrieder deck zerklappt ginn – elo klappen Kanner zreck ….. ??

Kommentieren Sie den Artikel