Fr., 3. Juli 2020

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  1. Aender T. /

    Gute Bestandsaufnahme. Chapeau der Person, die sich ihre Recht auf freie Bewegung genommen hat, wo weder der Staat, noch die Stadt konsequent nachgedacht haben/nachdenken wollten.
    Fehlt noch ein Punkt: ALL DIE ANDEREN BÜRGER, und ganz besonders jene, die denken, für ein paar Minuten den Bürgersteig zuzuparken wäre doch OK. Mit diesen paar Minuten, die oft auch länger dauern, kann der Rollstuhlfahrer nichts anfangen, der Weg zum Hindernis war schon lang genug! Umkehren, oder mal schnell auf die andere Straßenseite ausweichen ist einfach unmöglich. Der gewählte Weg war schon meistens die “begehbarste” Lösung.
    Das gilt übrigens auch für Menschen mit Sehbehinderung, oder andere, die auf Rollator oder Krücken angewiesen sind.
    Ich würd mir sehr viel höhere Strafen wünschen, für das “Kavaliersdelikt” Falschparken. Viel viel höher, mehrere hundert Euro, für “obstruction de la voie publique”, “négligence frauduleuse”, “séquestration” und was die Gesetze so alles hergeben.
    Abschleppen ohne Rücksicht auf Beschädigung, so schnell es eben geht, da gibt es vorbildliche Länder in Europa, wo nicht lange gefackelt wird.
    Ich denke, die Notfalldienste wären ebenfalls einverstanden, jede Minute, um den Panzerfahrer ausfindig zu machen, kostet wahrscheinlich Leben.
    Menschen, die eigentlich ganz gut mit der Infrastruktur zurechtkommen, außer wenn sie zu Fuß mit Einkaufswagen- oder Körben gezwungen sind, sich auf die Fahrbahn zu bewegen, auf die Zielgerade für all die anderen Straßenraketen, um an rollenden Wohnzimmern vorbeizukommen, würde nebenbei auch das Leben erleichtert.

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