Sa., 4. Juli 2020

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  1. Le méchant z.Z London /

    “Ausbildung der Grundschullehrerinnen und -lehrer. Eigentlich müsste es offensichtlich sein, dass diese alle in Luxemburg ausgebildet werden sollten”, so sollte es auch sein, ohne wenn und aber ! denn sonst wird das Luxemburger Modell eben langfristig flöten gehen……also müsste auch die Regierung endlich begreifen und da was unternehmen….! Unser umsichtiger Erziehungsminister sollte eben die notwendigen Maßnahmen ergreifen um dem entgegen zu wirken…

  2. Uniklink-Jetzt /

    Danke Tageblatt für diesen so wichtigen Kommentar.

    Luxembourg wird kein schlechterer Staat weden, wenn der öffentliche Dienst geöffnet wird, im Gegenteil.

  3. florent /

    Wieso jungen Analphabeten Lesen und Schreiben beizubringen eine hoheitliche Aufgabe ist, die Staatsbeamte erfordert, erschließt sich mir nicht.
    Dänemark hat bessere Pisa-Resultate mit nur Privatbeamten im Schuldienst.
    Die kann man wenigstens feuern wenn sie nichts taugen.

  4. Hary /

    “Werden die Luxemburger mit Pass gegenüber den anderen Einwohnern zur Minderheit werden?”

    Die sind seit Jahren in der Minderheit, seit man mit einer Identitätskarte in Europa reisen darf, braucht man immer weniger oft einen Pass.

  5. Kleiner Stromer /

    “Wenig ärgert die Luxemburger mehr als der Verdacht, das Großherzogtum wäre kein richtiger Staat, sondern irgendein Anhängsel oder künstliches Konstrukt.”
    “Kein Wunder, dass sich so mancher fragt, ob Luxemburg ein richtiger Staat ist.”

    Luxemburg ist schon lange kein richtiger Staat mehr!
    Wenn die Mehrheit in einem Land nicht mehr über die Politik entscheiden darf und auch kein Wahlrecht besitzt dann ist das keine Demokratie!
    Luxemburg ist ein modernes Scheichtum, wie die Vereinigten Emiraten….
    Der Luxemburger arbeiten beim Staat oder bei halbstaatlichen Insitutionen und Verbänden sowie in den Schaltstellen der Unternehmen, weil ja immer Jemand mit der Qualifikation “3-Sprachen” benötigt wird.
    Die Ausländer arbeiten in den Billiglohnsektoren und für Gehälter die weit unter denen der Staatsbeamten liegen.
    Das ist doch wie in den Emiraten!!!
    Die Scheichs verwalten das Emirat und jeder der dort eine Firma gründet muss einen Emirati beteiligen. Die Ausländer machen die Drecksarbeit und dürfen in der Politik nicht mitentscheiden.

  6. Schwenk /

    Aus dem Artikel lese ich, dass überall Ausnahmen von den drei Verwaltungssprachen zugelassen werden. Das gilt für den Staatsdienst. Aber was passiert in unserer Wirtschaft? Es wird zunehmend schwierig und in gewissen Sektoren sogar unmöglich hier noch eine Arbeit ohne Französischkenntnisse zu bekommen. Statt luxemburgisch zu pauken lernen unsere Mitbürger also lieber französisch damit sie ihren Lebensunterhalt verdienen können oder als Zweitgehalt noch etwas zur überteuerten Miete beisteuern können.
    In meiner Familie habe ich einen Fall, wo die Mutter aus einem englischsprachigen Land außerhalb der EU kommt. Der Mann und die Kinder sind Luxemburger und sprechen auch alle fließend luxemburgisch. Die Mutter würde auch gerne Luxemburgerin werden damit sie sich hier heimisch, angenommen und nicht als Fremder fühlt. Nach der Optionsregel würde ihr das auch zustehen.
    Sie müsste aber ihre kostbare freie Zeit als Mutter (neben Haushalt und Kindern) verschwenden um für mehrere Jahre dreimal die Woche zum INL in die Stadt zu fahren um dann vielleicht die absolut zu hoch gesteckte Hürde des Sproochentest zu meistern um Luxemburger mit Pass zu werden.
    Aber ist es das wert? Integriert ist sie durch die Kinder sowieso und mit der Sprache kann sie nichts anfangen, weil in den Geschäften Französisch gesprochen wird und sowieso jeder direkt auf Englisch umswitched wenn sie anfängt zu reden.
    Sie lernt also lieber Französisch und zählt weiterhin zu der Gruppe der Mitbürger ohne Wahlrecht, ohne Pass und ohne Worte..…

  7. J-Marc Calderoni /

    jmc
    Dat as alles d‘Konsequenz vun engem onkontrolléierten, ongesonnte Wirtschaftswuësstem. Ee Wuësstem, dee mer esou nëtt brauchen an deen eis onweigerlech an déi vum Ex-Premier Juncker villzitéiert Mauer rennen deet.
    Ee fatale Feeler vu kuerzsichtejhe Politiker a profitsüchtejhe Manager. – D‘Wuëlbefanne vum Mënsch geet iwwert dat Materiellt eraus !

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