So., 26. September 2021



  1. J.Scholer /

    Die Niederlande und Luxemburg im Vergleich, ist Äpfel mit Birnen vergleichen. Das flache Niederland eignet sich hervorragend , dem Fahrrad den Vorrang zugeben und auch älteren Menschen ist eine Fortbewegung per Rad noch möglich.Luxemburg mit seiner hügeligen Landschaft , mag wohl in Ballungszentren wie Luxemburg, Esch/Alz. interessant sein dem Fahrrad den Vorrang zugeben, doch auch hier fehlt die Akzeptanz der Bürger, allemal jüngere Generationen nicht das Fahrrad vorrangig benutzen. Man denke nur wieviele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren. Junge Studenten ebenfalls das Auto prioritär benutzen.Gerade diese jungen Generationen, ob zum Sporttraining, zum Disco-, Freundebesuch, dem Shoppen,…das Auto bringt uns hin.Unsere Politik täte gut daran den Schülertransport abzuschaffen, die Fahrradwege zu den Schulen auszubauen, den Fahrradkauf für schulpflichtige Kinder/Studenten auch noch bezuschussen und auf weite Sicht so das Fahrrad salonfähig machen. Auch handelt unsere Politik falsch, indem Verwaltungen, Banken, Geschäfte,Postämter,……dezentralisiert werden , oft nur für ältere, gehbehinderte Menschen nur per Auto erreichbar sind.Ebenso verhält es sich mit den Arbeitsplätzen, dort wo Wohnraum teuer ist , siedeln sich Verwaltungen,Geschäfte,Firmen an,.Der Arbeitnehmer muss lange Anfahrtswege mit dem Auto bewältigen. Was nun Fahrräder anbelangt , die Preise für viele Bürger mit mittleren Einkommen oder Rente überteuert sind . Angesichts meines Alters, mittleren Einkommens und des Zuschusses der Regierung , würde eine Anschaffung von zwei Elektrofahrräder , mein monatliches Einkommen deutlich übersteigen. Luxemburg ist was die Lebenshaltungskosten angeht nicht gerade billig und wir müssten über zwei Jahre jeden Monat etwas absparen um diese Fahrräder zukaufen.Nebenbei bemerkt, wir fahren nicht in Urlaub, sind froh wenn wir eine kleine Rücklage für Notfälle, Krankheit oder Reparatur ansparen können, dies in letzter Zeit durch ansteigende Kosten immer erschwerlicher wird.

  2. DerSteuerzahler /

    Die Verkehrsproblematik des 21. Jahrhunderts bollert längst gegen unsere Tür, während wir noch nicht mal das 20. Jahrhundert bewältigt haben. Und der zuständige Minister faselt vom Veloland. Man weiss nicht ob man lachen oder weinen soll.

  3. De klenge Frechdachs /

    Als éischt mol, ech si Vëlosfuerer. Wat ech an all Artikel „Pro-Vëlo“ vermessen ass de kritesche Bléck op de Vëlosfuerer selwer. De Mangel un Disziplin, anhale vun de selwechte Reegele wéi den Autosfuerer (schnell mol op den Trottoir erop wann et rout ass, oder einfach duerch rout fueren, zu 2 nieftenee wou een net soll, Hand net eraus wann een ofbéit), suergt dofir, dass d’subjektiv Meenung zum Thema negativ ass.

    An jo, den Autosfuerer fiert och duerch rout a mëcht kee Winker“, ma den ass awer eng Selbstverständlechkeet op de Stroossen…de Vëlosfuerer nu mol net. 

  4. NL ist noch lange nicht L😷 /

    In den Niederlanden ist an jeder Ecke ein Coffee Shop, dort kann man Cannabis kaufen und rauchen, oder eben als Nichtraucher in 🧁verzehren. So fällt das Fahrrad fahren nicht so schwer, und die Gischt im Regen lacht man einfach weg. Also erst Coffee Shops und dann Fahrrad liebe Bausch Turmes & Co.😂🤣

  5. Nomi /

    Well mer virun 30-40 Johr et net faerdeg bruecht hun fir gleichberechtegt Verkei’ersteilnehmer ze edukei’eren !

  6. Realist /

    Ma da gitt mol mam Velo an de Supermarché akaafen. Oder an d’Solden. Oder och nëmmen mueres bei de Bäcker wann Dir méi wi 2 oder 3 Mëtsche kaaft. Eng „Velonatioun“. Ass dat e Witz oder wat??

  7. jean-pierre goelff /

    Sin am Ländchen wiirklich keng aaner Saachen ze maachen eweï eent Velosland ze zwaffen?Daat gringt Dreigestirn ass amgaang den Leit fatzig op den Geescht ze klappen!

  8. de Schmatt. /

    Gemessen an den Niederlanden und Dänemark sind wir noch meilenweit entfernt von einer “ Velonatioun „.

  9. Arm /

    Velosnatioun. Wat de grénge Bausch seet interesséiert kee Mënsch well déi Velosgeschichten si Kabes. E soll emol aus sénger aaler Heemecht (Weimeschkierg) mam Velo an d’Staat op de Mart fueren,
    Geméis a.e.w. kaafen a vice versa. Da géng e spieren wéi domm dat Wuert Velosnatioun vir Lëtzebuerg ass.

  10. Marcel Gillander /

    Das Argument das Fahrrad sei für den Grosseinkauf im Supermarkt ungeeignet hat einen Bart der so lang ist wie der Aufstieg zum Mont Ventoux. Es gibt sehr praktische und elegante Gepäck- und Anhängersysteme die es ermöglichen den Wocheneinkauf und zusätzlich noch 2 Getränkekisten bequem und sicher zu verstauen und zu transportieren. Zu Hause angekommen wird der Anhänger ganz einfach abgekuppelt und in die Garage, den Vorratskeller ,den Lift oder die Wohnung geschoben…

  11. J.C.Kemp /

    Ist Scholer schon mal in einer steifen Brise in den Niederlanden oder Dänemark gefahren? Hat schon mal einen Deich überquert? Oder eine der Koppen in Limburg erklettert? Ist ungefähr wie Côte d’Eich oder Pobäierbierg, nacheinander. Übrigens fahren in den Niederlanden auch alte und ältere Menschen Rad, in Dänemark werden die meisten Kinder mit dem Transportrad zur Schule gebracht oder fahren selbst, sogar Royals. In Luxemburg gibt es nur faule Entschuldigungen.

  12. J.Scholer /

    @Kemp:Zur Information , Scholer ist schon in den Niederland mit dem Fahrrad gefahren, auch bei Gegenwind und Regen.

  13. titi /

    Die Frage stellt sich, ob Kemp schon in den steifen Brisen in NL oder Dänemark mit dem Rad unterwegs war und die Limburger Koppen hochpedaliert ist. In Luxemburg gibt es keine faulen Entschuldigungen sondern fadenscheinige Ausreden.

  14. Grober J-P. /

    Ah, Holland, oder Fietsland, herrlich 32000 km Radwege, sogar in den Großstädten, sind sie schon mal durch Breda oder Rotterdam mit dem Rad? Was mir noch aufgefallen ist, die haben sogar „intelligenten“ Kreisverkehr für Autofahrer, einfach genial.

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