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Spenden-Streit: Schiefe Töne bei der UGDA

Spenden-Streit: Schiefe Töne bei der UGDA

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Der Musikverband UGDA will sich nicht unterkriegen lassen. Bei ihrer Generalversammlung am Sonntag erklärte die Union Grand-Duc Adolphe, dass sie Schritte gegen die Steuerverwaltung einleiten werde: Da die Spenden an die meisten kommunalen Musikvereine nicht absetzbar sind, fuhren viele Spender über die zertifizierte UGDA. Diese stellte ihnen einen Absatz-Schein aus und leitete das Geld weiter an die kleinen Vereine.

Die Steuerverwaltung will diese Praxis aber seit Oktober nicht mehr gelten lassen. Die Zertifizierung gelte für Gelder an die UGDA und nicht für Spenden, die an die kommunalen Vereine gehen sollen. Die Verwaltung will, dass die Spenden für die kleinen Vereine künftig an den Focuna (Fonds Culturel National Luxembourg) gehen, damit sie besser geprüft werden können.

Arendt kündigt Lösung an

In einer ersten Phase will sich die UGDA brieflich an die Steuerverwaltung wenden. Sie werde bis auf Weiteres Scheine an die Spender vergeben, so der Vorsitz während der Generalversammlung. Der Kassierer der UGDA ließ wissen, dass sich die Spenden im letzten Jahr auf knapp 320.000 Euro beliefen.

Der Staatssekretär Guy Arendt kündigte während der Generalversammlung an, dass das Kulturministerium eine Lösung gefunden habe: Alle kleinen Vereine müssten in Zukunft alle zwei Jahre eine Zertifizierung beim Focuna holen. Dann könnten die Spenden wie gehabt an die Vereine gehen, nur über den Fonds statt über die UGDA. Diesen Weg will die Union allerdings noch prüfen lassen, bevor sie einwilligt.

Nomi
28. Januar 2018 - 17.31

Di kleng Kulturverei'ner gin schikanei'ert mat Stei'eren, an di gro'uss Firma'en krei'en fir Milliarden Rullingen gemaach !!!!