Sa., 31. Oktober 2020

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  1. Ujheen /

    Merci fir Ären Artikel Här Siweck.

    Mär ass emmer nees schleierhaft wéi een intelligente Mann wéi Där et sidd, sech elo iwwert déi Konservativ (déi och mär net gehaier sinn a midd virkommen) esou kann ausloossen, wann een am Hannerkapp huet dass Där Beroder am Staatsministère ennert dem Jean-Claude Juncker (Är Konservativ) a Chefredakter beim „Luxemburger Wort“ (alt erem Är Konservatv) woart?

    Er ass jo lo net méi déi Hand déi Äech fiddert mais bon….

  2. J.Scholer /

    Nicht übertreiben lieber Herr Siweck, die CSV hat längst den Pfad konservativer Ideen und Parteien verlassen. „Se dréien sech wéi den Wand  „und könnte man mit Marx mehr Wählerstimmen einheimsen , würde unsere Politik auch dessen Maximen hochloben. Konservativ ist Passé, der Trend , dem Wähler Honig um den Mund schmieren. „ D’Gesellschaft ass vun der Schinn gesprongen , „wéi an den goldenen 1920 zeger Joeren“, die Zeichen der Zeit deuten an, turbulente Zeiten stehen an.

  3. HTK /

    Die C-Parteien sind das Sprachrohr des Vatikan und sogar dort herrscht mittlerweile Zeter und Mordio. Ein nicht mehr so ganz konservativer Papst wird von einer ultrakonservativen Bande von Kardinälen gegängelt und bedrängt.Eine Sekte macht Politik,soll heißen sie müssen sich an alte Moralverfügungen halten die nicht mehr zeitgemäß sind. Ob CSU (die mit der Kreuzpflicht) im Gottestaate Bayern oder die CDU,bei uns die Marienpartei egal.Sie sollten alle wenigstens so tun als wären sie im 21. Jahrhundert angekommen. Bald gehen die ersten Generationen die nicht getauft sind zur Wahl,die Kirchen sind leerer als je zuvor.Mal sehen was übrigbleibt von der CSV

  4. Grober J-P. /

    Was ist denn eigentlich mit den Sozen los, linke Ideen würden der „Aarbechterpartei“ doch gut stehen. In beiden Parteien wird das S seit Jahren klein geschrieben, es geht den Herren oder sogar Damen nur um Selbstverwirklichung, brauch keine Namen nennen, Sie kennen sie alle, die von gestern, die von heute.

  5. Nicht-Wähler /

    Der Herr im Bild neben F.E. scheint eine Beraterklitsche engagiert zu haben die ihn zum Kauf einer neuen, strengen, Brille überredete. Früher sah der Mann, soweit ich weiss, ganz normal aus. Soweit, so gut. Die CSV hat vor ein paar Jahren eine Selbstkastration vorgenommen indem Stimmenfänger wie Juncker, Biltgen, Frieden, usw sich quasi gleichzeitig aus der Landespolitik zurückgezogen haben ohne neue Nachfolger aufzubauen.

  6. Realist /

    Man kann dem Autor nur zustimmen, wenn er behauptet, dass die CSV ihrer Eigenschaft als konservative Partei seit Jahren immer weniger gerecht wird. Eine Entwicklung, deren Beschleunigung offenbar stetig zunimmt. Man denke nur an den Parteichef, der kürzlich mit Ideen daherkam, die ebenso gut in einer linksradikalen Hausbesetzer-WG formuliert werden könnten, bzw. mit einer Fraktionsvorsitzenden, die im Interview das konservative Element ihrer Partei sogar schlichtweg leugnet. Allerdings – und hierüber schweigt Herr Siweck laut vernehmlich – sehen sich im Grunde sämtliche Parteien, links-grün verortete sogar noch am meisten, diesem Substanz- und Glaubwürdigkeitsverlust ausgesetzt. Und die klassische „Mitte“, etwa in Gestalt der liberalen Partei, verfällt ins Schweigen, aus schierer Angst irgendwo anzuecken und von Sprachenpolizei, Moralisten, hyperventilierenden Minderheiten und anderen Shit-Stormern angefeindet zu werden. Politik anno 2020. Ein Trauerspiel.

  7. De Klautchen /

    Woran sollen die Consevatieven sich orientieren wenn keine Regierung mehr zu sehen ist? Wo sind Sie, in St. Trop, in Cannes oder wo die oberen Luxusbürger ihren pied a terre haben? Werden wir überhaupt noch regiert? Ausser Tram läuft nichts im Land, und durch Tram läuft immer weniger.

  8. Carlo Putz /

    Ich erlaube mir zwei Bemerkungen:
    Die CSV ist auch Mitglied der EVP, so wie die Fideszpariei von Victor Orban!
    CVP Schweiz will den C streichen und sich dann DIe Mitte nennen.

  9. J.C.Kemp /

    @Carlo Putz: Das gibt aber dann ein immer schlimmeres Gedränge in der Mitte. Mittlerweile tummeln sich dort so zimmlich alle Parteien, die früher einmal rechts bis ganz rechts und noch weiter rechts standen. :-O

  10. De Klautchen /

    Jawohl @ Herr Kemp, so ist es, “Speck a Schwengeflesch” pflegte unser Opa zu sagen. Und die linke will keiner mehr haben, fazit, bleiben wir am Wahltag im Bett und schlafen uns aus.

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