Di., 7. Februar 2023



  1. dmp /

    Man darf gespannt sein, ob sich dies in der Praxis bewähren wird. Oder ob in erster Linie wieder ganz andere Interessen verfolgt werden, jedoch nicht die des einzelnen Künstlers.

    Will der Staat Kultur unterstützen, muss er ein offenes Ohr für die Kunstschaffenden haben. Daran hat es in der Vergangenheit gemangelt. Ob sich diesbezüglich etwas ändern wird, wird man sehen … oder auch nicht.

    Unterstützung für Künstler und deren Projekte scheiterte bislang viel zu oft an bürokratischen Hürden. Die Verwaltung gehört vereinfacht, dann wird es auch einfacher mit der nötigen Transparenz.

    Zu guter Letzt: Künstler und ihre Projekte müssen „gewissenhaft“ aber vor allem ohne „Vorurteile“ betrachtet werden. Werden nur elitäre Projekte unterstützt, von denen sich der eine oder andere in der zuständigen Behörde einen Prestigegewinn für das Land – und für sich selber – verspricht, ist der Gerechtigkeitsaspekt unterminiert.

    Dabei stellen sich zwei wesentliche Fragen: Wer wird als Künstler anerkannt, resp. was überhaupt ist förderungswürdige Kunst? Und, wird wirklich „kompetentes“ Personal vorhanden sein, das vorurteilsfrei sich der Kunst und der Künstler annehmen wird, so dass es (u.a.) keine Diskriminierung geben wird?

    Ein ungutes Gefühl hat man, wenn man an Esch22 denkt. Aus diesem Fiasko für luxemburgische Künstler sollten praktikable Schlüsse gezogen, die gleichen Fehler vermieden und der Kunst ihren wahren Stellenwert, der leider immer noch von vielen verkannt wird, endlich zugesprochen werden.

    Inwieweit das realisiert wird, ist die spannende Frage. Es bleibt zu hoffen, dass die verantwortlichen keine ausgeprägte Lernresistenz an den Tag legen werden.

  2. Phil /

    Oh Mann, was haben die für Probleme in der Chamber!
    Lässt einen an den Untergang des alten Rom denken…

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