BerichtMarc Angel will nicht erneut als Vizepräsident im EU-Parlament antreten: Was er stattdessen vorhat

Bericht / Marc Angel will nicht erneut als Vizepräsident im EU-Parlament antreten: Was er stattdessen vorhat
Marc Angel 2023 nach seiner Wahl zum Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments in Straßburg Archivfoto: Jean-Francois Badias/AP/dpa

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Der LSAP-Politiker Marc Angel ist Anfang 2023 zum Vizepräsidenten des EU-Parlaments gewählt worden (das Tageblatt berichtete). Er wolle für das Amt allerdings nicht erneut kandidieren – das geht aus einem Bericht des Luxemburger Wort vom Mittwochmorgen hervor. „Es war eine einmalige Erfahrung und eine Ehre“, sagt Marc Angel laut dem Medium über die Ausübung seines Amtes. „Ich habe sehr viel gelernt und konnte mitgestalten.“

Die Arbeit habe ihm sehr gefallen – seine Entscheidung, nicht noch einmal anzutreten, habe er aber mit Blick auf das Gleichgewicht innerhalb der Fraktion getroffen. „Es gibt weitaus größere nationale Delegationen in der Fraktion – für die luxemburgischen Sozialdemokraten bin ich alleine“, zitiert ihn das Wort. Er wolle demnach auch für andere Kandidaten Platz machen. Angel wolle laut dem Bericht aber versuchen, weiterhin Teil des Parlamentspräsidiums zu bleiben. Deshalb bewerbe er sich für einen Posten als Quästor in der Volksvertretung, die mit Verwaltungs- und Finanzaufgaben der Volksvertretung betraut seien.