Hochwasservorsorge: „Es gibt nicht nur die eine Maßnahme“

„Um die nachteiligen Auswirkungen des Hochwassers in dem betroffenen Gebiet zu vermeiden bzw. verringern, sollen Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten erstellt werden, die zur Entwicklung von Hochwasserrisikomanagementplänen dienen. Dies legt auch die Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM – RL) 2007/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates fest. Ziel der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten ist es, Maßnahmen zu planen, die im Falle eines Hochwasserereignisses der Bevölkerung und der Infrastruktur Schutz bieten und eventuelle Evakuierungsmaßnahmen festlegen“, so steht es geschrieben. Dies geschieht nun auch in Bissen, einer Ortschaft, die in den letzten Jahrzehnten oft mit Hochwasser zu kämpfen hatte. Anfang Juni 2018 wie auch im Februar letzten Jahres war es wieder zu Überschwemmungen gekommen, die in verschiedenen Teilen der Ortschaft hohen Schaden angerichtet hatten. Am Dienstag vergangener Woche fand die erste Ortsbegehung im Gemeindegebiet statt. Den Mitarbeitern des Planungsbüros Hömme wurden von Bürgermeister David Viaggi und Serge Reinhardt („Administration de la nature et des forêts“) die Entstehungsgebiete der vergangenen Sturzfluten und Starkregenprobleme nördlich der rue da la Chapelle und der rue des Jardins gezeigt. Die neunköpfige Gruppe, bestehend aus Bürgermeister David Viaggi, Schöffe Roger Saurfeld, Serge Reinhardt (Förster), Patrick Bordez (Leiter des technischen Gemeindedienstes), Edouard Sinner („Biergerinitiativ Un der Attert“), Daniel Horsman (Feuerwehrkommandant) sowie den drei Fachleuten des … Hochwasservorsorge: „Es gibt nicht nur die eine Maßnahme“ weiterlesen