So., 28. November 2021



    • Wiebke Trapp /

      Hallo, es freut mich sehr, dass Sie meinen Artikel gelesen haben und sich für das Thema interessieren. Ich habe mich mit Ihrem Lesetipp, der bei Mediapart am 11.3.2018 veröffentlicht wurde, beschäftigt. In dem zweiseitigen Artikel geht es genau in einem Abschnitt um Hybride, konkret um einen, der in Bayon getötet wurde. Es war der Schäfer, für dessen Herde sich das Raubtier offensichtlich interessiert hat, der den Wolf erschossen hat. Danach stellte sich heraus, dass es ein Hybrid war, wie Mediapart schreibt.
      Das ist noch lange kein Beweis dafür, dass „massenweise“ Hybride unterwegs sind. Im Gegenteil: Sie werden, wie zwei Experten in meinem Artikel es sagen, aus dem Verkehr gezogen, sobald identifiziert. Experte ist Experte. Deswegen finde ich es schade, dass Sie meine Arbeit und Recherche so schnell herabwürdigen.

      • Wie bitte? /

        Hallo, mich freut es auch dass Sie sich Zeit nehmen um zu den Komentaren Stellung zu nehmen.

        Im besagten Artikel handelt es sich nicht um einen, sondern um mehrere “Wölfe”:
        “Sur 120 échantillons envoyés une première fois au laboratoire FORGEN, seuls 20 d’entre eux ont pu être exploités, ce qui représente 14% des échantillons. Mais les échantillons exploités ont révélé qu’ils se rapportaient tous à… des hybrides, autrement dit à des chiens loups… »

        Jeder Experte, der versucht die Situation nüchtern und ohne aprorisches Denkshema zu betrachten, bestätigt dies. Das ist beim stellvertretenden Direktor der Naturverwaltung, den Sie Experten nennen, sicher nicht der Fall.

        Hier ein Artikel welcher die heutige Situation sehr gut beschreibt:
        http://www.forensik-hh.de/wp-content/uploads/2018/03/Wolf-Seite.pdf

        Und hier eine Stellungsnahme von Forgen um den Kontext richtig situieren zu können:
        http://www.forensik-hh.de/wp-content/uploads/2018/02/Antwort_ForGen.pdf

        MfG

  1. Josiane /

    Pech fir d’Jeeër. Soss hätten se all Wollef kéinten ofbaatschen a behaapte, vu wäitem hätten si geduecht et wär e béisen Hybrid.

  2. Also wirklich /

    „Kein Hinweis auf Hybrid-Wolf“

    Natürlich nicht, der Wolf wurde ja nicht über ADN sondern über Photos analysiert!

  3. Wissenschaftliche Hochstaplerei /

    „Vor zwei Tagen hatte die Naturverwaltung in einer Mitteilung bestätigt, dass die Bisswunden und Spuren im Gelände auf einen Wolf hindeuten. Dagegen gibt es keine Hinweise darauf, dass es ein Hybridwolf, eine Kreuzung von Hund und Wolf, gewesen ist.“

    Also der Reihe nach:
    1. Das Senckenberg Institut konnte aud Hand der ADN-Analysen die Proben nicht einem Wolf zuordnen
    2. Daraufhin wurden die Photos an 3 Wolfsexperten aus Frankreich, Polen und Spanien geschickt
    3. Diese bestätigten gingen auf Grund der Biss- und Fraßspuren von einem Wolf aus

    So, und wenn die ANF jetzt behauptet dass auf Grund der Biss- und Fraßspuren (die man über mail zugeschickt bekommen hat) dass es kein Hybrid-Wolf ist… also dann sollen Sie sich in Stockholm, der nächste Nobel-Preis ist Ihnen 100% sicher…

    Dass die ANF so eine Behauptung aufstellt zeigt wie ideologisch sie aufgestellt ist. Wären es wirklich, wie sie gerneselbst von sich behaupten, „Wolfs-Experten“ würden sie keinen solchen hirnverbranten Schwachsinn von sich geben.

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