Fr., 17. September 2021



  1. Roch /

    Auf der Webcam der Schleuse Fankel (D) kann man das Oberwasser und den Schleuseninhalt ansehen. Da treiben -zig TONNEN an schwimmbarem Müll Im Oberwasser und der Schleuse herum und niemand fühlt sich berufen diesen zu entfernen obwohl dort Baggerschiffe stationiert sind. Nein: Das Ziel ist, diesen Müll sofort weiter zu treiben bis zum „Nächsten“ bis er irgendwann im Rhein und schließlich im Meer landet: DANN SIND WIR IHEN LOS !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. René Charles /

    In einer rezenten Reportage über Bangladesh habe ich gesehen, dass auf einem Fischmarkt jeder Kunde seine Ware in einer Plastiktüte überreicht kriegt. Bei insgesamt 30 in Reihe auf dem Boden hockenden Händlern waren das mindestens 30 Tüten pro Minute die den Besitzer wechselten. Das ist in ganz Asien der Gebrauch auf diesen Märkten.
    Ausserdem: es gibt auf jedem Kontinent hunderte Müllkippen von denen der Plastikmüll auf’s Meer geweht wird. Beispiele in der EU gibt es in Italien und Spanien und wurden auch in den Medien behandelt. Da sind die einzelnen Politiker in jedem Staat aufgefordert Remedur zu schaffen.
    Mit einer Steuer erreicht der Mr. Oettinger absolut GAR NICHTS.

    • J.C. KEMP /

      Oh doch, Oettinger erreicht, dass wieder einmal viel Geld eingenommen wird, im Namen der heiligen Umwelt. Wo dann der Besteuerte auch noch meint, es sei ja gerechtfertigt.

  3. weit /

    Soll das heissen dass all Plastikmüll den ich bei Valorlux ansammele in China landet ??

  4. Ekojhang /

    Es ist doch ein Skandal und ein Versagen der europäischen Politik, beginnend mit ihrem Kommissar Juncker dass Europa nicht imstande ist die Produktion von Plastikverpackungen zu regeln. Das schreit zum Himmel. Aber wie immer, es ist einfacher alles auf den Konsumenten abzuwälzen. „Zahlen tut der Sachse“.

  5. Ralph /

    Eine Steuer sollte spezifisch in einem Bereich eingesetzt werden, in welcher Hinsicht sie auch erhoben wird. Es ist nicht gut, eine Steuer zu erheben, die nur den Konsumenten trifft, um lediglich Löcher im Haushalt zu stopfen. Kunststoff ist viel zu wertvoll um weiterhin verschwendet und grösstenteils in der Müllverbrennungsanlage thermisch verwertet, d.h. letzten Endes verbrannt zu werden. Auch Recycling ist nur eine Lösung zweiter Wahl. An erster Stelle sollte ja vor allem auf Müllvermeidung gesetzt werden. Und warum exportieren wir unsere Altstoffe in weit entfernte Länder, damit sie dort recycelt werden? Könnten wir hier nicht noch bessere Sammelstrukturen und Verarbeitungsanlagen einrichten? Das fängt schon bei den Gemeinden und den lokalen Recyclingzentren an, denn diese kochen alle ihre eigene Suppe. Der Staat sollte sich konsequenter sein und neben der Förderung umweltfreundlicherer Materialien zu Verpackungszwecken auch den ganzen Entsorgungsweg grösstenteils zusammen mit den Gemeinden neu überdenken.

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