Medien„Es ist ekelhaft“: Monica Semedo erklärt sich – und kritisiert ihre ehemalige Partei heftig

Medien / „Es ist ekelhaft“: Monica Semedo erklärt sich – und kritisiert ihre ehemalige Partei heftig
Vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxis: Im September 2019 wurde Monica Semedo auch von begeisterter DP-Prominenz durch ihre Heimat Grevenmacher begleitet Editpress

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In der Affäre rund um ihre Person hat die luxemburgische Abgeordnete im Europaparlament bisher keine öffentliche Position bezogen – jetzt hat das ehemalige DP-Mitglied Monica Semedo aber das Schweigen gebrochen: Sie gibt sich zerknirscht über das Vorgefallene, will aber daraus lernen und ihr Mandat weiter erfüllen. Von der DP zeigt sie sich sehr enttäuscht: Die habe frühzeitig gewusst, was los war – und erst kopflos reagiert, als es viel zu spät war.

Das Magazin Paperjam und das englischsprachige Pendant Delano haben am Freitagmorgen eine ausführliche Erklärung der 36-jährigen Grevenmacherin veröffentlicht, die erst im Fernsehen erfolgreich war und dann, mit dem Einzug ins Europaparlament, auch als Politikerin – bis die Kündigung mehrerer Mitarbeiter und Klagen über Mobbing in einer parlamentarischen Disziplinarstrafe und Semedos Weggang aus der DP kulminierten.

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In ihrer persönlichen Stellungnahme erklärt sie deutlich ihre Einsicht, sich falsch verhalten zu haben: Sie wolle ihren ehemaligen Mitarbeitern „auf diese Weise sagen, dass es nie meine Absicht war, sie zu verletzen oder zu demütigen“. Sie habe erst „zu spät erkannt“, dass „die Art, wie ich mich ausdrückte, die Art, wie ich sie kritisierte“ verletzend gewesen sein könne. „Ich entschuldige mich daher noch einmal aus tiefstem Herzen bei meinen ehemaligen Kollegen und wünsche ihnen alles Gute für ihren weiteren Werdegang“, schreibt Semedo.

Als neu gewählte Europa-Abgeordnete ohne politische Erfahrung sei sie mit einem Eifer und einer Dynamik an das Amt gegangen – aber zusammen mit dem Arbeitstempo im Parlament habe sich ein „Gewaltmarsch“ ergeben.

„Teilweise rassistische Kommentare“

Auch wenn sie Gegenstand öffentlicher Kritik geworden sei, verdiene sie „nicht den Status eines Opfers“. Gleichwohl sei sie „zutiefst enttäuscht“ über „herablassende, populistische und teilweise rassistische Kommentare“ in den sozialen Netzwerken. Dies zeige „eine Seite Luxemburgs, die nicht die sympathischste ist“.

Sie respektiere weiterhin, dass die Presse ihre Arbeit machte, fand aber unzulässig, dass Ausschuss-Mitglieder des Europäischen Parlaments ihren Bericht „unfairerweise“ kommentieren durften, obwohl der Bericht doch vertraulich war. Dasselbe gelte für Mitglieder des Büros des Präsidenten, die sich öffentlich darüber geäußert hätten, inwiefern Semedos Erklärungen glaubhaft seien. 

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„Partei blieb tatenlos“

Den Entschluss, die Demokratische Partei (DP) zu verlassen, habe sie gefällt, als die Partei erst ihre Unterstützung  erklärt hatte, um plötzlich gegenteilig zu handeln.

Sie sei bereit gewesen, sich vor einem Parteiausschuss zu erklären, vorausgesetzt, dass bis zur Entscheidung des Gremiums Vertraulichkeit gewahrt bliebe. Doch Augenblicke nach der Videokonferenz habe sie feststellen müssen, „dass die höchsten Ebenen der Partei ein im Voraus produziertes Video veröffentlicht und in den sozialen Netzwerken in Umlauf gebracht hatten“. Weitere Mediengespräche seien „unter völliger Verletzung der getroffenen Vereinbarungen“ gegeben worden: „Es ist ekelhaft“, empört sich Semedo: Sie sei weder beraten noch informiert worden.

Persönliche Probleme in der ungewohnten Parlamentsarbeit habe sie nie verheimlicht, sondern früh und offen der Partei kommuniziert – doch von dort habe sie nie nennenswerte Reaktionen erfahren. Erst die Sanktion gegen sie und die Berichterstattung hätten dann „zu einer Panikreaktion innerhalb der DP geführt“.

„Große Ehre – und Verantwortung“

Da sie ihr Fehlverhalten eingesehen habe, habe sie die „maßvolle Sanktion“ ja auch akzeptiert, auf jeden Rekurs verzichtet und sich spontan entschuldigt.

Eine Niederlegung des EP-Mandats sei eine Flucht vor der Verantwortung. Lieber wolle sie erreichen, dass ihre „Erfahrungen weitergegeben werden und als Grundlage für eine echte Reflexion dienen“. Das Mandat sei „große Ehre, aber auch eine große Verantwortung gegenüber meinen Wählern“: Es sei klar, dass viele Abgeordnete ähnlich empfinden, was zu Stress führe, der dann „zu bestimmten Ausbrüchen“ führen kann. Diese Feststellung entschuldige das Handeln nicht, sei aber „erster Schritt zur Abhilfe“.

Sie wolle ihr Mandat als Abgeordneter „mehr denn je ausüben“. Die „schwierige Erfahrung“ werde in Zukunft die Art bestimmen, wie sie ein Team führe. Sie setze sich „für alle ein, die jeden Tag aufstehen und ihr Bestes geben, um über die Runden zu kommen“, wie Alleinerziehende und diejenigen, die Unterstützung und Perspektiven brauchen. „Die friedliche Integration aller Minderheiten und Gemeinschaften ohne Diskriminierung“ sei Grundmotiv ihres Engagements.

Ba
18. Februar 2021 - 16.37

D'MS huet onst Land an seng Partei blameiert, besser also Demission, awer da get et keng Menz meih...dofir bleiwt hat!

J.C. Kemp
18. Februar 2021 - 15.04

@Linda: Happy Diwi, eben!

Linda
17. Februar 2021 - 23.55

An déi gemoppten??? Vun denen get net geschwaat! Do misst Madame Semedo Schuedenasaaz bezuehlen!!! Schliesslech sin déi Lo krank,an mussen sech en neien Job sichen! Madame Semedo soll hir Plaaz raumen! Der geet et dach nemen em den gudden Vadengscht an alles waat matt drun hengt!!
Ech hun keng Loscht méi nach wiehlen ze goen!
Daat ganzt ass en Kasperltheater!

Miette
15. Februar 2021 - 22.32

Mme. Semedo und ihre Partei wussten sicher schon einige Zeit, was
in die Medien darf und was nicht!
So ekelhaft ist Politik?Da stellt sich nun Mme. Semedo als Opfer dar und ihre ehemaligen Oarteifreunde ziehen den Schwanz ein.
Ekelhaft das Ganze!

de Prolet
15. Februar 2021 - 16.12

@Laird Glenmore. Es ist wie überall im echten Leben Die Politik ist das Spiegelbid unserer Gesellschaft. Ja, die Zeiten haben geändert, nicht zu ihrem Besten. Leider. Ausserdem, Konrad Adenauer wurde überbewertet, was hätte er ohne de USA gemacht? Um bei Deutschland zu bleiben, da war Willy Brandt eine weitaus charismatischere Figur. Auch hierzulande hatten wir nach dem Krieg, in den 1950er,-60er und -70er Jahren, geradlinige Politiker, vornehmlich in der LSAP, auf die Verlass war.

ronny
15. Februar 2021 - 13.05

Ja Frau Semedo. Sie schieben alles der DP zu obwohl sie gemobbt haben.
Dass ein Verfahren lief wusste die DPbestimmt.
Sie sagen sie waren transparent. Haben sie denn auch erzäht wie sie gemobbt haben. Nächtlicher Telefonterror, Beleidigungen, Drohungen und noch viel mehr. Oder haben sie alles verharmlost und so getan als wären ihre Mitarbeiter schuld?. Politico fand das so schlimm dass sie darüber berichtet haben. Frau Semedo und jetzt wollen sie Opfer sein . Alles jetzt verdrehen. Ja das ist ekelhaft.
Die DP ist mit dran schuld das stimmt! Aber sie sind es die gemobbt hat und jetzt versuchen sie alles zu verharmlosen und alles der DP zuzuschieben. Ja das ist ekelhaft.
Sie haben nicht nur unserem Land Schaden zugeführt auch der Eu und das ist richtig ekelhaft.
Was sie da machen ist Rache nehmen. Den Sitz nicht freigeben für die DP ist ekelhaft. Ich hatte sie gewählt , ein grosser Fehler. Und ich würde mir wünschen, wenn sie ein bisschen Anstand hätten, dass sie zurücktreten würden

Laird Glenmore
15. Februar 2021 - 9.51

@de Prolet

alles Clübchenbildung und Vetternwirtschaft und wenn´s mal nicht mehr so paßt wird man fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel, wir haben doch gesehen wie es bei der D. Trump Ära war erst dicke Freunde und dann " YOU ARE FIRED ".
Politik ist und bleibt ein dreckiges Geschäft, sie kenn doch den Spruch von Konrad Adenauer " Was interessiert mich das Gewäsch von gestern ", so und nicht anders funktioniert es.

de Prolet
15. Februar 2021 - 8.53

@ Laird Glenmore: Viel eher verdankt Semedo ihren Sprung ins EU , ihrer " Karriere " als " Moderatorin " bei RTL. In der Politik ist jeder sich am nächsten, da spielt niemand den Wegbereiter für einen anderen.

J.C. Kemp
14. Februar 2021 - 15.37

Ja klar, Mobbing ist ekelhaft. So wird die Dame vom Diwi das ja gemeint haben?

Laird Glenmore
14. Februar 2021 - 12.56

@de Prolet

sie haben Recht, trotzdem wäre sie nicht da wo sie jetzt ist ohne Herr Goerens.

de Prolet
13. Februar 2021 - 19.19

@ Laird Glenmore. Schaffen wir das EP einfach ab. Bei Semedo gibt es ganz konkrete Beweise, alles andere sind doch bloss Vorurteile und waghalsige Vermutungen, die eines Beweises bedürfen. Ausserdem hat Monica Semedo für die Europawahlen kandidiert, und wurde gewählt. Sie war vorher politisch überhaupt nicht aktiv, konnte also landespolitisch keine Dummheiten machen. Sie wurde nicht nach Strassburg, Sitz des EP, abgeschoben. Kaum ein EU Abgeordneter wird bis zu seinem Lebensende, auf Kosten der Steuerzahler, ein Mandat im EP innehaben. Herr Goerens von der DP dürfte einer der Ältesten sein. Besser von erfahrenen Routiniers in Strassburg vertreten zu werden, als von jungen Spunten, die ohne Qualifikation , wie im Falle Semedo, sich und ihr Land aufs Peinlichste blossstellen. Trotz ihres Diploms in politischen Wissenschaften. Arroganz wird früher oder später immer bestraft.

j
13. Februar 2021 - 17.01

Ekelhaft laut Semedo sind ihre Opfer !

1. Seine 3 früheren Mitarbeiter (trotz Entschuldigung ihrerseits)
2. Die DP Partei aus Luxemburg.
Nach den nächsten Europa Wahlen dann wahrscheinlich alle Luxemburger.

Laird Glenmore
13. Februar 2021 - 13.43

@de Prolet
von Ihrem lukrativen Posten zurückzutreten.

dann müßten mindestens ein drittel der EU Parlamentarier ihren Hut nehmen wie z.B. Freitags nach Brüssel oder Straßburg kutschiert werden sich in die Liste eintragen und dann nach Hause langes Wochenende aber Anwesenheitsgeld kassieren gibt ja genug Steuerzahler die da finanzieren.
Die Hälfte der EU Parlamentarier sind doch nur abgeschobene Altpolitiker die in ihren Ländern nichts mehr bringen und bis zum Ableben von den Steuerzahlern unterhalten werden.
Im Fall Semedo war es wahrscheinlich ähnlich in Luxembourg nichts gebracht ab nach Brüssel, damit sie hier keine Dummheiten mehr machen kann, naja das hat sie ja dann da gemacht.
Hochmut kommt vor den Fall.

DanV
13. Februar 2021 - 13.38

Da muss wuel een den avocat du diable hei spillen:

1) d'Monica Semedo huet Politikwëssenschafte studéiert. Hatt ass also keen Azubi (source: Wikipedia).

2) all neien Job bréngt Stress, ass also absolut net anormal. Dee Stress därf just net zu Mobbing féieren.

3) huet schonn een erausfont, ob d'Monica Semedo aus senge Feeler geléiert huet? Déi Virfäll ware jo virun op d'manst 6 Méint. Also hat et Zäit, et mat den neien Assistente besser ze maan. Wann d'Aarbechtsklima an der neier Ekipp gutt ass, sinn déi Fuerderungen an negativ Kommentaren, déi hei stinn, iwerflësseg, well:

4) jidfereen huet eng zweet Chance verdingt. Et muss ee se just notzen. Wann hatt se genotzt huet, ass jo alles gutt.

5) Et huet seng Strof kritt (woubäi de Skandal an d'Gehässegkeeten an de sozialen Netzwierker wuel méi eng schlëmm Strof sinn wéi déi vum EU-Parlament) an elo soll et Méiglechkeet kréien, ze beweise, wat et kann.

de Prolet
13. Februar 2021 - 9.08

Wie recht Sie doch haben, Monica Semedo. Es ist wirklich ekelhaft, Ihr Benehmen. Für wie dämlich halten Sie eigentlich die Wähler?
Was für ein armseliges Trauerspiel! Sie täten besser daran, den Ball flach zu halten und am besten von Ihrem lukrativen Posten zurückzutreten.

Gerges JANG
12. Februar 2021 - 19.49

Grosse verantwortung gegenüber meinen Wählern!
Monika: da fro emol an denger Wiehlerschaft no,wievil % dass nach hannert der stinn? Vill sin net méi d'acord mat dir,wat virgefall ass.
Wanns de nach e kleng bösschen Géescht hues, dann huel deng siewen Sachen a mach d'Platz frei.Respekt währ der op jidferfall gewëss.

B.G.
12. Februar 2021 - 19.07

DIE RETOURKUTSCHE !

Silvia Charteux
12. Februar 2021 - 18.51

Hochmut kommt stets vor dem Fall, Frau Semedo!

Es ist schwer erträglich zu wissen dass der Steuerzahler diese Person noch 2 ½ Jahre unterhalten muss.

trotinette josy
12. Februar 2021 - 17.34

Alles Tabioca. " Moutarde après dîner".

Kevin Welter
12. Februar 2021 - 15.40

Dann wird die Monica wohl zu den nächst möglichen Walen auf der Piratenliste zu finden sein?

Lucinlinburhuc
12. Februar 2021 - 15.29

"große Verantwortung gegenüber meinen Wählern"

Heuchlerisch weil wie lange noch !

Jonnycash
12. Februar 2021 - 14.57

Egal wie auch immer, fairerweise müsste diese Dame ihren
Sessel verlassen, es dreht sich nur alles ums Geld,
Europas Kindergarten lässt grüssen.

Marcdl
12. Februar 2021 - 14.44

"Sie respektiere weiterhin, dass die Presse ihre Arbeit machte, fand aber unzulässig, dass Ausschuss-Mitglieder des Europäischen Parlaments ihren Bericht „unfairerweise“ kommentieren durften, obwohl der Bericht doch vertraulich war. Dasselbe gelte für Mitglieder des Büros des Präsidenten, die sich öffentlich darüber geäußert hätten, inwiefern Semedos Erklärungen glaubhaft seien."

Dat sert jo alles. et schengt wirklech keen d'Monica eecht ze huelen. Wat een Trauerspill

Eric
12. Februar 2021 - 13.26

Frau Semedo hat in der Politik nichts mehr verloren, weder auf nationaler noch auf europäischer Ebene.
Mit ihren aktuellen Aussagen, die viel zu spät kommen, macht sie sich nur noch lächerlich.
Sie ist und bleibt die Hauptschuldige in dieser Sache, so sehr sie auch jetzt versucht alle Schuld ihrer früheren Partei zuzuschieben. "Spontan" wie sie behauptet, hat sich Frau Semedo ganz sicher nie bei ihren Opfern entschuldigt sondern erst als ihre Sanktionen öffentlich bekannt wurden.

Zu guter Letzt gesteht Frau Semedo ja dann auch noch ein, dass sie nicht zur Politikerin taugt indem sie behauptet, dass die grosse Verantwortung gegenüber ihren Wählern bei ihr zu Stress und zu bestimmten Ausbrüchen führen kann...

Laird Glenmore
12. Februar 2021 - 12.59

„ Ich entschuldige mich daher noch einmal aus tiefstem Herzen bei meinen ehemaligen Kollegen und wünsche ihnen alles Gute für ihren weiteren Werdegang "

Naja eins hat sie ja in ihrer kurzen Laufbahn gelernt " Lügen ", sie ist nicht für diesen Job prädestiniert, ich denke nicht das Frau Semedo es ohne ihren Gönner Herrn Charles Goerens geschafft hätte so schnell in der Politik Fuß zu fassen.
Wie sagt man immer so schön " SCHUSTER BLEIB BE DEINEN LEISTEN ", dieses Zitat sollten einige vielleicht mal für sich selber in Anspruch nehmen bevor noch mehr Dummheiten ans Licht kommen.

jean trierweiler
12. Februar 2021 - 12.15

E Politiker huet eppes ze können éier en an d'Politik geet. Wann ee muss engem Politiker vir d'Éischt beibréngen, wat anstänneg Behuelen mat Matarbechter ass oder wéi eng sozial Gesellschaft funktionéiert, dann huet een neischt an der Politik verluer. An d'Chamber gehéiere Profi'en an keng Azubi'en. Awer dat könnt dovun, wann ee just opgrond vun enger medialer Präsenz an net wéinst professionneller Kompetenz gewielt get. Oder als Kandidat opgestallt get. Soss könnt ech gradesou gudd mei Léierbouw an d'Regierung schécken.

J.Scholer
12. Februar 2021 - 11.43

So wie das Mobbing ,ist Rassismus zu verurteilen, zu bestrafen. Diese Einsicht teile ich mit Frau Semedo. Nicht teilen kann ich, wenn Politiker, Öffentliche Personen mit Vorbildfunktion nach einem argen Fehlverhalten sich an ihren gut-bezahlten Posten festbeißen und so tun als würde die Öffentlichkeit ihnen noch das nötige Vertrauen entgegenbringen. Fehler machen ist die eine Sache, Verantwortung für seine Fehler übernehmen ,ist eine andere Sache.

De blannen Theis
12. Februar 2021 - 11.30

A schon ërem nëmme bla bla bla ...

dégoûté
12. Februar 2021 - 10.57

money money..., ma neméi laang, mme ongewollt europadéputée...

Wieler
12. Februar 2021 - 10.54

Ween interesséiert dat nach? t'welt huet aner problémer! haalt schn... an démissinnéiert endlech, nestbeschmutzer an der eu!

Till d’Eil virum Spiggel
12. Februar 2021 - 10.44

Joo et ass eekeleg, wenn een mat Virbildfonktioun sech esou en Faux Pas leescht , Mobbing ass net egal wat,an net den Courage huet op en gudd bezuelten Posten ze verzichten Just d‘Politik , déi duerech Schaafen vun Gesetzer, vun Behuelkodexen dem Bierger virschreiwt wéi een liewen muss, muss do mat waisser Veste dostoen, mam Virbild virgoen. Wat soll ech mech als Bierger nach un eppes haalen, mech behuelen wenn anerer alles dierfen, sech entschellegen an weider geet et.

JJ
12. Februar 2021 - 10.37

Also,unter dem Strich:" Es tut mir sehr leid,ich wünsche den Gemobbten alles gute und ich werde weitermachen." Dass die Dame sich jetzt hinter ihrem Gender und ihrer Hautfarbe versteckt,respektiv diese als "Waffe" benutzt um sich aus der Affäre zu ziehen,ist mehr als verwerflich. Verantwortung und Können haben nichts mit Gender und Hautfarbe zu tun,obwohl beides bei der Stimmenvergabe viel Einfluss hat heutzutage.Beim "Herausreden" aus einer peinlichen Situation bewirken sie das Gegenteil.