Mi., 3. Juni 2020

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  1. Jacques Zeyen /

    Bravo Nico,
    die Angst vor dem Nulltarif ist nur aus der Sicht der Sicherheit der Kunden und der Qualität des Transportes zu erklären. Die rein finanzielle Dimension spielt eine marginale Rolle.Man kann den kleinen Millionenbetrag auf andere Weise eintreiben,falls denn nötig. Wir wissen,dass die Infrastruktur ÖT ohne Staatliche Übernahme nicht zu tragen ist. Da beißt sich jede Privatfirma die Zähne aus. Ähnlich wie bei “Bildung” “Gesundheit” usw. Das nennt man dann wohl Gemeinwohl. Deshalb zahlen wir Steuern und nicht um den Mars zu besiedeln. Als Eisenbahner habe ich den Verfall des Gütertransportes miterlebt als es hieß ” Privat ist besser”. NEIN. Privat ist nicht besser,das wissen wir mitlerweile alle. Privat ist nur interessant für die Leute die GELD verdienen wollen.Und das ist mit ÖT,Gesundheit(außer PRIVATpatienten) oder Bildung(außer PRIVAT-Schulen) nicht möglich. Die Eliten bewegen sich auf dünnem Eis.(siehe Frankreich) Der ÖT in Luxemburg hat vom Ticketverkauf her eine,wie schon erwähnt,marginale Bedeutung und gehört abgeschafft. ABER. Die Qualität und das Angebot werden die Zukunft des ÖT bestimmen.Und dazu gehört,wie du erwähnst,die Einstellung von qualifiziertem Personal in der Zugbegleitung und auf den Bahnsteigen. Randalierer und Suffies hatten noch nie eine Berechtigung den Reisenden die Fahrt zu vermiesen.Das hat mit dem Nulltarif nichts zu tun. Und was die Klassen betrifft: Klassen werden geschaffen,nicht geboren.

    • J.C.KEMP /

      Wahrscheinlich kosten Verwaltung und Infrastruktur des Kartenverkaufs mehr als dabei hereinkommen.

  2. roger wohlfart /

    Einmal den Nulltarif eingeführt, gibt es kein zurück mehr. Und das geht auf Kosten der Qualität des ö.T.

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