Do., 9. Juli 2020

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  1. de Koschter /

    Wenn das Schenken zum Zwang wird, ist es kein Schenken mehr. Unsere zwanghafte Konsumgesellschaft und der Handel haben Weihnachten zu einem Fest der Verlogenheit gemacht. Anscheinend gibt es Jugendliche, die den Ursprung dieses Festes nicht kennen. Daher wird dann beispielsweise in einer rezenten thematischen Sendung einer deutschen Fernsehanstalt eingeblendet, dass Weihnachten das Fest der Geburt Christi ist. Aber wer ist Christi, Entschuldigung, Christus?

  2. Scholer /

    Leider hat der Zeitwandel auch immer mehr den Sinn des Weihnachtsfestes abgeändert. Der moderne Mensch hat dieses besinnliche Fest dem Konsum geopfert. Friede auf Erde , die Armen oder Flüchtigen abweisen , sich auf begangene Fehlentscheidungen rückbesinnen ,Hauptpfeiler des Weihnachtsfestes , Thematik aktueller denn je , wurden dem Gotte Mammon geopfert. Eigentlich sollten wir das Schenken, den Konsumrausch verbannen , dem guten Wort und Handeln mehr Spielraum geben , „ en klengen Maufel , Patt an gudder Gesellschaft“ und „ den Heemount vum Commerce bei der Daiwel joen“.An Ihren Taten sollt ihr sie messen, ist ein hängengebliebener Spruch aus der damals so verhassten Religionsstunde.Heute , würden wir nur einige dieser weihnachtlichen , katholischen Maxime in die Tat umgesetzt, unsere Gesellschaft täte einen Quantensprung in Richtung Zivilisation und Frieden.

  3. Erasmus /

    Liest är Ëmfroen, 70% vun de Leit schenke näischt, dat hunn se just am Fernsee geléiert.

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