Fr., 5. Juni 2020

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  1. GuyT /

    Der Polizist tut seine Pflicht und einen klugscheisserische Rangehensweise bringt wenig im Umgang mit anderen Menschen.
    Die Kontrolle hat recht wenig mit Schengen zu tun, sondern soll Bewegungen einzuschränken: denn auch nnerdeutsche Grenzen kontrolliert zwischne Bundesländern werden kontrolliert. Im übrigen kann man auch in Luxemburg kontrolliert werden, wenn man z.B. die schlechte Idee hat, ins Wochenendhaus oder ins Grüne zum Grillem ins Oesling zu fahren, dh auch dort könnte man von einem fragenden Polizisten gestoppt werden.
    Zudem: warum war der Student eigentlich in Luxemburg wenn er in Trier wohnt und seine Eltern zur Risikogruppe gehören, man also Kontakt zu ihnen meiden sollte?

  2. DanV /

    @ GuyT

    Vielleicht, um für die gefährdeten Eltern einkaufen zu gehen?
    Oder vielleicht war er nicht bei den Eltern, sondern beim Arbeitgeber in Luxemburg? Schliesslich hat er einen Pendlerausweis vom Arbeitgeber dabei – der seltsamerweise vom Polizisten nicht verlangt wurde.

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass es Beamte gibt, die sich einen Spaß daraus machen, die Leute zu “triezen”. Kann ja auch den Alltag ein wenig beleben, in “langweiligen” Corona-Zeiten.

  3. Jemp /

    Der Polizist tut nur seine Arbeit, wenn man als Ausländer in Deutschland wohnt und gemeldet ist kriegt man eine Meldebescheinigung , das steht auch drin dass man diese immer mit sich führen soll .
    Der Fehler liegt ganz klar am Fahrer und ich wurde auch letztens an der Grenze kontrolliert , Polizist war sehr freundlich fragte nach meinem Ausweis und als er sah dass ich Luxemburger bin ,fragte er sehr freundlich ob ich mich ausweisen kann dass ich in Deutschland wohne. Da ich über 50 Jahre alt bin und meinen Führerschein erneuern lassen musste habe ich einen Deutschen Führerschein bekommen , den hab ich ihm gezeigt und ewr wünschte mir noch eine gute Fahrt.
    Somit sieht man , selbst gemachtes Problem und wenn man in eine luxemburgische Kontrolle kommen würde , sind die wohl genau so nett wenn man nicht die nötigen Papiere bei sich hat.

  4. Marc /

    Dass es auch alles anders als freundlich geht durften bereits einige Luxemburger in letzter Zeit erfahren. Hier wurden seitens der Beamten äusserst grenzwertige, an Ausländerfeindlichkeit grenzende Äusserungen zum Besten gegeben.
    Natürlich sind es hier wieder nur eine handvoll Beamte die ein entsprechend schlechtes Bild hinterlassen!

  5. Mathilda /

    Artikel 25 des Schengener Grenzkodex erlaubt die Wiedereinführung von Grenzkontrollen an den Binnengrenzen im Falle einer ernsthaften Bedrohung der öffentlichen Ordnung oder der inneren Sicherheit….
    Der Polizist ist doch nur ein kleiner Ordungshüter.
    Wende Dich an den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz.
    Ich kann momentan meine Mutter nicht besuchen, da sich -wegen Corona- Touristen in Schleswig-Holstein nicht aufhalten dürfen und meine Tante auf der Insel Wyk schon gar nicht!
    P.S unsinnige Bürokratien gibt es in jedem Land:
    Als ich mich 1994 in Luxemburg anmelden wollte, musste ich noch meine Lungen röntgen lassen, sonst keine Meldebescheinigung…und ich wurde gezwungen mein Auto in Lux anzumelden, sonst hätte ich in der Stadt die Parkplatzgenehmigung nicht bekommen….

  6. Tina /

    Ja , die Luxemburger , die in Deutschland leben , haben es recht schwer an der Grenze ., wenn die Bundespolizei da steht . Auch mit Meldebescheinigung und deutschem Kennzeichen . Hat man zum Beispiel ein Rezept vom luxemburgischen Spezialisten und möchte in die Apotheke , die 10km hinter der Grenze liegt , lassen sie dich über Grenze nach Luxemburg fahren ohne zu kontrollieren , fährt man zurück , fängt es an . Sind Sie Luxemburger , warum haben sie ein deutsches Kennzeichen . Warum wohnen sie in Deutschland ?Dann gibt es feindliche Kommentare . Einfahrt und Ausfahrt nur für Pendler und mit Zertifikat vom Arbeitgeber .Das Gleiche , wenn man vom Arzt von Luxemburg kommt und Bescheinigung hat . Oder wenn man die pflegebedürftige Oma unterstützt ,mit Zusage von der Caisse dependance und Bescheinigung vom Arzt , dass das auch in dieser Krise nötig ist .Wenn der luxemburger Zoll da steht , die haben Verständnis für dringende Angelegenheiten .Ich würde es verstehen , wenn das nicht lebenswichtige Sachen wären .Ich gehe auch nicht ausser Haus , wenn nicht nötig und halte mich sonst an die Massnahmen und bleibe auch freundlich . Aber wenn ein Polizist mir sagt , die Luxemburger sollen in Luxemburger bleiben ,hätten ja ein gutes Einkommen , um dort zu leben , die bräuchten nicht nach Deutschland zu kommen und den Landsleuten Alles weg zu nehmen , finde ich unverschämt . Wie viele Deutsche pendeln jeden Tag nach Luxemburg , um dort zu arbeiten ,haben die keine Vorteile davon ???

  7. Viola S. /

    Der Polizist erledigt seine Arbeit, er drückt sogar am Ende ein Auge zu, mancher wäre dankbar. Man kennt es, wenn man im Zug die Fahrkarte vergessen hat und der Schaffner eben nicht lächeln und kommentarlos das Ganze durchnicken kann. Überheblich ist hier nur der Autor, der auch gleich in einer typisch pubertären Art und Weise seine trotzige Antwort formuliert und damit die machtvollen Werkzeuge der Medien für diese kleine Rache missbrauchen möchte. Die nationalistische, antideutsche Tendenz kommt natürlich nicht zum Vorschein, während er die Vorteile seines Wohnorts genießt, nur wenn er mit gelbem Kennzeichen beim Tanken fahren gestört wird. Dafür möchte er sich jetzt hier als Held feiern lassen, während die Menschen an den Grenzen dafür ihre Gesundheit und Nerven riskieren um unsere zu erhalten. Chapeau!

  8. Wolfgang Schilz /

    Bin Grenzgänger mit Lux. Firmenwagen und fahre jeden Abend in Echternach über die Grenze. Meine Erfahrung mit unserer Bundespolizei ist durchweg negativ. Meistens läuft das so ab:(abends um fünf) „ Wo kommen Sie her?“ Von der Arbeit „ Wo wollen Sie hin? Nachhause. „Ausweis!“ Bitte. „Andere Seite!“ Bitteschön „Haben Sie eine Arbeitgeberbescheinigung?“ Liegt doch hier?! „Weiterfahren“ Gerne. …. Würd mir das ja noch gefallen lassen, aber die haben einen Ton drauf, der ist an Arroganz und Imperialgehabe nicht zu überbieten und je Jünger desto schlimmer. Ok, die Machen auch nur Ihre Arbeit, aber der Ton macht die Musik.
    Übrigens, bin gestern in Vianden über die Grenze und von Lux. Zöllnern kontrolliert worden. Super freundlich die Männer. Geht also auch.

  9. Georges /

    Hautproblem beim Artikelschreiberling ist dass er wie man so schön sagt ein Korinthenpicker ist…. In D wohnen aber in L bei Mutti gemeldet bleiben um so auf beiden Seiten zu profitieren.
    Als Student ok, aber wenn man bis arbeitet soll man sich auch ganz da anmelden, Auto inklusive.
    Und dumme Antworten an den Polizisten sind zu vermeiden.

  10. ASX /

    Die Kopie des Mietvertrages ist bei der Anmeldung nicht vorzulegen. Die Wohnungegeberbestätigung reicht aus. Die Anmeldung ist kostenfrei. Bei der besagten Gebühr handelte es sich höchstwahrscheinlich um ein Bußgeld, das verhängt wird und sofort kassiert wird, wenn man der Meldepflicht nicht innerhalb von 2 Wochen nachkommt. In der Regel wird das Bußgeld jedoch erst nach einer versäumten Anmeldung von 3 Monaten verhängt. Die Vorgehensweise bleibt jedoch den Meldebehörden überlassen. Im übrigen ist die Meldepflicht ein wichtiger Bestandteil für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Davon können sich manche Länder ein Stück abschneiden. Des Weiteren ist es erstaunlich, wie viele ausländische Mitbürger (größtenteils Luxemburger) plötzlich in Deutschland wohnen und sich unbedingt anmelden müssen, da sie ja schließlich eine Meldebescheinigung benötigen. Die Mitarbeiter der Meldebehörden versinken in E-Mails und wissen, dass sie hinsichtlich dem Einzugsdatum und anderer wichtiger Angaben zum Einzug belogen werden. Das Gute an der Sache ist: Mehr Geld vom Land für die Gemeinden, da die Einwohnerzahl steigt.
    Leider gibt es im geeinigten Europa keine grenzüberschreitenden Regelungen zur Meldung und Begründung von Wohnsitzen und zum anmelden von KFZ. Eigentlich müssten luxemburgische Mitbürger, die Ihren Wohnsitz in Deutschland haben, ihr KFZ bei der zuständigen Behörde anmelden. Allerdings haben diese meistens einen weiteren Alibiwohnsitz im Großherzogtum und können durch diese Lücke die Anmeldung umgehen. Jedoch liegt die Akzeptanz dieser Vorgehensweise im Ermessen der Behörden, wenn Verstöße festgestellt werden. Es sollten also auch in diesen Bereichen endlich europäische Lösungen gefunden werden.
    Für jetzt gilt jedoch: Daheim bleiben. Wer nicht unbedingt über die Grenze muss, sollte da bleiben, wo er ist und nicht mit lächerlichen Berichterstattungen mit offensichtlichen Logikfehlern gegen Bundespolizisten wettern, die übrigens einen tollen Job machen und sicher auch viel lieber nicht jeden Tag an der Grenze stehen und kontrollieren.

  11. Uwe /

    Ich, als Deutscher der in Luxembourg lebt, bin mehr als enttäuscht das es durch einen Virus zu solch einer Einschränkung der Reisefreiheit (Schengenraum) jetzt gibt. Ich frage mich immer ob wirklich ein Virus Staatsgrenzen erkennt und aufgrund dessen dann einfach abstirbt. Grotesk , kompletter Wahnsinn und vollkommen aufgeblasen und überflüssig. Was mir noch auffällt ; sonst haben wir in D ein Mangel an Polizisten, aber jetzt wo wir die Grenzen sichern sind 24/7 kein Problem???? Für mich einfach nur albern.

  12. Bob /

    Ein überheblicher luxemburgischer Student der mit diesem Geschreibe seine angeblich erhöhte Intelligenz gegenüber einem deutschen Grenzbeamten beweisen will. Dabei ist nicht der Beamte, sondern der Student mehrfach im Fehler.
    Erstmal kann man keine zwei Hauptwohnsitze haben. Entweder wohnt man in Trier, dann hat man sich hier anzumelden und man hat deutsche Kennzeichen am Auto, oder man bleibt bei Mutti zu Haus. Die Meldebescheinigung könnte er ja einfach im Auto aufbewahren, anstatt unter seinem Bett in dem Scheißordner.
    Aber so ist es ja einfacher. Man profitiert von den Vorteilen beider Nationen, was gesunder Menschenverstand vorausgesetzt, nicht rechtmässig sein kann.
    Ich selbst bin Luxemburger, wohne in Trier und bin da gemeldet. Ich pendle hin und her, hatte bisher noch kein Problem, benehme mich bei der Kontrolle normal und nicht überheblich, gar rechthaberisch. Den Beamten macht es sicherlich keinen Spaß stundenlang in den Abgasen zu stehen, um sich dann von arroganten Heranwachsenden trotzig belehren zu lassen.

    Zur allgemeinen Info. Die deutsche Bundespolizei ist nicht mit der allgemeinen Polizei zu vergleichen. Es handelt sich hierbei um die Beamten des Bundesgrenzschutzes, welcher nach der Maueröffnung in Bundespolizei umbenannt wurde.

  13. Myriam /

    Ich bin enttäuscht und schockiert zugleich wie wir als Nachbarn miteinander umgehen und hier miteinander umgegangen wird! Einige Kommentare hier verursachen nur Kopfschütteln und sind zutiefst Fremdenfeindlich. Wir haben alle was voneinande und das soll uns allen klar werden. Geben und Nehmen!! Nein zu Nationalismus ja zum Zusammenhalt. Nicht vergessen wir sitzen alle im selben Boot.
    Locker bleiben.

  14. Pierre Wollscheid /

    Ech hun e Politer kannt denn huet emol gesott, an enger Breifboite liewt et sech schlecht, ech mengen dein hat recht.

  15. Robert /

    Bob hat es auf den Punkt gebracht, dass Verhalten dieser Person ist an Überheblichkeit verbunden mit fehlender Bildung kaum noch zu übertreffen. Absolut verwundert bin ich darüber, dass eine seriöse Tageszeitung so einem “Dummschwätzer” eine Plattform bietet.

  16. Joël /

    Wie die Deutschen hier alle über den Verfasser herfallen. Igr könnt froh sein, dass unsere Regierung nicht so beschränkt ist wie die eure, sonst würden eure Wege trotz dem wenigen Verkehr sehr lange andauern mit den Einreisekontrollen.
    Komisch ist, als es bekannt wurde, dass die Deutschen nicht mehr nach Luxembourg tanken kommen dürfen, die hier nicht arbeiten, da war das Geschrei groß. Wie sie dann an der Tanke immer noch verbotenerweise die Kanister voll machen obwohl das In Luxembourg strengstens untersagt ist, armselig.
    Alle glauben hier mehr als heilig zu sein, aber irren sich in vielen Punkten. Man kann sehr wohl in LUX und D einen Hauptwohnsitz haben. Informiert euch doch bevor ihr euch hier lächerlich macht 😉 und vergesst nicht, dass nicht nur einige Luxemburger von den billigen Wohnpreisen in D profitieren sondern auch viele Deutsche von Vorteilen in Luxembourg profitieren.
    Wenn jetzt das Argument kommt, wir würden doch auch vom Tanktourismus profitieren… Nein. Immer noch nicht! Wir bezahlen mehr Strafe für die hohen Co2 Werte die uns aufgrund dess vertankten Sprits zugerechnet werden, dass es sich nicht rechnet.

    Es ist sehr bedauernswert zusehen wie stark die Grenzen noch in den Köpfen mancher Menschen vorhanden sind.

  17. Thomas Köster /

    Dieser Artikel ist an Überheblichkeit kaum noch zu übertreffen. Ich bin deutscher Staatsbürger und lebe und arbeite seit 9 Jahren in Luxemburg. Ich habe meinen Wohnsitz nach Luxemburg verlagert, zahle ca. 70% mehr Miete als in Deutschland und verdiene ca. 50% mehr als ich in Deutschland verdient habe.

    Unterm Strich haben sich meine Lebenshaltungskosten deutlich erhöht. Ich musste aber nach Luxemburg wechseln, weil mein Arbeitsplatz es damals verlangt hat. Ein Wohnsitz in Trier oder einer anderen Grenzstadt war dabei für mich kein Thema. Ganz oder gar nicht dachte ich mir.

    Anders bei vielen Luxemburgern. Gemeldet bei Mama und Papa – wohnhaft in Deutschland für bis zu 50% günstigere Mietpreise. Das Auto natürlich auf die Adresse der Eltern gemeldet. Der Fake Nationalstolz “Ich bin Luxemburger” macht ein deutsche KFZ-Kennzeichen ja untragbar. Es muss das Gelbe sein.

    Aber auch im Ausland will der Luxemburger an sich immer gerne mal was besonderes sein. Nicht Jeder aber Viele. Das Verhalten an der Grenze des Schreibers ist unerträglich. Warum zwei Hauptwohnsitze? Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund dafür. Zwei Hauptwohnsitze haben eigentlich nur Nachteile.

    Diskussionen in aktuellen Zeiten verursachen Warteschlangen an der Grenze und führen zu nichts. Der Grenzbeamte hätte eigentlich an der Attitude des Herren schon erkennen können, wen er da vor sich stehen hat. Einen Luxemburger. Besserwisserisch, Arrogant, Selbstherrlich und meist leider doch ziemlich ungebildet (Pisa-Studie), so kommt der Klassiker heute daher.

    Oft werden zwar 4 oder mehr Sprachen gesprochen, keine davon aber richtig. Und spätestens in Schriftform kapitulieren die Meisten dann vollends. Genau deshalb kommt viel Fachkompetenz im kleinen Luxemburg auch aus dem Ausland. Das eigene Volk ist halt nicht in der Lage wichtige Posten zu bekleiden.

    Man sollte vielleicht sein Tagebuch noch einmal überarbeiten. So wie es jetzt geschrieben ist, ist es peinlich. Es zeigt einen beleidigten Luxemburger, dem man seinen Lolly geklaut hat. Und der jetzt memmenartig heulen geht.

    Schade

  18. Milky /

    Wieso werden Kommentare vor Freigabe geprüft? Ist das die moderne Zensur?

    • Tom Haas /

      “Zensur” ist etwas, was ein Staat tut, nicht eine Zeitung.

      Eine Zeitung haftet für Aussagen, die auf ihrer Online-Präsenz publiziert werden – selbst für solche, die keiner ihrer angestellten Redakteure getätigt hat. Dementsprechend behalten wir uns das Recht vor, strafrechtlich relevante oder gegen die Netiquette verstoßende Kommentare nicht zu veröffentlichen.

      Freundliche Grüße aus der Redaktion,

      der Verfasser des Artikels

  19. P.Dauer /

    @Joel, haben Sie die Kommentare aufmerksam gelesen? Wenn ja, hätten Sie festgestellt, dass es hier nicht um nationale Empfindlichkeiten geht, sonder darum, dass hier ein Schnösel arrogant über einen Beamten herzieht der nur seiner Pflicht nachkommt.

  20. Und tschüss /

    @Thomas Köster
    Ich bin luxemburger Staatsbürger und lebe und arbeite zeitlebens in Luxemburg. Nicht in Deutschland. Da wollte ich nämlich nicht tot überm Gartenzaun hängen.
    Im Grunde hätte mich der Artikel auch nicht sonderlich interessiert wären Sie nicht vom Thema abgeschweift und hätten zu einem Rundumschlag gegen die Luxemburger ausgeholt um ihren offensichtlichen Frust (warum auch immer)loszuwerden. Aber das passt sehr wohl zu der primitiven und dumpfen Verallgemeinerungsmethode des Durchschnittsdeutschen.
    Wenn Sie vom Fake Nationalstolz reden dann kann ich Ihnen getrost vorhalten dass es in Deutschland nicht immer nur Nationalstolz ist sondern vielerorts reeller Nationalismus gepaart bei vielen (nicht allen) mit Intoleranz, dumpfem Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Unter anderem Halle und Hanau sprechen Bände. Nicht zu vergessen die armseligen Kreaturen von Pegida und AFD bei denen ein Vogelschiss scheinbar das Hirn ersetzt.
    PISA erlaubt keinen Rückschluss über das Bildungsniveaus einer Nation sondern ist lediglich ein schulischer Fortschrittsmesser von Heranwachsenden. Davon abgesehen schneidet Luxemburg bei PISA nicht viel schlechter ab als Deutschland und sogar besser als manches Bundesland. Also halten Sie diesbezüglich den Ball gerne flach. Die Bildungsquelle eines Grossteils Ihrer Volksgenossen beschränkt sich nämlich eh leider auf die Bild Zeitung.
    Was die Sprachkenntnisse und das Benehmen der Deutschen Im Ausland angeht so fällt mir spontan die deutsche Tussi ein die mich in Spanien (!) auf Deutsch anlaberte. Ihr wirrer Kuhblick als ich ihr auf Französich antwortete bringt mich noch heute zum Lachen. Ist es denn möglich dass es in Spanien einen gibt der kein deutsch spricht dachte sie offensichtlich in Schockstarre? Zudem bringt ein nicht unerheblicher Teil Ihrer Landsleute keine 3 fehlerlosen Sätze deutsch aufs Blatt. Englisch und Französisch sind schriftlich und mündlich bei den meisten (nicht allen) katastrophal oder meistens Fehlanzeige. Wussten Sie übrigens dass in vielen Urlaubsländern Deutsch ein Synonym für unsympathisch ist? Das ist kein Witz aber nicht verwunderlich wenn bisweilen Horden von ungestümen Deutschen die Hotelrezeptionen stürmen und die Bediensteten beschimpfen die kein deutsch sprechen? Das hab ich in Griechenland erlebt. Unerträglich! So kommt der (deutsche) Klassiker heute daher. Lautstark, grosskotzerisch, arrogant und besserwisserisch („bei uns in Deutschland wäre…“). Und getreu dem Motto „Wo ein Deutscher da Deutschland“.
    Ich bin mir konsequent und wohne wie gesagt nicht in Deutschland. Warum lassen Sie nicht dieselbe Konsequenz walten und ziehen zurück nach Deutschland wenn die Luxemburger Sie ja so sehr stören. Ersatz für Sie zu finden dürfte Ihrem Arbeitgeber angesichts des Niveaus und Gedankenguts Ihres Schreibens nicht schwer fallen.
    Die Deutschen lassen Sie an der Grenze bestimmt passieren. Und die Luxemburger sowieso.
    Mit freundlichen Grüssen
    Und tschüss

  21. Carsten Müller /

    @Und tschüss

    Allerdings könnte ich mir sie gut inmitten pöbelnder teutonischer Rezeptionsterroristen vorstellen… 😉

  22. P.Dauer /

    @ Müller

    In der Tat mischen sich viele Luxemburger gerne unter die “Deutschen”, solange es spaß macht. Die Luxemburgkarte wird erst dann gezogen, wenns droht häßlich zu werden. Ein Notausgang, der sich schon des öfteren bewährt hat. Was die Grenzkontrollen betreffen, so ist die Polemik darum nicht nachvollziehbar, befinden sich doch alle EU-Länder im Ausnahmezustand. Die einen regieren mit Ausgangssperren, andere mit Grenzkontrollen und wiederum andere mit beidem.

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