Sa., 28. Mai 2022



  1. Fantastico /

    Bei allem Jammern über Armut und Ungleichheit: Im „Musterländle“ Luxemburg geschieht regierungsseitig einfach lächerlich wenig dagegen wie erst gestern dem Gramegnas „Schönwetterhaushalt“ zu entnehmen war! Und das bei gleichzeitigen staatlichen Rekordinverstitionen! Der jetzigen Regierung fehlt einfach der Wille effektiv etwas gegen die grassierende Armut und für die Einkommenschwachen im Lande zu tun!

    • BV /

      Fantastico
      1 ist es kein Jammern sondern Tatsache
      2 Luxemburg ist kein Musterländle
      3 es gibt auch einen Wille des Wählers !

      • Fantastico /

        Tatsache ist: In der Gambia-Regierung kommt das Soziale viel zu kurz! Es werden allenfalls sozialpolitische Alibimaßnamen beschlossen!

  2. Peter Mutschke /

    Armut ist in den Industrieländern eine subjektives Empfinden.Ich weiß noch was meine Eltern in den 60er Jahren verdient haben.Die könnten nicht jede Woche ins Restaurant. Es gab keine Flugreisen in den Urlaub.Das war Privileg der Reichen.Man war froh die Familie satt zu kriegen.Nach heutigen Maßstäben wären wir bettelarm gewesen,aber so war es allgemein.Heute gibt’s allen möglichen Schnickschnack und wir geben statistisch 11%für’s Essen aus.Es wird viel gejammert.

  3. de Pensionär /

    @Peter Mutschke. Richtig. Anfang 60 musste mein Vater 14 Monate arbeiten um sich einen Fernseher (wohlverstanden: schwarz-weiß) samt Dachantenne zu kaufen. Die Antenne war teurer als der Fernseher selbst ! Als Radio gab es nur einen kleinen Batterie-„Transistor“ aus Bakkelit der mehr krächzte als Musik zu machen. Aber: Restaurantbesuche: unbekannt ! Handy: unbekannt ! Ferienreisen unbekannt ! Internet: unbekannt ! Heute macht jeder 2-3 Flugreisen + „Päischt-Croisière“, jeder hat ein Auto der gehobenen Mittelklasse wenn nicht sogar 2, jeder ab 4 Jahren hat ein Ei-phone (oder wie die Dinger heissen…) und alle ….jammern ! Wenn sie mal 2 Tage schmutziges Wasser trinken müssten, würde es vielen besser gehen. Und noch zum Trost: Armut und Reichtum gab es noch immer auf der Welt und wird es auch immer geben ! Chinesisches Sprichwort zum Schluss: Reich ist, wer mit dem zufrieden ist was er hat, arm ist, wer nie genug bekommt.

  4. Peter Mutschke /

    Genau .Ich sage immer auch meinen Kindern:Reich ist man nicht durch das was man hat sondern durch das was nicht braucht.Ich habe in den 70ern in Luxemburg gelebt.Damals wusste man auch nichts von einer ‚Paischtcroisiere ‚.Schönen Gruß

  5. Grober Jean-Paul /

    Bitte meine Herren Pensionäre und Peters, nicht pauschalisieren. 16% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze, wenn die Statistiken denn stimmen.

  6. Mars /

    @Grober Jean-Paul. Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär ich auch schon Millionär. 1. Müssten diese Armutsgrenzen EU-weit harmonisiert werden wenn man vergleichen will und nicht nur in monetärem Wert sondern mit allen Parametern ausgedrückt werden ! 2. Es gibt Länder in denen die Bevölkerung von 1$ pro Tag leben muss. Wahrscheinlich sind diese Leute mehr zufrieden als jemand in Luxemburg der einen gehobenen 5-stelligen €-Betrag verdient. In Luxemburg vergleichen sich alle mit dem Nachbarn: Hat dieser einen 500ter Mercedes und sie nur einen 2ooter dann fühlt dieser jemand sich arm. Ich bin auch reich denn ich hab einen 500ter Fiat.

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