Mo., 14. Juni 2021



  1. Marius /

    Jedes Jahr zur selben Zeit erzeugt die Luxemburger Presse Alarmstimmung, stets das gleiche Gedöns über das Problem mit der Armut in Luxemburg. Würde diese Statistik unterbleiben, würde es nicht einmal ihnen Herr Sabharwal auffallen, dass es in Luxemburg eine verdeckte Armut gibt. Ich bin täglich in unserer Hauptstadt unterwegs und in Kontakt mit Menschen aus vielen Ländern, doch bis heute kannte ich nur Einzelfälle die finanziell in Schwierigkeiten geraten waren. Alles nur halb so schlimm?

  2. marek /

    wer arm ist sollte trotzdem lächeln. Ein neutraler Gesichtsausdruck verrät viel über einen. Die Frage ist nur ob reiche sorglosere Gesichter, Falten haben! Die Ungleichheit in unserer Gesellschaft wächst und wächst, ein Produkt unserer Elite das gewollt ist, wie sollte Kriminalität sonst einen Schein haben! “ Menschen mit einem höheren Einkommen….“da frage ich mich wirklich warum ein E. Schneider oder Serge Allegreza so dick sind! Wahrscheinlich ist das dem Wohlstand geschuldet, oder? Auch ich bin von der Altersarmut betroffen, frage mich nur was ich falsch gemacht habe bei 43 Jahre Arbeit? Vielleicht war ich wirklich eine dumme Sau die nicht gebildet ist, oder waren es die Dienstgeber die dich ein Lebtag lang über den Tisch gezogen haben!

  3. Jaja Marek, /

    Wahrscheinlich letzterses Marek, und sicherlich hasst du auch noch von deinen paar Kröten Steuern bezahlt damit die Oberen Wege nutzen dürfen um daran vorbei zu kommen

    • marek /

      @ Jaja Marek, meine Vorfahren waren nicht gebildet, so wie die Eltern so der Sohn. Aber man brauch keine Angst vorm Finanzamt zu haben, weil man mit Verbrechertum nichts zu tun hat.

  4. Laird Glenmore /

    Das Problem könnte man auch lösen indem Firmen Leute mit Berufserfahrung einstellen und nicht nur Universitätsabgänger.
    Menschen die ein leben lang in ihrem Beruf gearbeitet haben und durch was auch immer ihren Job verloren haben bekommen keine Arbeit mehr weil sie zwischen vierzig und fünfzig Jahre alt sind man stellt lieber Arbeitnehmer unter dreißig Jahre ein die auch ein Diplom haben und ein vielfaches von dem Kosten was ein ein Arbeitnehmer mit Berufserfahrung kostet.
    Wenn man die Annoucen der sogenannten Headhunter liest wird einem Übel, da werden Menschen gesucht die Uni Abschluß haben drei oder vier Sprachen fließend sprechen 5 -10 Jahre Berufserfahrung haben sollen aber nicht älter als fünfundzwanzig oder dreißig Jahre alt sein, das funktioniert nicht, selbst wenn solche Schulabgänger diese Voraussetzungen nicht haben bekommen sie einen tollen Job durch Relationen weil der Vater einen kennt der einen kennt.
    Ich für meinen Teil würde als Arbeitgeber lieber einen 40 oder 45 jährigen einstellen denn der weiß was zu machen ist in seinem Beruf.
    Noch ein großes Problem ist die Digitalisierung in manchen Berufen die Arbeitnehmer überflüssig machen, d.h. im Klartext die Gesellschaft macht sich selber kaputt und letztendlich müssen Familienväter Arbeitslosengeld oder RMG bekommen und fallen leider durch diesen Umstand der Allgemeinheit zu lasten, was man durch vernünftiges Agieren verhindern könnte.
    Es kommt einem fast so vor wie in einer wegwerf Gesellschaft wo man ab eine´m bestimmten Alter nicht mehr dazu gehört, und als Mensch zweiter Wahl behandelt wird.

  5. Dreesen /

    Vor 20 jahren habe ich in Belgien ( Antwerpen) mit einem Luxemburger ( Delphi) zusammen gearbeitet, der mir sagte das es noch viel Armut in Luxeemburg gibt, voral die Immo-Preise die bis zu 40% zu hoch angesetzt sind und die Foodpreise in bestimmte Supermärkte,die 20% Ermässigung ( reklame) auf Produkte geben und dabei noch viel zu Teuer sind.
    Aber die Luxemburger sind es selbst Schuld ( feige),denn die bezahlen alles weil sie sich keine blösse geben wollen.
    Der Lux-Staat geht da auch nicht frei aus.Das luxemburger Estäblischment mit seinen Seilschaften bestimmt die Politiek.

  6. René Charles /

    Man vergleiche Mindestlohn und Mindestrente in Luxemburg mit diesen Leistungen in den Nacbarländern.
    Ausserdem:
    Auch bei unseren Nachbarn gibt es Mietwucher und Spekulationspreise. Warum ist Bauen z.B. in der Grenzregion um Luxemburg jn allen 3 Nachbar-Ländern viel teurer geworden? Auch hjier bestimmt die Nachfrage den Preis.

    Ergo…

  7. KOCH JACQUES /

    UND DANN FEHLEN DIE LETZTEN 3 INDEX ANPASSUNGEN WELCHE VON DER REGIERUNG GESTOPPT WURDEN,DIES GESCHEHEN IN DER SOGENANNTEN KRIESE, DIESE FEHLEN IN DEN GEHAELTERN SOWIE IN DEN RENTEN UND PENSIONNEN, NIEMAND SPRICHT MEHR DAVON.

  8. Serenissima, en Escher Jong /

    Richtig Herr Koch, die 3 gestohlenen Indexanpassungen sind auch schuld dass die Schere immer mehr auseinander klafft.. von wegen zunehmender Verarmung der Bevölkerung……denn für die kleinen und mittleren Einkommensgruppen sind die gestohlenen Indexanpassungen viel Geld aber für die Hochverdiener nur zusätzlich
    mehr Knete die sie ja gar nicht brauchen..; die Indexanpassungen sollten nachgenommen werden aber mit einer Deckelung und Ausschluss der Hochverdiener dann würde die Schere nicht weiter auseinander gehen so wie jetzt…! Der Statec kann es ja genau berechnen..gegebenenfalls…wo die Grenze zu setzen ist…

  9. Josiane /

    Wann d’Ënnerschichte fëmme, saufen an op der Couch leien fir Reality-TV ze kucken, amplaz no hirer Gesondheet ze kucken, wiem seng Schold ass dat dann?

    • Laird Glenmore /

      Josiane man kann nicht alle Arbeitslosen über einen Kamm scheren, es gibt welche die würden lieber jetzt als morgen arbeiten gehen, aber es gibt natürlich auch die Sozialschmarotzer die wiesie sagen den ganzen Tag auf der Couch liegen oder schon um 6,30 h halb besoffen vor Delhaize auf den Bänken herumlungern.
      Das ist aber nicht das gros der Gesellschaft, leider werden die anständigen immer mit diesen in einen Topf geworfen.
      Wichtig wäre auch mal zu wissen wo die eingesparten Gelder ( Allocation Vie cher oder Index ) der Gemeinden hingeflossen sind schließlich finanzieren wir das ja auch mit unseren Steuergeldern,

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