Sa., 8. August 2020

Premium /  


  1. MarcL /

    Hinter der Angst vor einer Überforderung durch Flüchtlinge steht oft nicht das Vorhandensein von EInwanderern sondern diffuse persönliche Zukunftsängste bzw. überhaupt keine Zukunftsperspektive. Kein Wunder wenn man sieht in welch prekärer Situation sich manche Arbeitnehmer in Deutschland befinden mit zeitbefristeten Arbeitsverträgen, Niedriglohnjobs, Mini-Renten u.s.w. Diese Sorgen sollte die Politik ernst nehmen, nicht nur in Deutschland.

  2. roger wohlfart /

    Die Deutschen haben Angst vor der eigenen Courage. Das Aussitzen der Probleme und das Zögern der Kanzlerin bringt das Land keinen Schritt weiter. Das führt nur dazu, dass die Bürger verunsichert sind, nicht wissen was auf sie zukommt und das Vertrauen in die Politiker verloren haben. Die permanenten Drohungen und verbalen Angriffe Trumps führen zu Ungewissheit und das macht Angst. Der nicht enden wollende Zustrom von Flüchtlingen, die Unsicherheit über die Zukunft der Republik, das Unbekannte und Fremde schüren ebenfalls Angst, ob berichtigt, gerechtfertigt oder nicht. Und von dieser Massenangst profitiert die Afd, die jetzt bereits in einigen Ländern die SPD überholt hat. Wer das Volk im Unklaren lässt, muss sich nicht wundern , wenn Demagogen das Heft in die Hand nehmen. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber und eine grosse Gefahr für die Demokratie. Aber viele Deutsche fühlen sich nicht verstanden und mit ihren Sorgen und Problemen allein gelassen, vor allem die ausgebeuteten Arbeitnehmer und die hoffnungslosen Arbeitslosen. Wo sind deren Vertreter, die einst mächtigen Gewerkschaften? Das Sagen hat das Kapital. Marx lässt grüssen.

  3. Laird Glenmore /

    Das Problem ist wenn einige europäische Regierungen an erster Stelle die BRD zu forsch gegen D. Trump vorgehen und ihn Paroli bieten weiß man nicht wie dieser selbstverliebte und größenwahnsinnige darauf reagiert man kann ihn nicht einschätzen er ist ein unkalkulierbares Risiko und muß deshalb so schnell wie möglich seines Amtes enthoben werden damit der Weltfrieden für die nächsten Jahrzehnte gesichert ist.
    Die deutschen sitzen nichts aus sondern versuchen einfach einen Ausweg zu finden um D. Trump nicht zu einem Schritt zu bewegen der für alle beteiligten verheerende Folgen haben könnte.
    Ich möchte den Job nicht machen.

    • KTG /

      Ich auch nicht, zumal Trump noch sehr lange Präsident sein wird, auch über 2020 hinaus und im schlimmsten Fall auch 2024.

  4. René Charles /

    Deutschland hat allein zwischen 1-2 Millionen Flüchtlinge und Migranten aufgenommen. Diese Menschen wollen nicht ‘verteilt’ werden, sondern suchen sich Länder aus mit den besseren Sozialsystemen. Ergo: Sie wollen nicht in die EU sondern in bestimmte Länder. Einige EU-Länder, wie z.B. Polen, wären auch mit einer grosszügig aufgeschlüsselten Verteilung schnell am Rande ihrer Kapazität. Das Volk fürchtet Ghettos: dort gibt es keine Integration. (s. Brüssel).
    Schweden hat viel in die Problematik investiert und jetzt stösst die Unüberwindbarkeit der Probleme auch hier sauer auf.
    Bürger in EU-Ländern haben es satt, fühlen sich von keiner Partei mehr vertreten, werden zu Protestwählern.

  5. otti /

    Vor trump kann man sich fürchten – muß man aber nicht!!
    Vor den migranten muß man sich nicht fürchten – fürchten muß
    man sich vor denen, die die migranten zum Problem machen.
    Hier ist in massiver weise die bayrische CSU beim namen zu nennen,
    und wie in der historie bekannt, kommt das Unheil wieder aus München.
    Damals begann es genau wie heute mit den Juden, – heute kommen die
    Ausländer noch hinzu!!
    (René Charles) von den 1 -2 Mil. Flüchtlingen wurden ca. 1. Mil.
    „ausgeschafft“ – nur, darüber wird nicht gesprochen.

    Luxemburg hat einen ausländeranteil von >50%, – deutschland
    gerade mal ausländeranteil von ca. 9,5% !!
    – Und macht L so eine HETZE gegen ausläder???

Schreiben Sie einen Kommentar zu otti Cancel reply

Meistgelesen