Mo., 21. Juni 2021



  1. Tom /

    Durchaus interessant, die These dieses Erziehers und sogenannten „Spezialisten“ aber Gewalt ist in den Schulen tagtäglich mehr vorhanden als das Personal überhaupt weis, denn viele Mobbing oder Gewaltopfer würden sich nie an das Personal wenden, vor allem dann nicht wenn sie schon wissen, wie sie von den anderen Mitschülern dann bezeichnet oder abgestempelt werden. Jeder weiß wie grausam Kinder und Jugendliche unter sich sein können. Durchaus sollte diesbezüglich mehr gemacht werden. Wie dies aussehen sollte kann uns der Spezialist ja mit Projekten zeigen. Der letzte Punkt ist aber auch ein wichtiger Faktor der nicht ungeachtet bleiben sollte, und zwar die Frage wie soll sich ein Lehrer verhalten wenn ein Kind oder ein Jugendlicher anfängt ihn zu schlagen oder Sachen auf ihn zu schmeißen. Sich alles gefallen lassen und schließlich nur bei der Direktion eine Beschwerde einlegen ? Hmm. sehr fragwürdig?

  2. Crisco /

    Dass es seitens des Ministeriums keine Statistiken über die Conseils de classe geben soll, halte ich für eine faustdicke Lüge. Ebenso windig ist die Behauptung, die Gewalt habe insgesamt abgenommen. Vielleicht sollte man zuallererst mal den Begriff Gewalt definieren. Fängt Gewalt tatsächlich erst bei einer Ohrfeige an, beim regelmässigen „Abziehen“ von Geldbeträgen und ähnlichem? Oder nicht vielleicht doch schon beim Mobbing, beim Ausgrenzen, beim heimlichen Filmen per Handykamera? Das Leben unserer Kinder findet – von vielen Eltern unbemerkt oder zumindest sehr unterschätzt – zum grössten Teil im Internet statt. Und „nett und respektvoll“ sind dort keine Hausnummern.

  3. Jemp /

    Wiedermal so ein ministertreuer Spezialist, der vorgibt, alles im Griff zu haben. Ich habe solche Leute klaeglich versagen gesehen, trotzdem behaupteten sie das Problem sei geloest, weil der Behandelte seine Mitschueler nun nicht mehr mit dem Fuss rannte, sondern ihnen mit der Faust ins Gesicht schlug.

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