KirchbergDas Berufsgeheimnis und seine Grenzen: Konferenz und Rundtischgespräch finden am Dienstag statt

Kirchberg / Das Berufsgeheimnis und seine Grenzen: Konferenz und Rundtischgespräch finden am Dienstag statt
Veranstaltungsort ist das Auditorium der BGL BNP Paribas Foto: BGL BNP Paribas

Jetzt weiterlesen! !

Für 0,59 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Sie sind bereits Kunde?

Die Anwaltskammer Luxemburg lädt zu einer Konferenz ein. Es geht um das Berufsgeheimnis oder Quellengeheimnis, Beichtgeheimnis: „Wie muss die Pflicht zur Geheimhaltung – Garantie eines Rechtsstaats – im Verhältnis zu anderen Imperativen, den Forderungen nach Transparenz oder Publizität stehen?“ In der Diskussion soll der Begriff des Berufsgeheimnisses durch den Blickwinkel verschiedener „Beichtväter“ vertieft werden.

Als Einstieg beschäftigt sich Philosophieprofessor Norbert Campagna mit der Frage „Was sind Ursprung und Grund für die Existenz des Geheimnisses?“. Beim anschließenden Rundtischgespräch geht es unter anderem um folgende Fragen: Was sind die Grenzen des Berufsgeheimnisses? Warum bedarf es einer Verpflichtung zur Geheimhaltung? Gibt es Raum für einen Missbrauch der Geheimhaltung? Wann gilt die Verpflichtung zur Geheimhaltung nicht? Der Austausch soll darauf abzielen, gemeinsame Überlegungen über die Reichweite der Geheimhaltung und die Bedingungen für mögliche Ausnahmen anzuregen.

Teilnehmer des von Bâtonnier Me Pit Reckinger moderierten Gespräches sind neben Norbert Campagna auch Professor Jean Ehret, Leiter der „Luxembourg School of Religion and Society“, Ombudsman Claudia Monti, der Journalist Luc Caregari und Dr. Fernand Pauly vom „Collège médical“.

Die Veranstaltung findet am Dienstag um 18.00 Uhr im Auditorium der BGL BNP Paribas auf Kirchberg statt. Sie wird auf Französisch abgehalten. (mago)