Mo., 29. November 2021



  1. Claude Oswald /

    D’Krim ass dach nëmmen e Polverfaass, well d’Ukrain dat gären esou hätt. Ech weess vu Russen déi als Touristen op der Krim waren, an déi erzielt hunn, et hätt hinne gutt gefall.

    Ze mengen, d’Ukrain kënnt mat politeschen, juristeschen oder militäresche Mëttelen d’Krim zeréckeruwweren, schéint mer e bësschen naiv ze sinn. Eng Majoritéit vu Leit déi op der Krim wunnen, wëllen näischt mat der Ukrain ze dinn hunn.

    Dofir sinn ech och net mat eisem Ausseminister d’accord, wann hie sech un deem Hexesabbat géint Russland bedeelegt.

  2. Joe der Onkel /

    Die Krim Halbinsel hat fuer 900 Jahre (praktisch seit immer) zum russischen Reich gehoert. Auch ist die Bevoelkerung dort 85% russisch. In 1954 hat Nikita Khruschev (ein Ukrainer, damals Erst-Sekretaer der USSR Kommunistischen Partei), absolut willkuerlich, ohne Volksabstimmung, Ukraine der Sowjet-Union administrativ eingegliedert. Zu behaupten jetzt dass Ukraine hat ueberhaupt ein Recht auf die Krim Halbinsel ist politischer Irrsinn. In 2014 Russland hat einfach praktisch zurueckgenommen das was ihr immer gehoert hat u. immer russisch gewesen ist.

  3. grenzgegner /

    @Joe der Onkel: Die Zeiten, in denen Staatgrenzen entlang ethnischer Siedlungszonen gezogen werden, sollten eigentlich vorbei sein.

    Oder sollte man demnächst alle Deutschsprachigen in einem Staat vereinen, oder alle Frankophonen?

    Man hat doch gesehen, was in Jugoslawien passiert ist: Bürgerkrieg und Chaos beim Versuch, ein Groß-Serbien oder ein Groß-Kroatien zu formen.

    Nein, kein Land hat der Welt hat das Recht, einfach mal so nebenbei sein Territorium auszudehnen.

    Machen wir uns nichts vor: Wäre Russland nicht eine skrupellose Großmacht, sondern ein Staat von der gleichen Dimension wie die Ukraine, wäre die russische Aggression niemals passiert. So hat man sich einfach im Bewußtsein der eigenen Überlegenheit ein Stückchen vom Nachbar-Territorium geklaut.

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