Fr., 18. Juni 2021



  1. de Ben /

    Wenn man bedenkt, wie sich die Zeiten geändert haben. Früher war es das Priveleg der Reichen und Adeligen sich Briefe zu schreiben, die dann tagelang unterwegs waren. Heute stehen schon die Jüngsten jederzeit, in Sekundenschnelle via Handy oder Smartphone miteinander in Kontakt und das weltweit. Vor noch nicht allzu langer Zeit verbreiteten sich die wirklich wichtigen Nachrichten wesentlich langsamer und man war über Vieles nicht informiert, was man eh nicht ändern kann. Die Menschen hatten nicht die Musse, die Zeit oder die Möglichkeit Fakenews auszutauschen. Heutzutage sind unser Geist und unser Gedächtnis von Nebensächlichkeiten überbelastet und kommen kaum noch zu Ruhe. Die modernen Kommunikationsmittel sind ein Segen so lange sie vernünftig und massvoll eingesetzt werden.

  2. de Bop /

    Wer nimmt sich denn heute noch die Zeit einen Brief zu schreiben oder aus den Ferien eine handgeschriebene Ansichtskarte an Verwandte oder Bekannte zu schicken? Schreiben ist out. Bald sind nur noch die Wenigsten in der Lage, fehlerfrei und in einer verständlichen Manier zu redigieren. Auch weil sie es verlernt haben, nachzudenken, sich zu konzentrieren und ihre Gedanken zu ordnen.

  3. tomate franz /

    1907! Da waren die Wenigsten des Lesens und Schreibens kundig. Da mussten die kleinen Leute malochen um über die Runden zu kommen. Die einzigen, die Musse zum Briefeschreiben hatten, waren die Adeligen. Das war ein Privileg der Oberschicht. Damals war Wissen noch Macht!

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