So., 29. Mai 2022



  1. Clemi /

    wieder mal zeit für ein paar feststellungen. kommunikation noch immer desaströs. da man auf covid19.lu die neue rétrospective noch nicht findet, muss man den umweg über gouvernement.lu nehmen. scheinbar gibt es auch einen neuen wochenbericht aus den schulen, den findet man aktuell über keines der beiden genannten portale.
    wenigstens gibt es im wochenbericht ein paar neuartige infos. 19 von 43 toten in altersheimen. interessant, aber wenn man das erstmals so kommuniziert wäre auch das total gut, um die info komplett zu machen.
    weiter in der kategorie desaster: es ist der wochenbericht über die woche wo es technische probleme im zahlensalat gab. und kein wort darüber???
    da die zahlen immer noch sehr weit davon entfernt sind schnell runter zu gehen, und damit als absolute zahlen weiterhin viel zu viel hoch sind (besonders bei älteren, und im überlasteten gesundheitssystem), nur noch ein detail extra für herrn meisch: die positivitätsrate in der gesamtbevölkerung liegt bei 4,9% in der betrachteten woche. am deutlichsten darüber liegt sie mit 8,2% bei den 0-9-jährigen. und bei 6% bei den 10-19-jährigen. beide altersgruppen zusammen stellen 22,9% der neu-infektionen in besagter woche. ein viertel!! nein, die schule ist nicht notwendigerweise ein infektionsherd oder ein superspreader (wobei das gegenteil auch erst bewiesen werden müsste), aber sie ist auch keine bremse!!!! womit wir wieder beim mittlerweile berühmt-berüchtigten cercle familial wären, dieser bösewicht nr.1 ist immer noch für 36,9% der neu-ansteckungen verantwortlich – aber wie kommen die erstansteckungen in die familie? durch weitergabe von familie zu familie, durch undiszipliniertheit? oder doch vielleicht durch die … schule? öffentlicher transport? job? shopping?… wenn auf einer 2-tägigen stichprobe immer noch 40% der neuansteckungsorte nicht identifiziert werden können, sollte man nicht eine einzige weitere hypothese in die vitrine stellen. das ist desinformation, durch nichts bewiesen.
    kurz zum scheinbar ebenfalls existierenden wöchentlichen schulbericht: es gab 700 fälle in szenario 1 (einzelfall in einer klasse). wie können 700 einzelfälle in nur 658 klassen auftreten (quelle: wort.lu)?? bitte um aufklärung.

  2. Klitz /

    Die Krise kann nicht abebben solange wie nichts aber auch rein gar nichts weiter dagegen unternommen wird als einige Alibimassnahmen. Das Nichtstun unserer Regierung ist schlichtweg lamentabel !!!

  3. de Schmatt /

    Die Regierung allein, mit den vielen unpopulären Massnahmen die sie treffen muss, kriegt diese Pandemie , trotz der bevorstehenden Impfung, nicht in den Griff, solange der letzte Trottel nicht begriffen hat, dass es um Leben und Tod geht. Nur auf Verbote reagieren, ohne Einsicht und Eigenverantwortung , ist nicht die Lösung. Alle wollen, zu Recht, als mündige Bürger behandelt werden, dann sollen sie sich auch entsprechend benehmen : ihren Verstand einsetzen und ihre Vernunft walten lassen.

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