Mo., 27. September 2021



  1. Realist /

    Bei „Pride“-Demos in Osteuropa werden Teilnehmer von schwulenfeindlichen Rabauken drangsaliert. Hierzulande bekriegen sich interne Fraktionen mit exotischen Bezeichnungen wie „LGBs“ und „TQUIA+s“ untereinander. Wo ist eigentlich der „Safe-Space“ für die vielen-vielen Unbeteiligten, denen die vollkommen unverhältnismässige Mediatisierung dieses Themenbereichs nur noch auf die Nerven fällt? Mein persönlicher Eindruck: Was zu Zeiten eines Wilhelm Tell der Gesslerhut war, ist heute die omnipräsente und angesichts der von Frau Oé angedeuteten internen Szenekriegen längst sinnentleerte Regenbogenfahne. Wie wäre es mit einer „Pride-Week“ für all die Leute, die – egal ob hetero, homo, trans oder was auch immer – es schaffen, ganz ohne Diskriminierungslegende und Demozüge jeden Morgen aufzustehen?

  2. Justice /

    Si sollen emol kucken vir um Arbechtsmaart gleichberechtegung tëschend Mann an Fra ze kréien do ginn nach ëmmer vill Fraen méi schlecht behandelt an bezuelt wéi hier männlech Kollegen. An wann do emol ee kräfteg Zeechen gesaat ass kann een och emol no deenen aaneren Probleemer kucken. An nee ech leiden absolut net ënner Homophobie mee sinn Realist.

  3. Ras le bol /

    Was mit der sexuellen Befreiung der 68 Generation begann , mündet immer mehr in ein Absurdum von Diskussionen und Spaltung der Gesellschaft . Dieses Absurdum ist nicht die Ablehnung durch die Gesellschaft der Homosexulität, der Transsexuellen ,….…sondern wie hier unter „ Freedom Zone, Safe Zone ,Pride“ ein Thema medial , sich in den Mittelpunkt stellend aufgebauscht wird . Im alltäglichen Leben , Zusammenleben macht Sexualität nur ein kleiner Teil aus , es gibt weitaus wichtigere, ernstere , lebensbedrohliche Themen die die Welt bewegen, Nun überlasse ich gerne all jenen die Facebook und co Mentalität jedes Detail des Lebens vom Kirchturm in die Welt zu posaunen , aber macht mir einen Gefallen , hört auf die Sprache immer mehr zu anglisieren , zu verhunzen.

  4. tina le bol /

    @ras de bol: anstatt hier in der Kommentarspalte des anonymen Internets, könnten Sie ja den Nachfahren der 15.000 Homosexuellen, die im Zuge des Holocausts in den KZs drangsaliert, entwürdigt und ermordet wurden, Ihre sehr sinnreichen Reflexionen ins Gesicht sagen. – Es ist genau diese von Unwissenheit, Ignoranz und lapidarer Empathielosigkeit angetriebene saturierte Kleinbürgerlichkeit, für die Ihre Aussage nun wirklich exemplarisch steht – und sich in den aktuellen, z.T. drastischen Diskriminierungs und Verdinglichungsprozessen gegenüber Homosexuellen (cf. aktuell Georrgien u.a.) – unverblümt offenlegt, dass das eigentlich so uninterressante Thema zwischenmenbschlicher Beziehungen auch heute noch (leider) ein Thema ist.

  5. Et la justice pour les femmes trans? /

    @Justice, also gläichwerteg Unerkennung vun Trans Fraen als Cis Fraen um Marché? Trans Fraen veléieren am Schnëtt 33% vun hiirem akommen bäi der Transitioun, während “passing” Trans Männer am Schnëtt 15% méi verdengen wéi zum Zäitpunkt wou se als Fra geliewt hun, just als Umierkung. Hei eng kleng Lektüre wanns de sou besuergt em Fraen bass, dann doch den Mond och fir ALL Fraen op.

    http://www.transinterqueer.org/download/Publikationen/benachteiligung_von_trans_personen_insbesondere_im_arbeitsleben.pdf

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