Mi., 28. Juli 2021



  1. M. Pi /

    Guter Artikel , einziger Wermutstropfen , wie so oft in diesem reichen Luxemburg ältere nicht so bemittelte Menschen, Rentner vergessen werden. Grün , Rot, Blau diese durch Klimaabgaben beuteln, ihnen den wenigen Luxus wie ihr altes Auto vergraulen, sie als Hemmschuh in der Corona Krise von der Gesellschaft abgestempelt oder in Altenheimen eingesperrt . Nach grünen Vorgaben habe ich zwar den Transport gratis , leider ist der Weg bis zur nächsten Haltestelle durch mein Gebrechen nicht möglich , das Einsteigen im Bus auch nicht, der Heimtransport der Waren bleibt Traum. Damit ich Miete , Rechnungen zahlen und mein kleines Stück der Freiheit meine alte Klapperkiste leisten kann, spare ich dies bei Arztbesuchen oder Essen ein. Ich habe mein ganzes Leben gearbeitet, bin weder Staat noch sonst jemand einen Heller schuldig geblieben , Schicksal eines Proletarier um in der heutigen Gesellschaft sich ausgeschlossen zu fühlen. Ich bin froh man mir ein altes Handy überlassen hat , dank Abo ich die Nachrichten lesen kann , Zeitungen kann ich mir nicht leisten und so noch eine kleine Bindung zur Außenwelt habe.

  2. Paul Vogler /

    Xavier Bettel soll lieber sehen das Luxemburg nicht hilft aggressiv keine Steuern zu zahlen wie z.B. AMAZON. So stiehlt Luxemburg der EU Steuern in Milliardenhöhe. Dabei ist das Volk von 600000 noch ein NETTO Empfänger der EU! Vor fünf Jahren haben die Lux-Leaks aufgedeckt, wie das Großherzogtum internationalen Konzernen dabei hilft, Steuern zu drücken. „Das hier ist Theater. Die Konzerne tun so, als wären ihre Luxemburger Briefkastenfirmen echte Firmen. Die Luxemburger Steuerbehörden tun so, als würden sie das glauben. Und der Rest der Europäischen Union tut so, als wäre das alles kein Ding.“ So berichtete die Süddeutsche Zeitung im November 2014 von einem Besuch in Luxemburg. Damals legten Recherchen unter Federführung des Internationalen Netzwerks investigativer Journalisten (ICIJ) offen, wie mehr als 300 multinationale Unternehmen wie Ikea oder Amazon mit den Luxemburger Behörden sehr vorteilhafte Steuerdeals abgeschlossen hatten, um ihre Abgaben auf nahe null zu drücken.
    Lux-Leaks hieß der Skandal auf der großen Bühne, das Porträt einer Steueroase im Herzen Europas. Und heute, fast fünf Jahre danach? Ist der letzte Vorhang im Steuervermeidungstheater gefallen?
    Reporter von SZ, NDR und WDR haben jetzt in Zusammenarbeit mit der französischen Zeitung Le Monde und den belgischen Partnern Le Soir und De Tijd das luxemburgische Firmenregister genau analysiert: Luxemburg ist demnach weiterhin sehr attraktiv für deutsche Unternehmen und vermögende Bürger. So haben oder hatten bis vor Kurzem 20 der 100 reichsten Deutschen Firmen im Großherzogtum. Steuerexperten ziehen eine kritische Bilanz. Laut einer neuen, noch nicht veröffentlichten Studie des Tax Justice Network zählt Luxemburg nach wie vor zu den Top Ten unter den Standorten für Unternehmen, die Steuern vermeiden wollen. „Luxemburg gehört zu den aggressivsten Konzern-Steueroasen der Welt“, sagt Markus Meinzer vom Tax Justice Network, das zur Finanztransparenz forscht. „Es hat bis heute seine Steuer-Rulings beibehalten, die von der EU-Kommission als teilweise illegal eingestuft wurden.“ Diese Steuer-Rulings standen im Zentrum der Lux-Leaks: Ein Beamter im Großherzogtum hatte über solche Bescheide unzähligen Konzernen waghalsige Steuerkonstrukte erlaubt. Die Rulings waren wie ein Joker für die Unternehmen, sie garantierten auf mehrere Jahre Niedrigsteuersätze.

  3. Observer /

    Vorsicht! Das Licht am Ende des Tunnels könnte Delta plus evoluzione sein!

  4. Saubermann /

    @Paul Vogler, überlassen sie das Thema lieber den Steuerexperten der OECD. Die haben mehr Ahnung als Sie und stellen Luxemburg durchwegs ein gutes Zeugnis aus. Klar dass nicht alles perfekt ist. Was Sie da schreiben ist kalter Kaffee. Aber ist es nicht lächerlich dass sich immer wieder auf Luxemburg eingeschossen (passt gut zu den Deutschen) wird und die Probleme andernorts (auch in D) ausgeblendet werden. Kehren Sie vor Ihrer eigenen Tür!

  5. HTK /

    @Vogler,
    wenn Luxemburg für die großen Arbeitgeber (Banken,Konzerne usw.) nicht mehr interessant ist,werden diese wegziehen und das Wohnungsproblem ist auf einen Schlag gelöst. Wieso kommen diese Firmen nach Luxemburg? Wegen der guten Luft oder dem hl.Willibrord? Beispiel Deutschland.Nokia kam nach Deutschland weil ein Ministerpräsident einen Scheck von 80 Millionen und Steuervergünstigungen auf den Tisch legte. Als nach 4-Jahresfrist kein Geld mehr floß hat Nokia eingepackt und ab nach Rumänien. So kanns auch gehen.

  6. de Prolet /

    Grosses Land ganz klein oder kleines Land ganz gross. Was soll das? Hören wir doch auf mit dieser Megalomanie, seien wir realistisch und bleiben bescheiden!

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