Mi., 12. Mai 2021



  1. J.C. Kemp /

    Öffentliche Neubauten müssten grundsätzlich ohne Eingangstreppen, und sei es nur eine Stufe gebaut werden.

  2. CESHA /

    Es ist gut, dass das Thema Behinderung zunehmend Beachtung findet. Leider aber wird der Fokus dabei noch immer auf körperliche Behinderungen gelegt.
    Derzeit wird zunehmend über die Langzeitfolgen von Covid19 gesprochen und Fachleute, die sich schon seit längerem mit der Problematik des Chronic Fatigue Syndroms beschäftigen, finden so langsam ein bisschen mehr Beachtung in der Öffentlichkeit. Trotzdem gab es diese Langzeitfolgen nach schweren Virus-Erkrankungen auch schon vorher aber es gab halt keine statistischen Erhebungen, wie viele Menschen davon betroffen sind. Und diejenigen, die es erwischt hatte, blieben meist allein mit ihren Problemen, welche zu sozialer Vereinsamung und der Unfähigkeit, einem normalen Job nachzugehen, führten. Nicht einmal als Behinderung wurden ihre Probleme anerkannt.

  3. Observer /

    StAu, also stehende Autos sind auch eine Einschränkung der Mobilität! Und es wird immer unerträglicher.

  4. J.C. Kemp /

    Nicht jeder Behinderte ist der freundliche Rollstuhlfahrer, der die Treppe nicht hochkommt. Es gibt auch die eher ‚unsichtbaren‘ Behinderten, wie stark sensorisch oder motorisch Behinderte, die zwar nicht auf einen Rollstuhl angewiesen sind, die jedoch durch schlecht gekennzeichnete Hindernisse Probleme bekommen.

  5. Armin Kober /

    Ich hatte erst heute als Schwerbehindertenvertreter eine Debatte mit einem deutschen Bauamt. Die Mitarbeiter des Bauamtes haben keine Ahnung von Barrierefreiheit, kommen aber nicht auf die Idee mich zu fragen. Als ich sie zur Rede stellte kam „ja aber wir müssen sie doch nicht wegen einem einfachen Fassadenanstrich dazu holen“. Ich entgegnete ob sie bei ihrem Fassadenanstrich denn auf kontrastreiche Oberflächen für Sehbehinderte geachtet haben, woraufhin sie erst mal sehr kleinlaut wurden. Oft sind es Kleinigkeiten, die Menschen mit körperlichen Einschränkungen das Leben erleichtern, beispielsweise Hinweisschilder in Blindenschrift am Treppenhandlauf oder ein wenige Zentimeter tiefer angebrachter Lichtschalter. Eine barrierefreie Bauweise kommt auch unseren Senioren zu Gute und alt werden wir schließlich alle. Irgendwann sehen wir schlecht und benötigen Gehhilfen, wäre es nicht schön, wenn wir uns dann immer noch ohne Einschränkungen bewegen könnten?

  6. EMESS /

    De Boulevard Roosevelt weist dass et ganz aktuell an der Politik keen interesséiert. Déi extrem kuerz Gréngphase vun den Ampele sinn eng Frechheet. No dem Chantier sinn d’PMR Parkplazen op héicht vun der Kathedrale an dem Independent Café fort.

    Net ze schwätze vun all deenen, déi „just kuerz“ op enger PMR Parkplaz stoe bleiwen. „Et war souwisou grad kee Behënnerten do also hunn ech kengem eppes geholl“. Déi moralesch Flexibilitéit ass ëmmer erëm faszinant ze erliewe wann een se zur Ried stellt.

    Barcelona weist dass et awer geet, wann ee well…

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