Sa., 15. Mai 2021



  1. Realist /

    Bloss gut, dass die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer deutlich unter derjenigen der Frauen liegt. Sonst müssten wir uns auch noch dafür rechtfertigen.

  2. Jemp /

    Dass seit Jahren die Forschung über die Pille nicht weitergetrieben wird, stimmt gar nicht. Daneben beschäftigt man sich auch mit der Pille für den Mann. Auch die Virusvakzine und fast alle anderen Medikamente werden an vergleichbar vielen Frauen und Männern getestet. Was wollen Sie eigentlich? Dass Prostatamedikamente auch an Frauen getestet werden oder was?

  3. DanV /

    @ Jessica Oé

    Leider steht das nicht im Artikel: die 222 Trombose-Fälle, sind das etwa nur Frauen?

    @ Jemp

    Seit mindestens 40 Jahren wird immer wieder behauptet, man forsche an der Pille für den Mann. Ich glaube nicht mehr daran.

    @ Realist, @ Jemp

    Es ist nun mal Tatsache, dass früher Medikamente nur an Männern getest wurden. Das heißt, bei älteren Medikamente kennen wir nur die Nebenwirkungen an Männern.
    Ich hoffe doch, dass das heutzutage anders gehandhabt wird.

  4. Realist /

    DanV: Vielleicht liegt das ja einfach daran, dass „früher“ (heute übrigens zum Teil auch noch) Medikamententests als stark risikobehaftet und zudem als gesellschaftlich unmöglich galten. Also definitiv keine fauenspezifische Tätigkeit.

  5. max /

    am Beschten ass, êt hölt ee keng Pêll
    êt gêt ee nêt geimpft
    an êt hölt ee just Medikamenter wann êt nêt aaneschtes geet

    durch dat villt Medikamenter anhoulen , haaptsächlech Antibiotika, de num seet êt jo scho, gêt de Kiêper immun gemaach fiir sämtlech wertvoll Medikamenter, déi ee mol vläicht bréicht, een oder e purmol am Liewen,
    huet een awer zevill Pêlle geschleckt, dann ass keng Wiirkung méi do

    Selwecht mat der Covid-Impfung, déi muss de all Joers, oder all 2 Joer, je no dem Impfstoff, rêm frêsch gesprêtzt kréien, an da weess de nêt op dat dann de Viirus bekämpft, deen dann grad opdaucht
    ‚All zu viel ist ungesund‘

  6. DanV /

    Erst einmal muß ich meinen letzten Satz von vorhin streichen, denn dieser Artikel unterstreicht ja, dass noch immer überwiegend männliche Testpersonen gewählt werden.

    @ Realist
    Die Gründe sind vielfältig (z.B das „schwache“ Geschlecht, der „geheimnisvolle“ weibliche Körper, …), was uns aber nicht davon abhalten sollte, uns bewusst zu machen, dass etliche Medikamente nur am männlichen Körper getestet wurden und somit unwägbare Risiken für den weiblichen Körper haben können.
    Und es geht auch nicht um Schuldzuweisung für frühere Handhabungen, es geht darum, es heute besser zu machen.

  7. Realist /

    DanV: Da Medikamente heutzutage nicht mehr an Galeerensträflingen getestet werden, sondern an freiwilligen, bezahlten Probanden, weiss ich nicht, worauf Ihre Argumentation hinauswill. Falls tatsächlich immer noch weniger Frauen sich freiwillig für solche Tests melden (konkrete Zahlen?), läge das heute doch wohl sicher nicht an irgendeiner Form von Sexismus seitens der bösen Männer, sondern einzig an den Frauen selbst. Davon abgesehen wird die Anzahl an Medikamenten, deren Wirkung signifikant vom Geschlecht abhängt, vermutlich überschaubar sein.
    Das Ganze erinnert ein wenig an die Frauenquote in der Politik. In Zeiten von politkorrekten Doppelspitzen, Meetoo und Quotenheckmeck suchen alle (!) Parteien händeringend nach Frauen, die bereit wären, eine Funktion oder ein Mandat zu übernehmen. Bloss finden sie kaum welche. Und auch hier wird von bestimmten Kreisen als Grund automatisch die Mär vom Sexismus der Männer bemüht. Falschmeldungen werden aber nicht dadurch wahrer, dass sie immer und immer wieder aufgewärmt werden.

  8. DanV /

    @ Realist 16.4.2021 – 11:08

    Ja, Sie haben vermutlich recht mit den Freiwilligen. Danke für die Bewusstmachung.

    @ Jessica Oé

    Bitte beantworten Sie meine Frage vom 15.04 zu den 222 Trombose-Fällen.

Kommentieren Sie den Artikel