Sa., 24. Oktober 2020

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  1. Der Fussgänger /

    Ich weiss nicht ob es noch niemand bemerkt hat, aber das Fahrrad ist gefährlicher in der Innenstadt als das Auto. Jedenfalls solange sich kein Fahrradfahrer an Regeln halten muss, machen kann was er will und niemand kontolliert was da passiert. Diese Lümmel auf dem Fahrrad oder Roller machen mir Angst, wenn auch nur in Luxemburg. Drüben in Trier geht das ganze schon disziplinierter zu.

  2. Patrick /

    Oh je, das Bild beschreibt die momentane Lage am besten… Ein Nebeneinander wird angepriesen, aber der Fussgänger muss wegen falschparkenden Fahrrädern auf den Fahrradweg ausweichen uns sich somit im Gefahr begeben… Regeln gelten halt nicht für jeden, wer hier im Land ein Rad hat, hat Narrenfreiheit scheinbar und dies vom Staat begünstigt…

  3. avelux /

    Welcher Ordnungshütter hat schon den Mut gegen Fahrradfahrer vorzugehen, das Fahrrad, Gott der Grünen und Co, das wohl jeden Abend angebeten wird. Wie kann es sonst sein das auf den Bürgersteige gefahren wird und ein Polizeiauto fährt vorbei als sei nichts. Gegen über Deutschland, Dänemark, usw. sind wir mit Sicherheit das Undiziplinierte Land der Radfahrer.

  4. Nomi /

    Photo : Waat machen dann di 2 geparkten Velo’en um Fo’usgaengerbereich ?
    Si mengen se kennten sech alles erlaaben, an keng Regelen anhaalen ! Sech awer iergeren wann mol e Fo’usgaenger ee Fo’uss ob d’Velosoist setzt !

  5. Serge Kollwelter /

    Brüssel geht hier allumfassend vor: am 20. September war ganz Brüssel d.h. die 19 Gemeinden der Région Bruxelles – capitale , macht 161,4 km2 aus AUTOFREI : Genuss für Radfahrer und Fussgänger und dazu Dutzenweise Attraktionen im Rahmen der semaine du patrimoine.

  6. Leila /

    „aber das Fahrrad ist gefährlicher in der Innenstadt als das Auto.“

    Kann ich nur bestätigen: Place de Clairefontaine – Fahrradrowdie mit Wahnsinnstempo Person um ein Haar gestreift, eine halbe Stunde vorher gleiches Szenario – anderer Rowdie mit selber Person auf der Brücke. Mein Besuch war begeistert über das Abenteuer des Sightseeing Luxembourg …

  7. Papp /

    „Jüngere Generationen wollen eine andere Form von Mobilität“. Das stimmt. Meine Jungs, Anfang 20, würden sich am liebsten mit mindestens 250 PS in der Natur fortbewegen. So eine Einstellung zur Mobilität hatte ich damals nicht.

  8. Karl /

    Lümmel gut ausgedrückt und Sie halten sich nicht mal an die Geschwindigkeit .Da wo 30 steht sollen auch 30 gefahren werden und die teueren Radfahrwege müssen auch benutzt werden.
    Achja wenn die Grünen sich nicht mal drann halten usw………

  9. Erasmus /

    Parkende Autos haben auf jeden Fall nichts auf der Straße verloren.

  10. Miette /

    Ach je, die Radler🤤
    Ich erkenne die Nationalität immer, der Belgier, Niederländer oder der Deutsche… die sagen nett Hallo und sagen Merci wenn ich ihnen den Weg frei mache!
    Bis auf wenige Luxradler tut das kein Stackluxusbürger😤

  11. Werner /

    @Karl

    „und die teueren Radfahrwege müssen auch benutzt werden.
    Achja wenn die Grünen sich nicht mal drann halten usw………“

    Sie glauben also alle Radfahrer wären Grüne?

  12. Bobby /

    Ich fahre fast täglich mit dem Rad zur Arbeit, muss aber den Fussgängern hier Recht geben – die Situation ist chaotisch und mit wenigen Ausnahen (dort wo es separate Radwege gibt, z.B. Kirchberg) für alle Beteiligten gefährlich. Die Meinung, dass die Radwege niemand verwendet, kann ich aber nicht teilen. Leider sind auch viele „Anfänger“ auf den e-City bikes unterwegs, die offensichtlich nicht sehr oft Radfahren, und nicht wissen, wie man sich im öffentllichen Raum mit dem Rad verhält. Sie tragen zusätzlich zum schlechten Ruf der Radfahrer bei. Wir sollten aber von gegenseitigen Schuldzuweisungen und Pauschalverurteilungen Abstand nehmen, und versuchen höflich miteinander umzugehen, wie das bis vor wenigen Jahren in Luxemburg noch üblich war.

  13. grenzgegner /

    Klar gibt es auch Fahrradrowdys. So wie es eben auch jede Menge Autorowdys gibt.

    Rowdys können aber nicht der Bezugspunkt sein. Es geht wohl eher um die Lebensqualität in den Städten.

    Nicht um die Bequemlichkeit der Autofahrer.

    Dass Radfahrer weit weniger die Innenstädte verpesten und belasten als Autofahrer, hat sich doch mittlerweile bis nach Hintertupfingen herumgesprochen.

    Allerdings sind die Bedingungen für Radfahrer in der Hauptstadt oft miserabel. Und oft genug versperren Nobel- und Grosskarossen die Radwege, oder halten halb auf der Strasse, weil der Fahrer/ die Fahrerin mit den Ausmaßen seines SUVs oder Jeeps im Stadtverkehr eigentlich völlig überfordert zu sein scheint.

    Es gibt im Grunde nur eine Möglichkeit: Man muss es teurer und umständlicher, und damit unattraktiv für Autofahrer machen, mit ihrem Fahrzeug bis in die Stadtmitte zu fahren. Davon abgesehen kommt der Ausbau der Tram mindestens ein Jahrzehnt zu spät.

    Aber vielleicht wollen wir ja lieber zurück zur autogerechten Stadt?

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