Di., 22. Septembre 2020

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  1. Gi.NO /

    Es wundert mich immer wieder , wie Statistiken , verschiedene Mitbürger, Politiker mit Zahlen jonglieren, im Endeffekt ich mich mit denen nicht identifizieren kann. Als Rentner, mittlere Laufbahn beim Staat bin ich noch etliche Hunderte Euros vom Nettoeinkommen von 50000€ pro Jahr entfernt. Nun behauptet der Volksmund immer wieder, Staatsbeamte auf Rosen gebettet seien , leider der Rentner beim Staat im Vergleich zum Privatsektor von etlichen Extras ausgeschlossen ist.Am Anfang meiner Laufbahn standen wir den Gehältern der Stahlindustrie nach, dann denen der Banken mit all ihren Extrazulagen und nun im Rentenalter den Zulagen als Ausgleich eines halben 13 Monatsgehaltes oder Rentenanpassungen im Privatsektor.. Ich vergönne jedem sein Gehalt, außer dass der Staat mit die Jobgarantie gewährt hat , hatte ich fast 30 Jahre kein 13 tes Monatsgehalt, Essenzulage kam auch später und als ich in Rente wurde mir der letzte Grad, trotz bestandener Examina, die neue Regierung neue Bestimmungen einführte, verweigert. Gerechtigkeit wird immer angepriesen, doch mittlere, untere Gehaltsstufen beim Staat stehen oft hinten an und werden mit der obigen Staatsbeamtenkaste zum Buhmann der Nation abgestempelt. Die Schulden der Nation dürfen sie dann, aber im Schulterschluss mit den anderen Bürgern zahlen.

  2. Staatsschuldenzahler /

    Derjenige der verschuldet ist hat nichts zu sagen. Ein Naturgesetz. Die „Führungselite“ unserer demokratischen Staaten hat von den Banken die Aufgabe stets Staatsschulden zu machen. Die grossen wichtigen „politischen“ Programme werden schon lange nicht mehr von Politikern erstellt, sondern von den Banken. Wir sollten vielleicht alle gleichzeitig unser Guthaben – was ja UNS gehört – von unseren Bankkonten abheben um so ein Umdenken zu erzwingen.

  3. Jemp /

    Auch mit dem Risiko, eine vom Autor sogenannte „kontraproduktive“ Meinung zu haben, behaupte ich, dass das Geld nach der angesagten Steuerreform wohl eher aus den fast leeren in die ganz leeren Taschen fließen wird, statt aus den prallgefüllten. Und somit werden nur viele fast leere und ein paar prallgefüllte Taschen übrigbleiben. Deshalb rückt ja auch kein Politiker mit einer klaren Aussage heraus, bei welchem Jahreseinkommen die breiten Schultern oder die prallen Taschen anfangen. Aber jeder Buchhalter kann es ausrechen: Die breiten Schultern werden bei +- 50000€/Jahr anfangen, sonst reicht es nicht, denn die mit den wirklich breiten Schultern werden sich zu wehren wissen.

  4. Pol /

    Der Vergleich von 25% der Wirtschaftsleistung mit 25% des Privateinkommens hinkt gewaltig. Da warden Äpfel mit Birnen verglichen, und eine solch seriöse Debatte sollte nicht mit unlauteren Vergleichen ünterstützt warden.

  5. Marcellin /

    Das Licht am Ende des Tunnels ist ein Zug der uns entgegenkommt und nicht Tageslicht.

  6. Arm /

    @Gi.NO/ Statistisch kann man nur Bruttoeinkommen miteinander vergleichen. Sie sprechen von Nettoeinkommen.

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