Fr., 5. Juni 2020

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  1. J.Scholer /

    Dem ist nichts beizufügen, dieser Artikel einer der besten Fallanalysen den ich bisher gelesen habe.

  2. Le méchant z.Z London /

    Das Dilemma dass eben alle Regierungen haben ist uns allen jetzt wohl klar, man kann nicht ungestraft die Wirtschafts einfach lahmlegen durch “contingentement” der Arbeitskräfte, denn wenn die Wirtschaft nicht mehr rollt ist eben alles möglich vom Zusammenbruch der sozialen Strikturen bis zur Revolution (siehe Süd Italien heute schon)….wer die Wahl hat hat die Qual; die Regierungen sind also nicht zu beneiden ….. aber das Virus ist nun eben da und wird sich weiter ausbreiten…bis dass ein Gegenmittel da ist um dem entgegen zu wirken….aber bis dahin ust alles möglich denn haben wir so lange Zeit?

  3. ronald /

    D’Orientatioun vum agespaartenem Bierger am Land gëtt momentan vun der Regierung geregelt. Ministeren sinn aktiv vun Meindes bis Freides. Da daerf jiddfereen vun hinen life “breaking news” Pressekonferenzen ginn. Mme Lehnert huet momentan esou lues Kultstatut erreecht, sie ass déi reel Premier-Ministesch. An zum Glëck ginn nach ëmmer d ‘Klacken gelaut, dat brengt engem nach en Hauch vun Normalitéit an seng eegen Maueren… Wéi laang nach…?

  4. de maulkuerf /

    Gudd esou ee ReckBleck,

    wann een de Werdegang an de Verlaaf esou reckwirkend noliest, da mierkt een da mol op den éichte Bleck wéi eng Schlamperei ons “Aus-Erwiélten” weltwéit gesin, färdeg broucht hun.

    An elo ass d’Bötchel fett, a kee weess wéi et elo soll viiru goen.

    Alles Super, da leffelt elo mol är Brit selwer aus, a soot mol endlech d’Wouerecht wéi et a Wiirklechkeet ausgeséit an der Plaaz, déi ganz Bevölkerung iwwert d’Satelliten op de Smartphone aus ze spionéieren
    de maulkuerf

  5. trotinette josy /

    ” Mit Ruhe und Besonnenheit. Wir haben das im Griff “. Typische politische Aussagen. Die Körpersprache und die Mimik sagen etwas anderes: Sorgen, Ungewissheit, Angst. Es ist wie das berühmte Pfeifen im Walde. Politik und Wirtschaft sind in dieser Situation überfordert. Die Pandemie hat sie im Griff und nicht umgekehrt. Der Einzelne sollte Vernunft walten lassen, Verantwortung übernehmen, sich strikt an die Anweisungen halten und sich von den täglichen, stündlichen Meldungen nicht verrückt machen lassen. Es ist einfacher gesagt als getan: Angst ist ein schlechter Ratgeber und führt zu Panik. Es gilt Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. Vermtlich liegt das Schlimmste noch vor uns.

  6. Graucho /

    “Wir sind nicht im „Krieg“ (wie Macron, Trump und gelegentlich auch Bettel sich auszudrücken pflegen), sondern in einem ernst zu nehmenden Kampf gegen ein tückisches Virus. Nicht mehr und nicht weniger. ” Bravo. In Wuhan geht der Betrieb wieder los.Langsam aber sicher. Der Impfstoff wird kommen und die Immunisierung auch. Aber unser Alltag wird wohl für lange Zeit anders verlaufen. Vorsichtiger. Das Firmen-und Geschäftsleben muss wieder anlaufen mit den nötigen Vorsichtsmaßnahmen.Wir sind nicht im Krieg. Wir werden die Hände aus dem Gesicht lassen bis sie gewaschen sind und Abstand zum Nachbarn halten dann wird der normale Alltag wiederkommen.Wir sind nicht im Krieg denn Kriege sind immer tödlicher als deren Ursache.

  7. J.Scholer /

    @ gaucho: Ach Gaucho, ihren Optimismus in Ehren , ich halte mich lieber an die Fakten. Zu den Kriegen, dieses Virus wird weltweit mehr Tote verursachen als mancher Krieg, die wirtschaftlichen Folgen werden die Bevölkerungen der Welt ärmer machen, die Krisen und auch im Möglichen darauffolgende Kriege, Aufstände die Welt in Chaos stürzen .Verfolge ich die politischen Diskussionen , Entscheidungen ,die wissenschaftlichen Berichte so wird mir als Laien klar, die Politik agiert nach Bauchgefühl mit Interesse die Verluste für die Wirtschaft zu minimieren, die Wissenschaft arbeitet unter Druck und basierend auf den Aussagen des RKI ein Impfstoff frühestens 20121 zu erwarten sei, wohlweislich in geringen Mengen produziert wird und die Auslieferung ihre Zeit braucht.Übrigens, nach neuesten Erkenntnissen haben US Forscher am Sonntag darauf hingewiesen das Virus sich durch die Luft bis zu 8 Meter verbreiten kann, 2 Meter Abstand also ungenügend. Die kleine Nachricht und Fakt sagt mir, das Virus das noch immer unbekannte Wesen, alle Vorsichtsmaßnahmen, Vorkehrungen nur auf Mutmaßungen, Annahmen beruhen, die Gefahren , Verbreitung die von diesem Virus ausgehen, weitesten unerforscht sind, uns die Zeit fehlt, das Ausmaß dieser Pandemie wir nicht einschätzen können.Zur Lektüre , Aufklärung schlage ich Ihnen Artikel vom RKI, Hopkins Univ., Ferguson vor.Natürlich , wir Menschen leben von der Hoffnung, respektieren wir die Arbeit jener Menschen an der Virusfront, doch verlieren wir nicht aus den Augen, im Krieg kennen und können wir das Handeln des Gegners einschätzen.Das Virus ist unsichtbar, Mutationen können es permanent verändern , so auch junge , stabile Immunsysteme anfällig werden und nicht wie nur bisher gesundheitlich ,geschwächte Menschen sterben .Gemäss Hochrechnungen nach Einwohnerzahl, Ballungsgebieten , wobei solche Rechnungen auch mit Vorsicht zu geniessen sind, wäre für Luxemburg im Normalfall ein Sterblichkeitsrate von 400, Infizierten 14000 zu erwarten sei .Ich verweise nochmals ausdrücklich daraufhin, solch Hochrechnungen nicht immer vertraulich sind, geben sie und jedoch eine kleine Vorausahnung was im Bereich des Möglichen liegt. Wobei meiner Meinung nach, sollte solch Rechnung stimmen, wir im Vergleich zu den bisher bekannten Zahlen aus Spanien,Italien,Frankreich dann verschont wurden.

  8. Graucho /

    @Scholer,
    sie haben Recht.Etwas mehr Optimismus würde ihnen gut tun. Die Spanische Grippe verursachte über 20.000.000 Tote und…..Dasselbe für Pest und Cholera und…… Die normale Influenza mutiert fast jährlich und verursacht tausende Tote jährlich und…..
    Wir sind noch immer da.

  9. Skanderbeu /

    Sehr gut geschriebener Artikel! Es wird alles auf einmal so klar, und man glaubt die (Mit-)schuldigen oder zumindest Verandwortlichen gefunden zu haben. Jetzt, wo das Kind im Brunnen liegt. Also im Nachhinein. Wo war die Presse Ende Feburar/Anfang März? Wahrscheinlich hat sie über das Zeltik-festival und andere weniger wichtige (wie es jetzt scheint) Ereignisse berichtet. Mir scheint es verständlich (und sinnvoll) dass man etwas was man nicht kennen kann und wovon man die Auswirkungen einfach nicht wissen kann “mit Ruhe und Besonnenheit” entgegnet. Was bitte wäre die Alternative gewesen? Hätten die Menschen es verstanden, hätte die Presse die Politiker für ihren Mut und ihre Weitsicht gleich am Anfang gelobt und gepriesen? Auch dass kann man nicht wissen, die Frage (und sich selbst in Frage stellen) sollte doch erlaubt sein. Zur Erinnerung, die WHO hat erst am 11. März den COVID-19-Ausbruch zur Pandemie erklärt. Erlauben Sie mir noch kurz den Versuch die wahren Missetäter dieser Katastrophe zu identifizieren: WIR! Ja, Sie und ich, wir alle. Alle die Opfer der Lebensmittelindustrie geworden sind (nicht alles ist schlecht, aber vieles is(s)t nicht gut, fragen Sie Ihren Arzt), wir alle die nicht ausreichend körperlichen Aktivitäten nachkommen und uns nicht genug um unsere Gesundheit kümmern. Wir, die uns gesund “fühlen”, oder uns vom Arzt gesund “päppeln” lassen wollen, meistens mit Medizin die ausschliesslich Symptome behandelt. Wir, die unseren eigenen Lebensraum und die Natur (in diesem Fall vor allem die Luft) mit Füssen treten. Wir, die unseren destruktiven Lebenstil und unser Wirtschaftssystem, basiert auf unendliches Wachstum, auf keinen Fall ändern wollen. All dies hat enorme (Aus-)Wirkungen auf unsere Gesundheit und die unserer Umwelt.. Jetzt wo (fast) jeder viel Zeit hat, schauen wir uns selbst im Spiegel und überlegen mal!!!

  10. marc wollwert /

    wir “westler “sind eben mehr oder weniger freie individualisten oder moechten es sein.der politik gegenueber sind wir prinzipiell mistrauisch eingestellt.in diktaturen und asiatischen scheindemokratien herscht eine andere mentalitaet .die menschen dort sind es gewohnt verordnungen zu befolgen die bei uns so abrupt nicht moeglich sind.alles hat eben seinen preis.

  11. DE BANKS /

    ALL DEI BESSERWISSER SOLLEN SESCH EMOL VIR EPPES
    ENGAJEIEREN AN VERANTWORTUNG ENERHUELEN.
    DAT SIN DEI .BEIM ELEFMETER SOEN DEN NET ERAN GANGEN ASS.
    MA EN HET SOLLE AN DEN ANEREN ECK SCHEISSEN.

    MERCI.

  12. J.C.Kemp /

    Und wie viele haben dies Virus aus Luxemburgs Lieblingsski-Ort im austrischen Land mitgebracht? Wäre mal interessant eine Analyse davon zu sehen.

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