Den öffentlichen Transport zu nutzen, wird einfacher. Am Montagmorgen stellte die nationale Eisenbahngesellschaft eine neue App vor. Die App CFL mobile wurde demnach komplett überarbeitet. Parallel zum Start der neuen App CFL mobile weitet die CFL-Gruppe weiterhin ihr WLAN-Angebot an den Bahnhöfen und Haltestellen endlich aus.
Mit der Einführung der neu konzipierten App CFL mobile will die CFL, wie sie mitteilt, ihr Angebot weiter an die Mobilitätsbedürfnisse ihrer Kunden im Alltag anpassen. Zu den Neuheiten zählen neben einem benutzerfreundlicheren Aufbau auch zahlreiche zusätzliche Funktionen. Ein erster kurzer Test deutet tatsächlich auf eine merkliche Verbesserung bei der Kundenfreundlichkeit hin.
Vor allem die neue „Tür-zu-Tür“-Reiseplanung dürfte Kunden freuen. Das lästige Suchen nach dem dem eigenen Zielort am nächsten gelegenen Bahnhof fällt nun weg. Ab jetzt genügt es, die Zieladresse oder einen Interessenpunkt direkt in der Fahrplansuche einzugeben, um sich vom aktuellen Standpunkt aus ans Ziel führen zu lassen. Auch sei es nun möglich, „den eigenen Reiseplan problemlos mit anderen online auf den verschiedensten Kanälen zu teilen“.
„Maßgeschneiderte Infos“ bei Störungen
Zu den neuen Funktionen zählt auch der Kauf einer Fahrkarte für alle Inlands- und einige grenzüberschreitende Reisen – direkt in der App. Hinzu kommt die neue Funktion der Push-Benachrichtigungen, die für einen im Vorfeld gewählten Zug oder Zeitraum personalisiert werden können.
Die CFL schreibt von „maßgeschneiderten Infos für die Kunden, die so bei eventuellen Störungen automatisch informiert werden“. Das dürfte besonders Vielfahrer freuen, die sich mehr als einmal über verspätete Züge und mangelnden Informationsfluss ärgern mussten.
Erweitertes WLAN-Angebot in den CFL-Bahnhöfen
Die CFL hatte im April 2017 ein Pilotprojekt zur Ausstattung der beiden Bahnhöfe Luxemburg und Ettelbrück mit WLAN-Terminals gestartet. In den betreffenden Bahnhöfen und während der Öffnungszeiten profitieren Kunden seitdem nicht nur von einer kostenlosen Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung, sondern auch von einem Informationsportal (http://wifi.cfl.lu), das an den jeweils besuchten Bahnhof angepasst ist: so zum Beispiel mit Links zur Anzeige der kommenden Abfahrten, der Fahrplansuche oder auch den Bahnhofsplänen.
Damit ein Großteil ihrer Kunden dieses Angebot nutzen kann, hat die CFL in jüngster Vergangenheit zahlreiche weitere Bahnhöfe mit dem Netzwerk „CFL-FREE-WIFI“ ausgestattet, nämlich die Bahnhöfe in Bettemburg, Petingen, Mersch, Rodange, Dudelange-Ville, Esch, Differdingen und Belval-Université sowie alle Ebenen der Haltestelle Pfaffenthal-Kirchberg.
Zurzeit werden zusätzlich Projektstudien für die eventuelle WLAN-Ausrüstung der Bahnhöfe Howald, Sandweiler-Contern, Cents, Dommeldingen, Walferdingen, Diekirch, Ulflingen, Lamadelaine, Wiltz, Düdelingen-Zentrum, Kleinbettingen und Kautenbach durchgeführt.
Die App CFL mobile gibt es zum Download im AppStore für iOS-Geräte sowie für Android-Geräte über Google Play.
De Maart
Einfacher wird es nur wenn de Zuch kütt, und zwar pünktlich