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StaatsfinanzenEtwas mehr Ausgaben als Einnahmen: Minister Roth präsentiert Zahlen für das erste Halbjahr 2025

Staatsfinanzen / Etwas mehr Ausgaben als Einnahmen: Minister Roth präsentiert Zahlen für das erste Halbjahr 2025
Den Kurs halten, das hatte Finanzminister Gilles Roth schon bei der Präsentation des Budgets für 2025 versprochen Foto: Editpress/Julien Garroy

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Die Schere geht wieder auf – der Zentralstaat verzeichnet im ersten Halbjahr wieder mehr Ausgaben als Einnahmen. Finanzminister Roth gibt sich dennoch zufrieden. 

Die Luxemburger Staatsfinanzen rutschen wieder leicht ins Minus. Der Saldo des Zentralstaats beläuft sich nach dem ersten Halbjahr 2025 auf -111 Millionen Euro. „Wir bleiben auf Kurs.“ Mit diesen Worten kommentiert Finanzminister Gilles Roth (CSV) die finanzielle Lage. „Unsere Finanzen bleiben trotz Unsicherheiten solide. Unserem Land geht es gut. Unserer Wirtschaft und unserem Finanzplatz ebenfalls.“ Der Grund für Roths Optimismus sind die steigenden Einnahmen auf der Ebene der Zentralverwaltung. Die beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf 14,8 Milliarden Euro, was einem Anstieg von zweieinhalb Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr entspricht. Gestiegen sind jedoch auch die Ausgaben: 14,9 Milliarden Euro, ein Plus von 965 Millionen Euro (beinahe sieben Prozent) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024. Die Schere, die sich im ersten Quartal geschlossen hat, öffnet sich wieder.

Bei der Verwaltung der direkten Steuern beliefen sich die Einnahmen zum 30. Juni 2025 auf 7,5 Milliarden Euro, ein Plus von 223 Millionen Euro im Jahresvergleich. Diese positive Entwicklung sei vor allem auf die Körperschaftssteuer zurückzuführen, heißt es in der Mitteilung des Finanzministeriums am Montagnachmittag. Die Einnahmen aus der Registrierungs-, Domänen- und Mehrwertsteuerverwaltung waren im Vergleich zum 30. Juni 2024 rückläufig, ein Minus von insgesamt 42,2 Millionen Euro. Zwar stiegen die Einnahmen aus der Abonnementgebühr um 37,6 Millionen Euro, doch konnten diese Mehreinnahmen den Rückgang bei den Eintragungsgebühren und der Mehrwertsteuer nicht ausgleichen.

Immer wieder daneben

Die Zoll- und Akzisenverwaltung verzeichnete Einnahmen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro, ein Anstieg um 102 Millionen Euro (beinahe zehn Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Einen großen Anteil daran tragen die Einnahmen durch die Tabaksteuer. Die stiegen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um mehr als 120 Millionen Euro auf insgesamt 647,5 Millionen. Während die Einnahmen durch die Verbrauchssteuer auf Benzin im Vergleich zum Vorjahr noch leicht steigen, sind die Zahlen beim Diesel rückläufig. Bei all diesen Daten handelt es sich um Prognosen, die immer wieder daneben liegen. Die Planung der Luxemburger Staatsfinanzen sind durch systematische Verzerrungen geprägt. Vor allem die Einnahmen werden Jahr für Jahr um mehrere hundert Millionen Euro niedriger geschätzt, als sie schlussendlich ausfallen.

Steuerpflichtiger
24. Juli 2025 - 16.58

@Maacht emol / Mat all Respekt, mee wat huet äre Kommentar
mat de Staatsfinanzen ze din.?

Maacht mol
23. Juli 2025 - 23.03

Maacht mol endlech e Park&Ride zu Klengbetten op an maacht den Zougang zum Parking zu Rodange méi einfach. Wat huet d'CFL do gezwafft mat där App? Keen Wonner dass keen dohin geet. Ech sinn 1 Woch dohin parken gaang, et war sou komplizéiert dass ech schonn vergiess hunn wéi et funktionéiert. Knäppchen drécken wann een fortfiert, an Knäppchen drécken wann een ukomm ass?