Soll die Stadt Luxemburg den „ING Night Marathon“ weiter unterstützen? Fragen rund um dieses Thema hat Maxime Miltgen (LSAP) am Freitag im hauptstädtischen Gemeinderat gestellt und Antworten bekommen. Lydie Polfer (DP) betont direkt zu Beginn: „Die Stadt Luxemburg hat keinen Vertrag mit der ING“. Denn: Die Bank sei Sponsor der Hauptorganisatoren „Step by Step“ und der „Féderation d’athlétisme“. Diese haben untereinander einen Vertrag. „Wir sind für die Infrastruktur und für die Sicherheit zuständig“, so die Bürgermeisterin. Ihr zufolge konnte durch die Sportveranstaltung in den vergangenen 20 Jahren ein „ganz positives Bild“ von der Hauptstadt vermittelt werden. Sie stellt klar: „Wir werden alles machen, um dieses Bild auch weiterhin aufrechtzuerhalten.“
Den Aussagen der Bürgermeisterin zufolge hat sie den Organisator von „Step by Step“, aber auch die Verantwortlichen von der ING kontaktiert. Um zu fragen, wie sie zu der Situation stehen. Die Bank habe in der Zwischenzeit mitgeteilt, dass sie sich bewusst sei, dass die Art und Weise zu handeln, „denkbar unglücklich gewesen“ sei, sagt Polfer. Der Hauptorganisator des Marathons steht ihr zufolge zu der Organisation des Events und will dieses auch weiterführen. Auch die ING will den Marathon laut der Bürgermeisterin weiter unterstützen. Sie bemerkt: „Ohne Sponsoren kann ein solches Event nicht stattfinden.“
„Keine Werbung für die Bank“
Auf die Frage Miltgens, ein solches Event auszuschreiben, äußert sich Polfer skeptisch, denn „wir wissen nicht, wie man so etwas ausschreiben kann“. „Ausschreiben, um was zu fragen“, sagt Polfer. Der Marathon sei ein „außergewöhnliches Event für die Stadt Luxemburg in der ganzen Welt“. Darüber könne man sich nur freuen, sagt Polfer. „Wir unterstützen damit nicht eine Bank“, findet die Bürgermeisterin. Wenn man so überlegen würde, müsse man Sponsoring in der ganzen Sportwelt infrage stellen – da Sport eben immer von Sponsoren abhänge. So mache die Gemeinde keine Werbung für ein Finanzinstitut, sondern für die eigene Stadt. Polfer stellt klar: „Das Event hat der Stadt in all den Jahren ganz viel Positives gebracht und wir hoffen, dass wir das so fortführen können.“
Miltgen weist danach darauf hin, dass es wichtig sei, nicht so zu tun, als hätte man keine Macht – denn eine gewisse Macht habe die Stadt schon, da sie die Infrastruktur und die Services zur Verfügung stelle. Das Oppositionsmitglied schlägt vor, dass man mit einem anderen Hauptsponsor weiterarbeiten könne. Noch einmal unterstreicht Polfer, dass nicht die Stadt Luxemburg sich um die Sponsoren kümmert. Polfer hoffe, dass man dieses Event weiterhin „hübsch“ organisieren könne. Wer sich die gesamte Diskussion im Gemeinderat von Luxemburg-Stadt vom Freitag ansehen will, findet Aufnahmen der aktuellen und vorangegangener Sitzungen unter vdl.lu.
De Maart

ING wird hoffentlich von seinen Medienberater überzeugt das ihr Name in Lux jetzt nicht mehr postivieve Konnotation hat. Dumm gelaufen: ING letzter :(
Kascht Gemeng milliounen Steiersuen.......dei zeiten sin doud fir esou e Blödsinn fir e puer Proffiteuren.....
"Ohne Sponsoren kann ein solches Event nicht stattfinden.“
Fazit: kein Event.
Jetzt wo Maxi mitten in den Vorbereitungen ist, (Sie trainiert jeden Tag 2 Stunden), für den Marathon 2025 ist kann man diese Veranstaltung doch nicht einfach stoppen wegen eines unbeliebten Sponsors☹️
Aber es geht doch um Sponsoren.Dass heuer die Mitarbeiter von ING mitlaufen können weil sie entlassen wurden spricht ja Bände. "„Das Event hat der Stadt in all den Jahren ganz viel Positives gebracht und wir hoffen, dass wir das so fortführen können.“ Na also.Wenn das EVENT soviel einbringt,dann müsste es ja fast selbsttragend sein.Sowie der Hl.Willibrord in Echternach ein indirekter Sponsor der Springprozession ist könnte der Name "Luxembourg Marathon" auch für sich stehen ohne das Konterfei einer korrupten Bank.
Der Marathon muss umbenannt werden! ING darf nicht mehr darin vorkommen, er soll Luxemburg Marathon genannt werden. Alles andere ist nicht akzeptabel!