Die Luft im Haus ist nicht so rein, wie sie auf den ersten Blick aussieht: Darin schweben winzige Teilchen, die langsam zu Boden sinken. Das ist Staub. Einige dieser Teilchen kann man sogar mit dem bloßen Auge entdecken.

Huch, was fliegt denn da? Vielleicht haben Sie schon einmal beobachtet, dass Ihr Zimmer nicht nur mit Luft gefüllt ist: In der Luft wirbelt auch Staub umher.

Oft sieht man den Staub in der Luft gar nicht. Er fällt nicht auf. “Aber wenn die Sonne tief steht und nur ein kleiner Strahl durch den Vorhang kommt, dann sieht man den Staub in der Luft tanzen”, sagt Jens Soentgen. Der Wissenschaftler forscht seit vielen Jahren zum Staub.

Aber was ist Staub eigentlich? “Das sind winzig kleine Teilchen, die in der Luft schweben”, erklärt Soentgen. Die meisten dieser Teilchen sind kleiner als ein halber Millimeter. Das ist ziemlich wenig.

Einige Teilchen kann man noch mit dem bloßen Auge sehen. Dazu zählt zum Beispiel der etwas gröbere Staub, der im Zimmer in der Sonne tanzt. Andere Bestandteile sind aber so klein, dass sie erst mit einer Lupe oder einem Mikroskop sichtbar werden.

Woraus besteht Staub?

Woraus besteht dieser Staub? “Die Zusammensetzung von Staub im Haus hat immer damit zu tun, was in dem jeweiligen Raum passiert”, sagt der Experte. Im Schlafzimmer besteht Staub zum Beispiel häufig aus kleinen Fasern, die sich aus der Kleidung oder den Bettdecken gelöst haben. Auch Teile von Federn aus der Bettwäsche sind dabei.

Manchen Staub trägt man auch von draußen ins Haus. Dazu gehören zum Beispiel winzige Dreckkrümel an Schuhen oder ganz kleine Samen und Pflanzenteile, die an der Kleidung hängen geblieben sind.

Staub verhält sich nicht immer gleich. Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Staub hoch oben auf einem Schrank oft sehr fein ist. Unter dem Bett hingegen bilden sich oft richtig große Wollmäuse.

“Das hängt damit zusammen, wie schwer die Teilchen sind und wie schnell sie deshalb absinken”, erläutert Soentgen. Haare beispielsweise sind eher schwer und sinken schnell zu Boden. Dort verfilzen sie und sammeln weiteren Staub um sich. Der ganz feine Staub bleibt hingegen länger in der Luft. Er ist es, der schließlich oben auf den Schrank oder das Bücherregal sinkt.

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