Verbundstoffe sind Materialien die aus mindestens zwei Werkstoffen bestehen und untrennbar miteinander verbunden sind. Eingesetzt werden diese Stoffe heute in vielen Bereichen, etwa im Auto- oder Flugzeugbau, zum Bau von Windkraftwerken, im Schiffsbau, in Sportgeräten aber auch in der Medizin.

Die Idee zu einem Kompetenzzentrum für Verbundstoffe sei im Haut Comitée de l‘industrie entstanden. Eine Machbarkeitsstudie sei positiv ausgefallen, erklärte Staatssekretärin Françine Closener gegenüber der Presse. Das Zentrum soll vorerst in Bascharage beheimatet sein in Zukunft jedoch nach Belval kommen.

Finanziert wird das Kompetenzzentrum zur Hälfte durch den Staat und zur Hälfte durch die Privatwirtschaft. Die Kosten belaufen sich auf 100 Millionen Euro. Davon werden 11,5 Millionen für die Anschaffung von Ausrüstung veranschlagt. Der Rest wird für den Betrieb in den nächsten Jahren benötigt.

Rund 60 Forscher sollen an dem neuen Kompetenzzentrum Arbeiten. Als Direktor wurde der belgische Forscher Philippe Dubois gewonnen.

Involviert sind auf öffentlicher Seite zum Beispiel die Universität und das Luxembourg Institute of Science and Technology. Aus der Privatwirtschaft sind Unternehmen wie DuPont oder Goodyear mit im Boot.

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