Am Freitag werden der Flughafen Frankfurt Hahn und der Flughafen Zhengzhou ein Kooperationsabkommen unterzeichnen. Das geht aus einer Einladung des deutschen Flughafenbetreibers an die Presse hervor. Das Abkommen werde im Rahmen der “World Cargo Airports Alliance” (WCAA) geschlossen, heißt es in dem Schreiben.

“In der WCAA kooperieren Flughäfen in verschiedenen Bereichen, u.a. in der gemeinsamen Förderung von Flugverbindungen. Die vereinbarte Kooperation dient dazu, Fracht aus China über den Flughafen Frankfurt-Hahn in Europa zu verteilen. Das in diesem Umfang einzigartige Projekt wird von BST Logistics koordiniert. Weitere Flughäfen in Russland und den USA werden in Kürze folgen”, heißt es weiter in der Einladung.

Eine Atlas air-Maschine

Außerdem stehe den Journalisten nach Abschluss der Unterzeichnung die Möglichkeit offen, eine Boeing 747-8 vor dem Abflug nach Zhengzhou zu fotografieren, wird erklärt. Bei der Boeing handelt es sich um eine Maschine der Gesellschaft Atlas Air, wie ein Sprecher des Flughafen Frankfurt-Hahn gegenüber dem Tageblatt sagte.

Zhengzhou ist der Heimatflughafen des chinesischen Projektentwicklers HNCA, der vor kurzem in das Kapital der Cargolux eingestiegen war. Cargolux fliegt bereits von Luxemburg aus Zhengzhou an. Allerdings war am 24. April der erste wirkliche reguläre Flug der Cargolux nach Zhengzhou nach beendetem Abschluss des Aktiendeals gescheitert. Es fehlten Papiere der chinesischen Flugaufsicht. Der Flug wurde auf den 29. Mai verlegt.

Beim Luxemburger Flughafenbetreiber Luxairport reagierte man überrascht über das Abkommen zwischen “dem Hahn” und Zhengzhou. Auf dem Findel war man über das Abkommen nicht informiert.

sb/gr/Tageblatt.lu