TdF: Start in Liège

30. Juni 2012 10:00; Akt: 01.07.2012 10:29 Print

Cancellara schnellster beim PrologCancellara schnellster beim Prolog

Nach 2004 startete die Tour de France auch 2012 wieder mit einem Prolog in Liège. Fabian Cancellara war der schnellste (RNT). Sein Teamkollege Frank Schleck schloss mit 38 Sekunden Verspätung ab.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen

Der Schweizer Fabian Cancellara (RadioShack Nissan Trek) gewinnt den Prolog der 99. Tour de France in Liège. Er war der schnellste auf der 6,4 Kilometer langen Strecke (7:13 Min). Zweiter wurde Braddley Wiggins, Großbritannien (+7). Der Luxemburger Frank Schleck beendete die Strecke mit 38 Sekunden auf seinen Team-Kollegen Cancellara. Cancellara hatte den Prolog bereits 2004 auch in Liège gewonnen und galt auch dieses Mal als Favorit.

Es sei klar von Anfang gewesen, dass er nicht ganz vorne dabei sei, sagte Frank Schleck im Tageblatt-Gespräch. Die Etappe am Sonntag sei eine schwierige, so Schleck weiter. Sie ende mit einer leichten Erhebung. Rund 500 Supporter hatten den Luxemburger in Liège angefeuert.

198 am Start

Der niederländische Radprofi Tom Veelers hatte die 99. Tour de France eröffnet. Der Fahrer vom Team Argos-Shimano ging als erster von 198 Startern auf die 6,4 Kilometer lange Strecke des Prologs durch Liège. Zehntausende Zuschauer säumten am Samstag in der belgischen Industriemetropole die Straßen. Die großen Prolog-Favoriten und damit die ersten Kandidaten auf das Gelbe Trikot, etwa Tony Martin, starteten am späten Nachmittag ins Rennen. Frank Schleck ging um 16.54 Uhr auf die Strecke beendete jedoch weit hinter dem Zeitbesten. Der deutsche Zeitfahr-Weltmeister und einer der Favoriten Tony Martin hatte Pech: Ein Hinterrad-Platter vermasselte ihm die Chance auf das erste Gelbes Trikot bei der Tour de France.

Der 6,4 Kilometer lange Stadtkurs war absolut flach, aber mit einigen gefährlichen Kurven auch recht anspruchsvoll.

Auf der 1. Etappe am Sonntag erwartet die Fahrer ein giftiges Finish, wenn es nach 198 Kilometern nach Seraing hoch geht. Den klassischen Sprintern nimmt die kurze, aber bis zu 17 Prozent steile Rampe wohl jede Siegchance.

(dpa/Tageblatt.lu)

  • deen Centser am 01.07.2012 04:53 Report Diesen Beitrag melden

    dat heescht Deutsch-Oth an Diedenuewen !

  • Carlo Schneider am 01.07.2012 01:49 Report Diesen Beitrag melden

    Hopp, Fäbu! Du bisch där Bäscht vo auene!

  • Marc am 30.06.2012 20:46 Report Diesen Beitrag melden

    Liège heescht op däitsch Lüttich ;)

    • luca am 30.06.2012 23:13 Report Diesen Beitrag melden

      Dir fuert dann och op Däitsch-Oth an Diedenhofen?

    • Marc am 01.07.2012 06:19 Report Diesen Beitrag melden

      Natierlech fueren ech op Diddenuewen wann ech sollt do laanscht fueren. Anerersäits vermeiden ech Frankräich natierlech wou et geet. Oder nennt dir et anescht? Nuje sidd jo oft genuch opgefall antidäitsch ze sinn.

    einklappen einklappen