Beide Teams lieferten sich vom Anpfiff weg einen rassigen und völlig offenen Schlagabtausch. Bereits in der 4. hatte der CSO den Torschrei auf den Lippen, doch ein Da-Cruz-Freistoß prallte vom Lattenkreuz ab. Auf der Gegenseite verzog Ramdedovic nur knapp. In einer weiterhin abwechslungsreichen Partie hatte dann Schiri Reisch seinen Auftritt. Zur Überraschung sämtlicher Beteiligten zeigte er nach einer Zweikampf von Semedo mit Bokasi auf den Elfmeterpunkt. Gerouville nahm dieses Geschenk dankend an und versenkte den Strafstoß zum 0:1.

Der CSO drückte auf den Ausgleich, vergebens. Dann vermochte Pina einen Schuss von Rea nur halbherzig abzuwehren und der lauernde Spielführer Favier lochte zum 0:2 ein. Der CSO steckte nicht auf, hatte aber kein Glück im Abschluss. Unmittelbar nach der Pause fiel die Vorentscheidung durch Ramdedovic nach einem kapitalen Blackout von Semedo. Die Messe war gelesen, denn der CSO war nicht mehr in der Lage, dem Spiel noch eine Wende zu geben.

Rodange stand hinten sehr sicher und mit zunehmender Spielzeit resignierte das Team von Miguel Coelho. I. Bibuljica sorgte in der Schlussminute für das klare Endergebnis. Dem CSO blieb der verdiente Ehrentreffer verwehrt. Nach neun Jahren ist Rodange wieder zurück in der Ehrenpromotion, während der CSO den bitteren Gang in die 1. Division antreten muss.

Stimme zum Spiel

Fabien Matagne (Trainer Rodange): „Ich schätze, dass unser Sieg hochverdient ist. Eingangs der Partie hatten wir zwar Glück beim Lattentreffer des CSO, doch anschließend nahmen wir das Heft in die Hand. Mit dem 3:0 kurz nach der Pause war das Spiel eigentlich gelaufen. Nach dem zweiten Aufstieg in Folge möchten wir auch in der Ehrenpromotion eine gute Rolle spielen.“

Lex Bruch/Tageblatt.lu