Richard Carapaz hat als erster Radprofi aus Ecuador eine Etappe beim Giro d’Italia gewonnen. Der Fahrer aus dem Movistar-Team sicherte sich am Samstag den Sieg beim achten Teilstück über 209 Kilometer von Praia a Mare zur Bergankunft in Montevergine di Mercogliano. Der 26-Jährige attackierte zwei Kilometer vor Schluss aus der Favoriten-Gruppe heraus und fuhr als Solist bei starkem Regen ins Ziel. Carapaz lag am Ende in 1260 Metern Höhe sieben Sekunden vor dem Italiener Davide Formolo und Thibaut Pinot aus Frankreich.

In der Spitzengruppe befand sich auch der Brite Simon Yates, der das Rosa Trikot des Gesamtführenden verteidigte. Vor der nächsten Bergankunft am Sonntag liegt Yates mit 16 Sekunden vor Tom Dumoulin. Yates Mitchelton-Teamkollege Johan Esteban Chaves weist einen Rückstand von 26 Sekunden auf. Laurent Didier kommt als 81. ins Ziel mit 13 Minuten 27 Rückstand, Jempy Drucker wird mit 15 Minuten 34 107.

“Ich bin bewegt, das tut mir gut, hier zu gewinnen”, sagte Tagessieger Carapaz über den bislang größten Erfolg seiner Karriere. “Wir hatten von Beginn an einen guten Rhythmus. Zwei Kilometer vor dem Ende habe ich attackiert und mir den anderen vom Hals halten können”, erklärte der Ecuadorianer, der das weiße Trikot des besten Jungprofis trägt.

Die 101. Ausgabe der zweitwichtigsten Rundfahrt nach der Tour de France endet am 27. Mai in Rom.

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