Durch einen Ausreißversuch hat der Franzose Rémi Cavagna am Freitag die 19. Etappe der Vuelta für sich entschieden. In der Gesamtwertung liegt der Slowene Primoz Roglic weiterhin auf dem ersten Platz. Jempy Drucker geht derweil heute nicht mehr an den Start.

In der einstigen spanischen Hauptstadt Toledo wurde Primoz Roglic zum zehnten Mal das Trikot des Gesamtführenden übergestreift. Allerdings musste der Slowene bei einem Sturz knapp 70 Kilometer vor dem Ziel einen Schreckmoment überstehen: Erst 20 Kilometer vor dem Ziel fand er wieder Anschluss an die Hauptgruppe.

In den Sturz war auch Jempy Drucker (Bora-hansgrohe) verwickelt. Der Luxemburger quälte sich zwar noch mit einer Viertelstunde Rückstand ins Ziel, doch eine Platzwunde am rechten Ellenbogen erlaubt es ihm nicht, heute an den Start zu gehen. Das teilte sein Team am Freitagabend mit.

Den Sprint des Feldes, das Cavagna noch fast eingeholt hätte, entschied am Freitag der Ire Sam Bennet vor dem Tschechen Zdenek Stybar für sich. Alex Kirsch (Trek-Segafredo) kam mit einem Rückstand von 2:47 ins Ziel.

Am Samstag, auf der zweitletzten Etappe, haben die Fahrer auf den 190 Kilometern von Arenas de San Pedro zur Plataforma de Gredos sechs Bergwertungen zu bewältigen. Die finale Etappe führt morgen über 106,6 Kilometer von Fuenlabrada nach Madrid. Steht Primoz Roglic auch nach dieser 21. Etappe auf dem obersten Treppchen, wäre er der erste Slowene, der eine der drei großen Rundfahrten gewinnt. Dabei war der 29-Jährige noch bis 2011 Skispringer und wurde erst 2013 Radprofi.

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