Radprofi Elia Viviani hat zwar den Zielsprint gewonnen, der Etappensieg ging allerdings an den Kolumbianer Fernando Gaviria. Der italienische Teamkollege von Bob Jungels wurde von der Rennjury disqualifiziert.

Genau wie beim zweiten Teilstück fiel die Entscheidung um den Tagessieg auf der 3. Etappe über 220 km von Vinci nach Orbetello im Massensprint. Daran hatten die wenigsten Fahrer im Peloton Zweifel, sodass lediglich der Japaner Sho Hatsuyama (Nippo Vini Fantini) einen Fluchtversuch wagte. Er wurde bereits 75 km vor dem Ziel gestellt.

Somit hatten die Sprinterteams genügend Zeit, sich auf das Finale vorzubereiten. Auf dem letzten Kilometer war es dann Bob Jungels (Deceuninck – Quick Step), der sich an die Spitze des Feldes setzte und das Tempo hoch hielt. Damit waren weitere Fluchtversuche nicht mehr möglich. Sein Teamkollege Elia Viviani war am Ende zwar der schnellste Fahrer des Pelotons, doch wurde er von der Rennjury disqualifiziert. Der Italiener war im Sprint eine Welle gefahren und behinderte damit vor allem seinen Landsmann Matteo Moschetti (Trek-Segafredo). Der Tagessieg wurde dem Kolumbianer Fernando Gaviria zugesprochen. Der Fahrer von UAE Team Emirates, der vor zwei Jahren noch für Quick Step fuhr, hatte sich als 2. hinter Viviani klassiert.

Jungels fuhr am Ende als 22. in der gleichen Zeit wie Gaviria ins Ziel. Ben Gastauer (Ag2r – La Mondiale) wurde 131. auf 2:28 Minuten. In der Gesamtwertung gab es keine nennenswerte Veränderung. Es führt weiterhin der Slowene Primoz Roglic. Jungels liegt mit 46 Sekunden Rückstand auf Platz 11, Gastauer ist 113. auf 5:07 Minuten.

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