Nach seinen sechs Erfolgen mit dem Motorrad entschied der Franzose am Samstag zum siebten Mal die Wertung bei den Autos für sich. Der Titelverteidiger setzte sich in einem engen Duell mit 5:13 Minuten Vorsprung gegen seinen Peugeot-Markengefährten Sébastien Loeb durch und konnte sich am Samstag bei der Zielankunft in Buenos Aires erneut feiern lassen. Die letzte Etappe, bei der nur noch eine kurze Wertungsprüfung zu absolvieren war, gewann Loeb 19 Sekunden vor Peterhansel.

Der 51 Jahre alte Peterhansel gilt als Monsieur Dakar. Schon 1991 war ihm bei der legendären Rallye sein erster Gesamtsieg auf dem Motorrad gelungen, damals noch auf der riskanten Fahrt durch Afrika. Auch nach dem Wechsel ins Auto und dem Umzug der Rallye nach Südamerika im Jahr 2009 sammelte Peterhansel weiter Siege.

In diesem Jahr allerdings konnte Peterhansel Rallye-Rekordweltmeister Loeb nur mit viel Mühe und dank der Rennrichter auf Distanz halten. Nach einem Unfall auf der zehnten Etappe lag Peterhansel eigentlich schon mit klarem Rückstand hinter Loeb. Doch die Jury gewährte Peterhansel eine Zeitgutschrift, weil er zunächst beim verletzten Motorradfahrer Simon Marcic geblieben war und deshalb viele Minuten eingebüßt hatte. So bekam der Rekordsieger am Grünen Tisch Platz eins zurück und verteidigte seinen Vorsprung danach bis ins Ziel.

Tageblatt.lu/dpa