Fussball: Bundesliga

26. Februar 2012 06:35; Akt: 27.02.2012 05:52 Print

Ribéry glänzt als KrisenmanagerRibéry glänzt als Krisenmanager

Der FC Bayern bleibt an Meister Dortmund dran. Nach dem 2:0 gegen Schalke 04 rückten die Münchner auf Platz zwei vor.

storybild

In der Bundesliga-Realität angekommen: Hertha BSC-Trainer Otto Rehhagel. (Bild: dpa / Frank Leonhardt)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen

Bewegung im Abstiegskampf: Nürnberg, Mainz und Augsburg feiern wichtige Siege, Kaiserslautern, Freiburg und Hertha BSC plagen große Sorgen.

Bayern München ist wieder Verfolger Nummer eins des deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund, der sich am Sonntagabend mit 3:1 gegen Hannover durchsetzte. Zuvor war die Mannschaft von Jupp Heynckes mit einem 2:0 gegen den FC Schalke 04 auf den zweiten Tabellenrang geklettert. Der FC Bayern profitierte dabei auch vom 1:1 von Borussia Mönchengladbach gegen den Hamburger SV. Die Königsblauen sind nach der Niederlage vorerst aus dem Titelrennen ausgeschieden.

Vier Tage nach der 0:1-Pleite in der Champions League beim FC Basel ließen die Bayern keinen Zweifel daran, dass sie mit aller Macht eine Titelverteidigung des BVB verhindern wollen. „Mann des Tages“ war der überragende Franck Ribéry. Der Franzose führte mit seinen beiden Toren (36./55. Minute) die Münchner zum Erfolg.

Alarmglocken

Knapp 12 Jahre nach seinem letzten Engagement in Kaiserslautern wurde Otto Rehhagel bei seiner Rückkehr auf die Bundesliga-Trainerbank kalt erwischt. „Jetzt müssen die Alarmglocken klingeln“, meinte der 73 Jahre alte Coach nach dem 0:3-Debakel von Hertha BSC im Duell der Aufsteiger beim FC Augsburg.

Immer enger wird’s auch für den SC Freiburg und den 1. FC Kaiserslautern. Die Pfälzer kamen beim FSV Mainz 05 mit 0:4 böse unter die Räder und fielen auf Rang 17 zurück. Nach 13 Spielen ohne Sieg rutscht der FCK immer tiefer. Einen überraschenden 1:0-Erfolg beim SV Werder Bremen feierte der 1. FC Nürnberg. Alexander Esswein erzielte den Siegtreffer für die Franken.

Das Personal-Puzzle von Felix Magath reicht dem VfL Wolfsburg nicht zu einem Heimsieg. Dafür kam Markus Babbel zum ersten Punktedreier als Trainer von 1899 Hoffenheim. Beim 2:1-Sieg trafen Roberto Firmino und Sven Schipplock für die Gäste.

(dpa/Tageblatt.lu)