KF Tirana - CS Grevenmacher

06. Juli 2012 08:14; Akt: 06.07.2012 08:28 Print

CSG überzeugt im zweiten DurchgangCSG überzeugt im zweiten Durchgang

In Tirana hat der Coach des CS Grevenmacher, Marc Thomé, am Donnerstag zwei grundverschiedene Hälften der ersten Europa-League-Qualifikationsrunde erlebt.

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Elton Mucollari (l.) vom albanischen Team KF Tirana im Zweikampf um den Ball mit Laurent Schiltz vom CS Grevenmacher. (Bild: Reuters)

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War seine Mannschaft im ersten Durchgang gegen die Profis des KF Tirana komplett unterlegen und kassierte beide Tore vor der Pause, so hat sich der CSG mit einer bravourösen Leistung aus Albanien verabschiedet. „In der ersten Hälfte lief es katastrophal für uns. Wir waren komplett unterlegen und lagen zur Pause auch verdient mit 0:2 hinten“, so das Resümee von CSG-Coach Marc Thomé. Der Trainer bemängelte vor allem, dass sein Team in der Anfangsphase nichts riskierte und zu ängstlich in die Partie eingestiegen war.

Das Führungstor für KF Tirana erzielte Mucollari, nachdem Dan Huss den Ball unglücklich abfälscht hatte. In der Nachspielzeit erhöhte der Gastgeber auf 2:0, ein „unglückliches Tor“, so Thomé.

Angst

Man konnte im zweiten Durchgang demnach Schlimmeres für den CSG befürchten. Doch die Elf um Kapitän Dan Huss kam wie ausgewechselt aus den Kabinen: „Im zweiten Durchgang habe ich meine Jungs nicht wiedererkannt. Wir hatten drei ganz große Chancen. Ich muss gestehen, ich hatte Angst vor dieser zweiten Halbzeit, doch die Mannschaft hat eine super Reaktion gezeigt“, meinte der Trainer nach der 0:2-Niederlage.

Zwei Mal scheiterte Gonçalo Almeida am gegnerischen Keeper. Beide Male war er über rechts in den Strafraum gezogen, um gefährliche Schüsse abzugeben. Auch Laurent Schiltz zwang Torhüter Lika zu einer Parade, der den Ball aus dem Kreuz fischte.

So zog Thomé dann auch eine gemischte Bilanz: „'An esou engem Mätch gesäit een dann, dass si och nëmme mat Waasser kachen ...' In der zweiten Hälfte hat man gesehen, dass das Team physisch mit Profis mithalten kann. Es wird dennoch sehr schwer werden, das Resultat noch zu drehen. Wäre uns ein Anschlusstor gelungen, hätte ein 1:0 im Rückspiel gereicht. So wird ihnen ein einziges Tor wohl genügen.“ Rendez-vous dafür ist am Dienstag um 17.45 Uhr in Düdelingen.

(chd/Tageblatt.lu)