Der Petinger Innenverteidiger Aldin Skenderovic steht laut Tageblatt-Informationen vor einem Wechsel zur SV Elversberg. Beim deutschen Regionalligisten soll der Nationalspieler in den kommenden Wochen seinen ersten Profivertrag unterschreiben.

Der 20-Jährige ist seit Monaten einer der heißesten Anwärter auf einen Wechsel zu einem ausländischen Profiverein. In der Hinrunde der BGL Ligue wurde er u.a. von La Gantoise (B) und dem 1. FC Kaiserslautern beobachtet.

Jetzt hat Elversberg das Rennen gemacht und profitiert dabei von der geringen Ablösesumme, die im Vertrag des Innenverteidigers verankert wurde. Derzeit ruhen die Verhandlungen noch. Die drei involvierten Parteien sind sich jedoch prinzipiell einig. In den nächsten Wochen wird ein Treffen zwischen den Saarländern und den Petingern stattfinden, um die genauen Modalitäten des Transfers festzulegen. Der BGL-Ligist will seinem Talent jedenfalls keine Steine in den Weg legen.

Die SVE gilt seit Jahren als geeignetes Sprungbrett. Wie in den vergangenen Saisons ist Elversberg auch 2017/18 – trotz einer mittelmäßigen Hinrunde – einer der Aufstiegskandidaten in die 3. Bundesliga.

Derzeit steht das Team von Trainer Karsten Neitzel auf dem fünften Platz und hat nach 21 von 38 Spieltagen einen Rückstand von sechs Zählern auf den Zweitplatzierten Kickers Offenbach. Im Moment findet beim saarländischen Verein ein Umbruch statt. In den letzten Wochen wurden einige erfahrene Akteure wie Edmond Kapllani in die zweite Mannschaft verbannt.

Probleme für Petingen

Skenderovics Verein Union Titus Petingen muss aufgrund des drohenden Verlustes in diesem Winter auf dem Transfermarkt einen gleichwertigen Ersatz für seinen Abwehrchef finden. Vielleicht muss zusätzlich noch ein Linksverteidiger geholt werden. Denn auch der zweite Nationalspieler des Fusionsvereins steht vor einem Wechsel ins Ausland: Dirk Carlson wird Mitte Januar ein Probetraining bei der U23 des SC Freiburg absolvieren, die wie die SVE in der Regionalliga Südwest aktiv ist.

Skenderovic und Carlson wären die luxemburgischen Nationalspieler Nummer 16 und 17, die mit einem Profivertrag im Ausland ausgestattet wären. Hinzu gesellen sich noch Vahid Selimovic (Metz/F), Artur Abreu (Vitoria Guimarães/P) und Dany Mota (Virtus Entella), die noch nicht für die „Roten Löwen“ aufliefen.

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