In der zweiten Runde der Europa League setzte sich der F91 Düdelingen bei seinem Auswärtsspiel gegen den Meister Nordmazedoniens, Shkëndija, mit 2:1 durch. Das Szenario war wieder einmal filmreif: Erst glich der eingewechselte Bettaieb nach seiner Einwechslung beim ersten Ballkontakt aus, danach entschied Sinani die Partie mit einem Elfmetertor.

Dabei hatte die Partie vor einer Trauerkulisse denkbar schlecht für die Luxemburger begonnen, die auf dem falschen Fuss erwischt wurden. Nach fünf Minuten war der Pass von Bouchouari für Garos zu lang bemessen. Radeski reagierte blitzschnell, sodass Garos keine andere Lösung sah, als eine Grätsche auszupacken. Den Elfmeter verwandelte Ibraimi in der 7.

Ein zu harmlos getretener F91-Freistoss in der 34. war nicht von Erfolg gekrönt. Stattdessen wurde vor dem Dreh noch einmal gezittert: Einen kurzen Schreckmoment gab es in 43. als Torwart Kips nach einem Zweikampf zu Boden ging. Er konnte aber weiterspielen. Zwei Minuten später war Düdelingen noch einmal weit nach vorne gedrungen, doch weder ein Freistoss noch die spätere Ecke hatten ein Ausgleichstor zur Folge.

A la Hollywood

Dazu brauchte es noch bis zur 64. Minute. Der Treffer war hollywoodreif, denn in der besagten Minute war Bettaieb gerade erst auf den Platz gekommen, und hatte vom Ballverlust des gegnerischen Keepers profitiert. Der Jubel war riesig, Shkendija angeknackst und endlich schien Düdelingen ins Spiel gefunden zu haben.

Es kam noch besser aus F91-Sicht: Nicht einmal drei Minuten später bekam auch die Luxemburger Elf einen Foulelfmeter zugesprochen. Redjepi verschuldete diesen Strafstoss nach einem Foul an Stolz. Sinani nahm sich der Sache an und versenkte lockerlässig ins unter rechte Eck zur 2:1-Führung.

Das entscheidende Rückspiel findet am nächsten Dienstag (17.55 Uhr) im Stade Josy Barthel statt. Schafft der F91 den Einzug in die nächste Runde, wartet dort Celtic (SCO) oder Nomme Kalju (EST).

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